Schlagwort: Gesundheitspolitik

Beim „Bayerischen Pharmagipfel 2019“ trafen in München Vertreter der pharmazeutischen Industrie mit Vertretern der Landesregierung zusammen. Sie unterzeichneten dabei eine Erklärung  die bundesweiten Vorbildcharakter haben könnte. Foto: Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert gemeinsam mit Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml. ©StMWi/A.Schmidhuber

Bayerischer Pharmagipfel 2019: „Forschung braucht Heimat“

Den medizinischen Fortschritt unterstützen, die Patienten mit den besten und innovativsten Arzneimitteln und Behandlungen versorgen – und zugleich das Gesundheitssystem nachhaltig und finanzierbar gestalten. Wie könnte das funktionieren? Dieser Frage stellten sich seit Februar vier Arbeitsgruppen, in denen Experten Vorschläge erarbeiteten, die den Pharmastandort Bayern stärken und eine optimale Versorgung der Patienten sicherstellen sollen. Zum Abschluss des Pharmagipfels 2019 in München unterzeichneten am 9. Dezember die Partner aus Politik und Gesundheitswirtschaft eine gemeinsame Erklärung – mit einem ganz besonderen „Alleinstellungsmerkmal“.

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Lieferengpässe bei Arzneimitteln – ein Dauerthema in den Medien: Die Deutschland-Chefin von Boehringer Ingelheim Dr. Sabine Nikolaus sagt: Es wäre gar nicht so schwer  Abhilfe zu schaffen. Ein Interview. Foto: ©Boehringer Ingelheim

Ein Rezept gegen Lieferengpässe bei Arzneimitteln

Lieferengpässe bei Arzneimitteln: Kein Tag, an dem nicht irgendwo darüber berichtet wird. Die Deutschland-Chefin des Pharmaunternehmens Boehringer Ingelheim Dr. Sabine Nikolaus sagt: Es wäre gar nicht so schwer, Abhilfe zu schaffen. Ein Interview.

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Die Akzeptanz – und damit der Markt – von Biosimilars in Deutschland wächst. Das geht aus einem Bericht von IQVIA hervor.

Biosimilars: Im Verordnungsalltag der Ärzte angekommen

Wissenschaftler des Beratungsunternehmens IQVIA haben am Beispiel von Rheumatologen und Gastroenterologen untersucht, wie sich der Einsatz von Nachahmerpräparaten innovativer biopharmazeutischer Medikamente über die letzten Jahre verändert hat. Das Ergebnis: Die Akzeptanz – und damit der Markt – der sog. „Biosimilars“ in Deutschland wächst.

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„Prison Health is Public Health“: Suchtmediziner und Vertreter von Suchtfachverbänden haben eine Initiative auf den Weg gebracht  die sich für eine bessere Gesundheitsversorgung von drogenabhängigen Inhaftierten einsetzt. Foto: ©iStock.com/BrilliantEye

Expertenbündnis: 6 Vorschläge für bessere Gesundheitsversorgung in Haft

Moderne Suchtmedizin muss auch für drogenabhängige Menschen in Haft zugänglich sein. Diese Kernforderung stellt eine Initiative von Suchtexperten in einem 6-Eckpunkte-Papier. Das Besondere daran: Die von Sanofi unterstützten Initiatoren benennen nicht nur Probleme, sondern sie zeigen auch Lösungsansätze auf.

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Krankenkassen fordern von forschenden Pharmaunternehmen „faire“ Preise. Aber was soll das sein? Foto: ©iStock.com/ismagilov

Arzneimittelausgaben sind „völlig unauffällig“

Deutschland als Hochpreisland für Arzneimittelinnovationen? Mittlerweile liegen zwei Drittel der deutschen Erstattungsbeträge unter den durchschnittlichen publizierten Preisen der betreffenden Produkte in den europäischen Vergleichsländern. Das zeigen die „AMNOG-Daten 2019“, die der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) kürzlich herausgegeben hat.

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Nutzen forschende Pharmaunternehmen eine EU-Verordnung aus  um das große Geld zu machen? Ein Faktencheck. Foto: ©iStock.com/Alexander Raths

Frühe Nutzenbewertung: Wie gut sind neue Medikamente?

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) beklagt, dass 58 Prozent der in Deutschland seit 2011 nutzenbewerteten, neuen Arzneimittel gegenüber der Standardtherapie keine oder keine nachgewiesenen Vorteile haben. Daraus abzuleiten, dass die Mehrheit der neuen Medikamente nicht besser ist als die Präparate, die bereits auf dem Markt sind, ist aber falsch. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe.

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Anfang kommenden Jahres soll das Digitale-Versorgung-Gesetz in Kraft treten – für die Patienten ergeben sich dadurch ganz neue Möglichkeiten. Foto: CC0 (Stencil)

„Digitale-Versorgung-Gesetz“: Apps, Videosprechstunden, aber (noch) keine elektronische Patientenakte

Ärzte dürfen Apps verordnen und über Videosprechstunden informieren, aber die elektronische Patientenakte wird es so schnell noch nicht geben: Das Bundeskabinett hat das „Digitale-Versorgung-Gesetz“ (DVG) beschlossen – in einer deutlich abgespeckten Version. „In den kommenden Monaten werden wir den Gesetzentwurf im Deutschen Bundestag beraten, damit das Gesetz Anfang des Jahres 2020 in Kraft treten kann“, so die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Karin Maag. Die Reaktionen auf den neuesten Wurf aus dem Gesundheitsministerium fallen gemischt aus.

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Der BPI hat die AMNOG-Daten 2019 veröffentlicht. Foto: © iStock.com/utah778

AMNOG-Verfahren: Noch immer knirscht es im Gebälk

Sorgt die Frühe Nutzenbewertung neuer Medikamente (das so genannte „AMNOG-Verfahren“) dafür, dass die Verfügbarkeit neuer Medikamente durch Marktaustritte beeinträchtigt ist und verfügbare Innovationen nur unzureichend beim Patienten ankommen? Wirkt das AMNOG als Versorgungshürde? Dafür sehen die Autoren des vom Bundesverband der pharmazeutischen Industrie (BPI) vorgelegten Berichts „AMNOG-Daten 2019“ zunehmend Anzeichen.

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Der Bundesrat hat jetzt einem umstrittenen Gesetz zugestimmt  das die Sicherheit in der Arzneimittelversorgung verbessern soll. Foto: CC0 (Stencil)

Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV): „Verpasste Chance“

Das Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) wird voraussichtlich noch im Juli in Kraft treten. Nach dem Bundestag hat am 28. Juni auch der Bundesrat dem Entwurf des Gesundheitsministeriums zugestimmt und damit die Empfehlungen seines Gesundheitsausschusses ignoriert – dieser hatte das Gesetz vor einer Zustimmung in den Vermittlungsausschuss überweisen wollen. Aus guten Gründen.

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Arzneimittel-Resistenzen ist  wenn Medikamente ihre Wirkung verlieren. Ein ganzes Jahrhundert des medizinischen Fortschritts ist in Gefahr  sagt die IACG. Foto: © iStock.com/Halfpoint

„Ausufernde Sparpolitik“: Risiko für Arzneimittelversorgung

Die Arzneimittel-Rabattverträge müssen dringend neu gestaltet werden. Das forderte der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) bei der Präsentation des Gutachtens „Zehn Jahre Arzneimittel-Rabattverträge“. Demnach führt die „ausufernde Sparpolitik“ der Krankenkassen immer öfter zu Liefer- und Versorgungsengpässen. Ein Verstoß gegen das Wirtschaftlichkeitsgebot, so der BPI.

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Beim „Bayerischen Pharmagipfel 2019“ trafen in München Vertreter der pharmazeutischen Industrie mit Vertretern der Landesregierung zusammen. Sie unterzeichneten dabei eine Erklärung  die bundesweiten Vorbildcharakter haben könnte. Foto: Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert gemeinsam mit Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml. ©StMWi/A.Schmidhuber

Bayerischer Pharmagipfel 2019: „Forschung braucht Heimat“

Den medizinischen Fortschritt unterstützen, die Patienten mit den besten und innovativsten Arzneimitteln und Behandlungen versorgen – und zugleich das Gesundheitssystem nachhaltig und finanzierbar gestalten. Wie könnte das funktionieren? Dieser Frage stellten sich seit Februar vier Arbeitsgruppen, in denen Experten Vorschläge erarbeiteten, die den Pharmastandort Bayern stärken und eine optimale Versorgung der Patienten sicherstellen sollen. Zum Abschluss des Pharmagipfels 2019 in München unterzeichneten am 9. Dezember die Partner aus Politik und Gesundheitswirtschaft eine gemeinsame Erklärung – mit einem ganz besonderen „Alleinstellungsmerkmal“.

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Lieferengpässe bei Arzneimitteln – ein Dauerthema in den Medien: Die Deutschland-Chefin von Boehringer Ingelheim Dr. Sabine Nikolaus sagt: Es wäre gar nicht so schwer  Abhilfe zu schaffen. Ein Interview. Foto: ©Boehringer Ingelheim

Ein Rezept gegen Lieferengpässe bei Arzneimitteln

Lieferengpässe bei Arzneimitteln: Kein Tag, an dem nicht irgendwo darüber berichtet wird. Die Deutschland-Chefin des Pharmaunternehmens Boehringer Ingelheim Dr. Sabine Nikolaus sagt: Es wäre gar nicht so schwer, Abhilfe zu schaffen. Ein Interview.

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Die Akzeptanz – und damit der Markt – von Biosimilars in Deutschland wächst. Das geht aus einem Bericht von IQVIA hervor.

Biosimilars: Im Verordnungsalltag der Ärzte angekommen

Wissenschaftler des Beratungsunternehmens IQVIA haben am Beispiel von Rheumatologen und Gastroenterologen untersucht, wie sich der Einsatz von Nachahmerpräparaten innovativer biopharmazeutischer Medikamente über die letzten Jahre verändert hat. Das Ergebnis: Die Akzeptanz – und damit der Markt – der sog. „Biosimilars“ in Deutschland wächst.

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„Prison Health is Public Health“: Suchtmediziner und Vertreter von Suchtfachverbänden haben eine Initiative auf den Weg gebracht  die sich für eine bessere Gesundheitsversorgung von drogenabhängigen Inhaftierten einsetzt. Foto: ©iStock.com/BrilliantEye

Expertenbündnis: 6 Vorschläge für bessere Gesundheitsversorgung in Haft

Moderne Suchtmedizin muss auch für drogenabhängige Menschen in Haft zugänglich sein. Diese Kernforderung stellt eine Initiative von Suchtexperten in einem 6-Eckpunkte-Papier. Das Besondere daran: Die von Sanofi unterstützten Initiatoren benennen nicht nur Probleme, sondern sie zeigen auch Lösungsansätze auf.

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Krankenkassen fordern von forschenden Pharmaunternehmen „faire“ Preise. Aber was soll das sein? Foto: ©iStock.com/ismagilov

Arzneimittelausgaben sind „völlig unauffällig“

Deutschland als Hochpreisland für Arzneimittelinnovationen? Mittlerweile liegen zwei Drittel der deutschen Erstattungsbeträge unter den durchschnittlichen publizierten Preisen der betreffenden Produkte in den europäischen Vergleichsländern. Das zeigen die „AMNOG-Daten 2019“, die der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) kürzlich herausgegeben hat.

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Nutzen forschende Pharmaunternehmen eine EU-Verordnung aus  um das große Geld zu machen? Ein Faktencheck. Foto: ©iStock.com/Alexander Raths

Frühe Nutzenbewertung: Wie gut sind neue Medikamente?

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) beklagt, dass 58 Prozent der in Deutschland seit 2011 nutzenbewerteten, neuen Arzneimittel gegenüber der Standardtherapie keine oder keine nachgewiesenen Vorteile haben. Daraus abzuleiten, dass die Mehrheit der neuen Medikamente nicht besser ist als die Präparate, die bereits auf dem Markt sind, ist aber falsch. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe.

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Anfang kommenden Jahres soll das Digitale-Versorgung-Gesetz in Kraft treten – für die Patienten ergeben sich dadurch ganz neue Möglichkeiten. Foto: CC0 (Stencil)

„Digitale-Versorgung-Gesetz“: Apps, Videosprechstunden, aber (noch) keine elektronische Patientenakte

Ärzte dürfen Apps verordnen und über Videosprechstunden informieren, aber die elektronische Patientenakte wird es so schnell noch nicht geben: Das Bundeskabinett hat das „Digitale-Versorgung-Gesetz“ (DVG) beschlossen – in einer deutlich abgespeckten Version. „In den kommenden Monaten werden wir den Gesetzentwurf im Deutschen Bundestag beraten, damit das Gesetz Anfang des Jahres 2020 in Kraft treten kann“, so die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Karin Maag. Die Reaktionen auf den neuesten Wurf aus dem Gesundheitsministerium fallen gemischt aus.

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Der BPI hat die AMNOG-Daten 2019 veröffentlicht. Foto: © iStock.com/utah778

AMNOG-Verfahren: Noch immer knirscht es im Gebälk

Sorgt die Frühe Nutzenbewertung neuer Medikamente (das so genannte „AMNOG-Verfahren“) dafür, dass die Verfügbarkeit neuer Medikamente durch Marktaustritte beeinträchtigt ist und verfügbare Innovationen nur unzureichend beim Patienten ankommen? Wirkt das AMNOG als Versorgungshürde? Dafür sehen die Autoren des vom Bundesverband der pharmazeutischen Industrie (BPI) vorgelegten Berichts „AMNOG-Daten 2019“ zunehmend Anzeichen.

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Der Bundesrat hat jetzt einem umstrittenen Gesetz zugestimmt  das die Sicherheit in der Arzneimittelversorgung verbessern soll. Foto: CC0 (Stencil)

Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV): „Verpasste Chance“

Das Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) wird voraussichtlich noch im Juli in Kraft treten. Nach dem Bundestag hat am 28. Juni auch der Bundesrat dem Entwurf des Gesundheitsministeriums zugestimmt und damit die Empfehlungen seines Gesundheitsausschusses ignoriert – dieser hatte das Gesetz vor einer Zustimmung in den Vermittlungsausschuss überweisen wollen. Aus guten Gründen.

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Arzneimittel-Resistenzen ist  wenn Medikamente ihre Wirkung verlieren. Ein ganzes Jahrhundert des medizinischen Fortschritts ist in Gefahr  sagt die IACG. Foto: © iStock.com/Halfpoint

„Ausufernde Sparpolitik“: Risiko für Arzneimittelversorgung

Die Arzneimittel-Rabattverträge müssen dringend neu gestaltet werden. Das forderte der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) bei der Präsentation des Gutachtens „Zehn Jahre Arzneimittel-Rabattverträge“. Demnach führt die „ausufernde Sparpolitik“ der Krankenkassen immer öfter zu Liefer- und Versorgungsengpässen. Ein Verstoß gegen das Wirtschaftlichkeitsgebot, so der BPI.

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Kommentar

GKV-Spargesetz: Ein Gesetz mit unbekannten Folgen

Das vom Bundestag abgesegnete GKV-Finanzstabilisierungsgesetz wird langfristig Folgen haben, deren Tragweite noch gar nicht abzuschätzen ist. Es sind nicht nur Pharmaunternehmen, die glauben, dass es die Versorgung mit innovativen Arzneimitteln in Deutschland verschlechtern wird. Ein Kommentar von Florian Martius.

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