Zwei Beispiele: Australien macht vor  wie man mit Programmen die Gesundheit von Menschen erheblich verbessern kann. Eine Blaupause für Deutschland? / Foto: Stencil - CC0

Australien: Gesundheitsprogramme mit großer Wirkung

Medizinischer Fortschritt kann das Leben von Patientinnen und Patienten nur verbessern, wenn er auch bei ihnen ankommt. Was nutzen neue Medikamente oder Impfstoffe, wenn sie die Menschen nicht oder nicht in ausreichendem Maße erreichen? Dass das auch in Deutschland ein Thema sein kann, zeigt ein Blick ans andere Ende der Welt. Australien macht vor, wie man mit konzertierten Aktionen und Gesundheitsprogrammen die Gesundheit von Menschen erheblich verbessern kann. Eine Blaupause für Deutschland?

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Krebs: Immer mehr immunonkologische Therapien in der Entwicklung

Weltweit befinden sich momentan 3.394 Immuntherapien gegen Krebs in der Entwicklung, schreibt das US-amerikanische Cancer Research Institute. Im Vergleich zum Vorjahr 2017 ist das ein Anstieg um 67 Prozent. Dies verdeutlicht den „beispiellosen Enthusiasmus und das Engagement auf diesem Fachgebiet”, sagt die Wissenschaftlerin Jill O’Donnell-Tormey.

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Bei Mukoviszidose konnten in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt werden. Wird eines Tages eine Heilung möglich sein? / Foto: ©iStock.com/spukkato (Siam Pukkato)

Leukämien: Verschiedene Strategien für höhere Heilungsraten

Bei der Behandlung der akuten lymphatischen Leukämie (ALL) hat es in den vergangenen Jahrzehnten große Fortschritte gegeben. Neben der klassischen Chemotherapie und der Stammzelltransplantation gibt es heute eine ganze Palette verschiedener Medikamente und neuer Medikamentenklassen, die alle ein Ziel verfolgen: die Heilungsraten von Menschen mit ALL zu erhöhen.

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Zielgerichtete Therapie: Krebs ist nicht Krebs

Zunehmendes Wissen über Krankheitsmechanismen führt zu zielgerichteteren Therapien. Dies zeigen drei Beispiele aus der Onkologie: Bei dem nichtkleinzelligen Lungen-, beim Brust- und Darmkrebs sind in den vergangenen zwei Jahrzehnten die Patientengruppen immer kleinteiliger geworden. „Heutzutage gibt es je nach Erkrankungsart bzw. Diagnose ein differenziertes Therapiespektrum“, schreibt das Beratungsunternehmen IQVIA dazu.

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Krebslast steigt – besonders in Europa

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) rechnet mit 4,2 Millionen neuen Krebsfällen in Europa im Jahr 2018. Im Vergleich zu anderen Kontinenten ist Europa überproportional von Tumorerkrankungen betroffen.

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Welt-Lymphom-Tag: Eine Krebserkrankung mit vielen Gesichtern

Laut des weltweiten Netzwerkes „Lymphoma Coalition“ gibt es im Bereich der bösartigen Lymphome über 80 verschiedene Erkrankungstypen. Das stellt die Forschung vor große Herausforderungen. Denn jeder von ihnen verlangt nach einem eigenen Therapieansatz. Davon lassen sich die Pharmafirmen jedoch nicht entmutigen: Seit 2013 wurden weltweit neun Wirkstoffe gegen diverse Lymphome zugelassen, wie aus einem Bericht des Beratungsunternehmens IQVIA hervorgeht.

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Bei Mukoviszidose konnten in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt werden. Wird eines Tages eine Heilung möglich sein? / Foto: ©iStock.com/spukkato (Siam Pukkato)

Krebs: Mehr systematische Forschungsförderung

Im Kampf gegen den Krebs gibt es große Fortschritte zu vermelden. Einen Grund sich deshalb zurückzulehnen, sieht Professor Dr. Christof von Kalle deshalb nicht. Im Gegenteil: Der Geschäftsführende Direktor des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg stellt sich die Frage, ob angesichts der wissenschaftlichen Möglichkeiten nicht zu wenig getan wird. Er fordert im Pharma Fakten-Interview deshalb eine systematische Forschungsförderung zur Durchführung klinischer Studien.

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Leben wir so lange wie wir könnten? Eine Antwort auf diese Frage suchten ein Gesundheitsmanager  ein Onkologe und weitere medizinische Experten bei einer Veranstaltung in München. Foto: CC0 (Stencil)

Chronische myeloische Leukämie: Ein Leben ohne Medikamente?

Es ist eine absolute Erfolgsgeschichte: Vor einigen Jahren revolutionierte die Einführung einer bestimmten Wirkstoffklasse die Behandlung der Menschen mit chronischer myeloischer Leukämie (CML). Betroffene können bei frühzeitiger Diagnose mit modernen Medikamenten heute eine nahezu normale Lebenserwartung erreichen. Inzwischen rückt für manche Patienten ein neues Therapieziel in den Fokus: das Absetzen der Arzneimittel.

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Zwei Beispiele: Australien macht vor  wie man mit Programmen die Gesundheit von Menschen erheblich verbessern kann. Eine Blaupause für Deutschland? / Foto: Stencil - CC0

Australien: Gesundheitsprogramme mit großer Wirkung

Medizinischer Fortschritt kann das Leben von Patientinnen und Patienten nur verbessern, wenn er auch bei ihnen ankommt. Was nutzen neue Medikamente oder Impfstoffe, wenn sie die Menschen nicht oder nicht in ausreichendem Maße erreichen? Dass das auch in Deutschland ein Thema sein kann, zeigt ein Blick ans andere Ende der Welt. Australien macht vor, wie man mit konzertierten Aktionen und Gesundheitsprogrammen die Gesundheit von Menschen erheblich verbessern kann. Eine Blaupause für Deutschland?

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Krebs: Immer mehr immunonkologische Therapien in der Entwicklung

Weltweit befinden sich momentan 3.394 Immuntherapien gegen Krebs in der Entwicklung, schreibt das US-amerikanische Cancer Research Institute. Im Vergleich zum Vorjahr 2017 ist das ein Anstieg um 67 Prozent. Dies verdeutlicht den „beispiellosen Enthusiasmus und das Engagement auf diesem Fachgebiet”, sagt die Wissenschaftlerin Jill O’Donnell-Tormey.

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Bei Mukoviszidose konnten in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt werden. Wird eines Tages eine Heilung möglich sein? / Foto: ©iStock.com/spukkato (Siam Pukkato)

Leukämien: Verschiedene Strategien für höhere Heilungsraten

Bei der Behandlung der akuten lymphatischen Leukämie (ALL) hat es in den vergangenen Jahrzehnten große Fortschritte gegeben. Neben der klassischen Chemotherapie und der Stammzelltransplantation gibt es heute eine ganze Palette verschiedener Medikamente und neuer Medikamentenklassen, die alle ein Ziel verfolgen: die Heilungsraten von Menschen mit ALL zu erhöhen.

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Zielgerichtete Therapie: Krebs ist nicht Krebs

Zunehmendes Wissen über Krankheitsmechanismen führt zu zielgerichteteren Therapien. Dies zeigen drei Beispiele aus der Onkologie: Bei dem nichtkleinzelligen Lungen-, beim Brust- und Darmkrebs sind in den vergangenen zwei Jahrzehnten die Patientengruppen immer kleinteiliger geworden. „Heutzutage gibt es je nach Erkrankungsart bzw. Diagnose ein differenziertes Therapiespektrum“, schreibt das Beratungsunternehmen IQVIA dazu.

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Krebslast steigt – besonders in Europa

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) rechnet mit 4,2 Millionen neuen Krebsfällen in Europa im Jahr 2018. Im Vergleich zu anderen Kontinenten ist Europa überproportional von Tumorerkrankungen betroffen.

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Welt-Lymphom-Tag: Eine Krebserkrankung mit vielen Gesichtern

Laut des weltweiten Netzwerkes „Lymphoma Coalition“ gibt es im Bereich der bösartigen Lymphome über 80 verschiedene Erkrankungstypen. Das stellt die Forschung vor große Herausforderungen. Denn jeder von ihnen verlangt nach einem eigenen Therapieansatz. Davon lassen sich die Pharmafirmen jedoch nicht entmutigen: Seit 2013 wurden weltweit neun Wirkstoffe gegen diverse Lymphome zugelassen, wie aus einem Bericht des Beratungsunternehmens IQVIA hervorgeht.

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Bei Mukoviszidose konnten in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt werden. Wird eines Tages eine Heilung möglich sein? / Foto: ©iStock.com/spukkato (Siam Pukkato)

Krebs: Mehr systematische Forschungsförderung

Im Kampf gegen den Krebs gibt es große Fortschritte zu vermelden. Einen Grund sich deshalb zurückzulehnen, sieht Professor Dr. Christof von Kalle deshalb nicht. Im Gegenteil: Der Geschäftsführende Direktor des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg stellt sich die Frage, ob angesichts der wissenschaftlichen Möglichkeiten nicht zu wenig getan wird. Er fordert im Pharma Fakten-Interview deshalb eine systematische Forschungsförderung zur Durchführung klinischer Studien.

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Leben wir so lange wie wir könnten? Eine Antwort auf diese Frage suchten ein Gesundheitsmanager  ein Onkologe und weitere medizinische Experten bei einer Veranstaltung in München. Foto: CC0 (Stencil)

Chronische myeloische Leukämie: Ein Leben ohne Medikamente?

Es ist eine absolute Erfolgsgeschichte: Vor einigen Jahren revolutionierte die Einführung einer bestimmten Wirkstoffklasse die Behandlung der Menschen mit chronischer myeloischer Leukämie (CML). Betroffene können bei frühzeitiger Diagnose mit modernen Medikamenten heute eine nahezu normale Lebenserwartung erreichen. Inzwischen rückt für manche Patienten ein neues Therapieziel in den Fokus: das Absetzen der Arzneimittel.

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Kommentar

HIV-Versorgung am Wendepunkt: Jetzt entscheidet sich, wie es weitergeht

Es sind turbulente Zeiten für die weltweite HIV-Versorgung: Medizinische Innovationen eröffnen neue Möglichkeiten für die Prävention und Therapie. Gleichzeitig ist die internationale Finanzierung unter enormen Druck geraten; die Folgen davon können verheerend sein. Doch der Umbruch bietet auch die Chance, die HIV-Versorgung langfristig neu aufzustellen – und sie nachhaltiger und widerstandsfähiger zu gestalten. Ein Kommentar von Pharma Fakten-Redakteurin Alina Massari.

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