Schlagwort: Krebs

Im Interview erklärt die biomedizinische Forscherin Prof. Dr. Dorothee von Laer  was onkolytische Viren sind und wie sie Tumoren zerstören können. Foto: CC0 (Stencil)

Europäisches Forschungsprojekt verbessert die Behandlung von Patienten

Kolorektale Karzinome (Darmkrebs) sind für die Medizin eine große Herausforderung: Die Tumore sind von Patient zu Patient sehr unterschiedlich – und sprechen unterschiedlich gut auf Medikamente an. Ein europäisches Forschungsprojekt hat daher über hundert Tumorproben von Patienten auf ihre genetische Zusammensetzung untersucht. Die Erkenntnisse helfen nun den Ärzten, das passende Medikament zu wählen – und der Forschung, innovative Arzneimittel zu entwickeln.

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Nutzen forschende Pharmaunternehmen eine EU-Verordnung aus  um das große Geld zu machen? Ein Faktencheck. Foto: ©iStock.com/Alexander Raths

Eine „Kostenlawine“ wird es nicht geben

„Bleiben Onkologika bezahlbar?“ Dieser Frage hat sich das Institut für Gesundheitsökonomik (IfG) mit Unterstützung des Pharmaunternehmens Bristol-Myers Squibb in einer Bestandsaufnahme gewidmet. Das Fazit: „Die Ausgaben für Onkologika werden unter anderem aufgrund des demografischen Wandels und weiterer Innovationen in der Arzneimitteltherapie zunehmen. Wer aber von einer ‚Kostenexplosion‘ oder einer ‚Kostenlawine‘ spricht […], malt ein Katastrophenszenario, das bei genauer Betrachtung der Fakten überzeichnet ist“.

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Krebs ist eine typische Alterskrankheit  jedenfalls bei der Mehrzahl aller Krebsarten.

Die Alterskrankheit

Knapp eine halbe Million Menschen erkrankt in Deutschland jedes Jahr neu an Krebs. Mehr als ein Drittel davon ist 75 Jahre oder älter. Welche Konsequenzen ziehen Forscher daraus? Und was bedeutet das für die Behandlung von Krebserkrankungen?

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Im Pharma Fakten-Interview erklärt Dr. Franz Böhme  Leiter Medical Affairs Onkologie/Hämatologie bei Bayer Vital  wie Radioaktivität in der Therapie von Krankheiten zum Einsatz kommt. Foto: © Gorodenkoff Productions - iStock

Immunonkologika auf dem Vormarsch

2.004 immuntherapeutische Wirkstoffe werden momentan weltweit gegen Krebserkrankungen entwickelt. Dies geht aus einem Bericht des US-amerikanischen Cancer Research Institute (CRI) hervor. Die Immunonkologie habe das Potenzial, „viele Durchbrüche“ in der Behandlung von Tumoren zu erzielen, heißt es darin. Der 4. Februar 2018 ist Weltkrebstag.

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Die Forschung in Sachen Krebs muss weitergehen. Die Vision lautet: die Erkrankung eines Tages besiegen zu können.

Neue Krebsmedikamente: Können wir uns den Fortschritt leisten?

Forschende Pharmaunternehmen haben dem Krebs den Kampf angesagt – in keinem Bereich werden mehr klinische Studien durchgeführt. Denn trotz aller Fortschritte der vergangenen Jahre bleiben onkologische Erkrankungen Todesursache Nummer 2 in Deutschland – nach den Folgen von Herz-Kreislauferkrankungen. Deswegen muss die Forschung weitergehen. Die Vision lautet: den Krebs eines Tages besiegen zu können.

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Pharmafirmen  akademische Einrichtungen und andere Unternehmen haben eine Plattform geschaffen  um Hürden in der Arzneimittelforschung zu reduzieren.

Neue vfa-Broschüre: “Wie aus Wissen medizinischer Fortschritt wird.”

Im Bereich der Onkologie findet zurzeit eine regelrechte „Explosion des Wissens“ statt. Wissenschaft und Industrieforschung arbeiten daran, diese neuen Erkenntnisse für die betroffenen Menschen in konkrete Heilungschancen zu übersetzen. Das gelingt zwar immer besser, doch weil Krebs weiterhin Todesursache Nummer 2 ist, muss die Forschung und Entwicklung für neue Therapien weitergehen: „Ob wir morgen Krebs besiegen, entscheiden wir heute“, so Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des Verbandes forschender Pharmaunternehmen (vfa). Dieser hat eine neue Broschüre vorgelegt: „Wie aus Wissen medizinischer Fortschritt wird: Neue Krebsmedikamente.“

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"Transparenz zeigt Forschungsstärke" - zum dritten Mal haben Pharmaunternehmen die Leistungen an Ärzte veröffentlicht. Foto: © iStock.com/ijeab

Nichts Genaues weiß man nicht

Seit 2011 werden in Deutschland neue Arzneimittel nach ihrem Zusatznutzen gegenüber bereits bewährten Medikamenten untersucht und bewertet (AMNOG-Verfahren). Damit diese Beschlüsse auch im Versorgungsalltag ankommen, sollen sie nun in die den Ärzten zur Verfügung stehenden Praxissoftwares integriert werden. Das sieht das Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz (AMVSG) vor, das im Mai 2017 in Kraft trat; ein entsprechendes System muss nun entwickelt werden. Auf einen Blick, so die Idee, soll Ärztin oder Arzt eine Übersicht darüber bekommen, wie neue Medikamente bewertet sind. Wie das Arztinformationssystem (AIS) aussehen soll ist noch unklar. Klar ist nur: Die Umsetzung wird – milde formuliert – eine Herausforderung.

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Immer mehr Menschen erkranken an Krebs. Aber trotz des Fortschritts durch bessere Medizintechnik und Medikamente hat sich der Anteil der Krebsausgaben  gemessen an den Gesamtausgaben für Gesundheit  kaum verändert. Foto: © iStock.com/Katarzyna Bialasiewicz Photographee.eu

7 Fakten, die Sie über die Kosten von Krebsmedikamenten wissen sollten

Kein Zweifel: Forscher haben dem Krebs den Krieg angesagt. Das immer bessere Verständnis um die Ursachen der Erkrankungen führt zu immer genaueren Diagnosen und immer wirksameren Therapien. Es herrscht Euphorie in den Laboren der Krebsforscher weltweit. Gleichzeitig wachsen die Sorgen: Wer soll diese Therapien auf Dauer bezahlen können, fragen sich viele. Ein Blick auf die Fakten kann hier eine ähnliche Wirkung entfalten wie hochdosiertes Baldrian.

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Im Interview erklärt die biomedizinische Forscherin Prof. Dr. Dorothee von Laer  was onkolytische Viren sind und wie sie Tumoren zerstören können. Foto: CC0 (Stencil)

Europäisches Forschungsprojekt verbessert die Behandlung von Patienten

Kolorektale Karzinome (Darmkrebs) sind für die Medizin eine große Herausforderung: Die Tumore sind von Patient zu Patient sehr unterschiedlich – und sprechen unterschiedlich gut auf Medikamente an. Ein europäisches Forschungsprojekt hat daher über hundert Tumorproben von Patienten auf ihre genetische Zusammensetzung untersucht. Die Erkenntnisse helfen nun den Ärzten, das passende Medikament zu wählen – und der Forschung, innovative Arzneimittel zu entwickeln.

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Nutzen forschende Pharmaunternehmen eine EU-Verordnung aus  um das große Geld zu machen? Ein Faktencheck. Foto: ©iStock.com/Alexander Raths

Eine „Kostenlawine“ wird es nicht geben

„Bleiben Onkologika bezahlbar?“ Dieser Frage hat sich das Institut für Gesundheitsökonomik (IfG) mit Unterstützung des Pharmaunternehmens Bristol-Myers Squibb in einer Bestandsaufnahme gewidmet. Das Fazit: „Die Ausgaben für Onkologika werden unter anderem aufgrund des demografischen Wandels und weiterer Innovationen in der Arzneimitteltherapie zunehmen. Wer aber von einer ‚Kostenexplosion‘ oder einer ‚Kostenlawine‘ spricht […], malt ein Katastrophenszenario, das bei genauer Betrachtung der Fakten überzeichnet ist“.

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Krebs ist eine typische Alterskrankheit  jedenfalls bei der Mehrzahl aller Krebsarten.

Die Alterskrankheit

Knapp eine halbe Million Menschen erkrankt in Deutschland jedes Jahr neu an Krebs. Mehr als ein Drittel davon ist 75 Jahre oder älter. Welche Konsequenzen ziehen Forscher daraus? Und was bedeutet das für die Behandlung von Krebserkrankungen?

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Im Pharma Fakten-Interview erklärt Dr. Franz Böhme  Leiter Medical Affairs Onkologie/Hämatologie bei Bayer Vital  wie Radioaktivität in der Therapie von Krankheiten zum Einsatz kommt. Foto: © Gorodenkoff Productions - iStock

Immunonkologika auf dem Vormarsch

2.004 immuntherapeutische Wirkstoffe werden momentan weltweit gegen Krebserkrankungen entwickelt. Dies geht aus einem Bericht des US-amerikanischen Cancer Research Institute (CRI) hervor. Die Immunonkologie habe das Potenzial, „viele Durchbrüche“ in der Behandlung von Tumoren zu erzielen, heißt es darin. Der 4. Februar 2018 ist Weltkrebstag.

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Die Forschung in Sachen Krebs muss weitergehen. Die Vision lautet: die Erkrankung eines Tages besiegen zu können.

Neue Krebsmedikamente: Können wir uns den Fortschritt leisten?

Forschende Pharmaunternehmen haben dem Krebs den Kampf angesagt – in keinem Bereich werden mehr klinische Studien durchgeführt. Denn trotz aller Fortschritte der vergangenen Jahre bleiben onkologische Erkrankungen Todesursache Nummer 2 in Deutschland – nach den Folgen von Herz-Kreislauferkrankungen. Deswegen muss die Forschung weitergehen. Die Vision lautet: den Krebs eines Tages besiegen zu können.

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Pharmafirmen  akademische Einrichtungen und andere Unternehmen haben eine Plattform geschaffen  um Hürden in der Arzneimittelforschung zu reduzieren.

Neue vfa-Broschüre: “Wie aus Wissen medizinischer Fortschritt wird.”

Im Bereich der Onkologie findet zurzeit eine regelrechte „Explosion des Wissens“ statt. Wissenschaft und Industrieforschung arbeiten daran, diese neuen Erkenntnisse für die betroffenen Menschen in konkrete Heilungschancen zu übersetzen. Das gelingt zwar immer besser, doch weil Krebs weiterhin Todesursache Nummer 2 ist, muss die Forschung und Entwicklung für neue Therapien weitergehen: „Ob wir morgen Krebs besiegen, entscheiden wir heute“, so Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des Verbandes forschender Pharmaunternehmen (vfa). Dieser hat eine neue Broschüre vorgelegt: „Wie aus Wissen medizinischer Fortschritt wird: Neue Krebsmedikamente.“

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"Transparenz zeigt Forschungsstärke" - zum dritten Mal haben Pharmaunternehmen die Leistungen an Ärzte veröffentlicht. Foto: © iStock.com/ijeab

Nichts Genaues weiß man nicht

Seit 2011 werden in Deutschland neue Arzneimittel nach ihrem Zusatznutzen gegenüber bereits bewährten Medikamenten untersucht und bewertet (AMNOG-Verfahren). Damit diese Beschlüsse auch im Versorgungsalltag ankommen, sollen sie nun in die den Ärzten zur Verfügung stehenden Praxissoftwares integriert werden. Das sieht das Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz (AMVSG) vor, das im Mai 2017 in Kraft trat; ein entsprechendes System muss nun entwickelt werden. Auf einen Blick, so die Idee, soll Ärztin oder Arzt eine Übersicht darüber bekommen, wie neue Medikamente bewertet sind. Wie das Arztinformationssystem (AIS) aussehen soll ist noch unklar. Klar ist nur: Die Umsetzung wird – milde formuliert – eine Herausforderung.

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Immer mehr Menschen erkranken an Krebs. Aber trotz des Fortschritts durch bessere Medizintechnik und Medikamente hat sich der Anteil der Krebsausgaben  gemessen an den Gesamtausgaben für Gesundheit  kaum verändert. Foto: © iStock.com/Katarzyna Bialasiewicz Photographee.eu

7 Fakten, die Sie über die Kosten von Krebsmedikamenten wissen sollten

Kein Zweifel: Forscher haben dem Krebs den Krieg angesagt. Das immer bessere Verständnis um die Ursachen der Erkrankungen führt zu immer genaueren Diagnosen und immer wirksameren Therapien. Es herrscht Euphorie in den Laboren der Krebsforscher weltweit. Gleichzeitig wachsen die Sorgen: Wer soll diese Therapien auf Dauer bezahlen können, fragen sich viele. Ein Blick auf die Fakten kann hier eine ähnliche Wirkung entfalten wie hochdosiertes Baldrian.

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Kommentar

GKV-Reform: Wo bleibt der Ehrgeiz?

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat auf 8 Seiten Empfehlungen „für eine stabile, verlässliche und solidarische Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung“ (GKV) vorgelegt. Dafür, dass es dabei um nichts weniger als eine zentrale Säule unseres Sozialstaates und des gesellschaftlichen Zusammenhalts geht, ist das Papier auffallend unambitioniert. Reformeifer sieht anders aus. Ein Kommentar von Florian Martius.

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