
Das Immunsystem im Kampf gegen Krebs – manchmal machtlos
Das körpereigene Immunsystem hat eigentlich gute Mechanismen, um Tumore selbständig abwehren zu können. Doch die Krebszellen können es austricksen. Dann sind gezielte Therapien gefragt.

Das körpereigene Immunsystem hat eigentlich gute Mechanismen, um Tumore selbständig abwehren zu können. Doch die Krebszellen können es austricksen. Dann sind gezielte Therapien gefragt.

In Sachen Krebs konnten in den vergangenen Jahrzehnten bedeutende medizinische Fortschritte erzielt werden; der Bedarf an innovativen Therapien, die die Vielzahl an Tumorformen noch effektiver bekämpfen, bleibt nichtsdestotrotz groß. Über 1.100 Medikamente und Impfstoffe befinden sich aktuell in den Entwicklungspipelines biopharmazeutischer Unternehmen. Dies berichtet der amerikanische Verband der forschenden Arzneimittelhersteller PhRMA.

Die Chronische Lymphatische Leukämie (CLL) ist die häufigste leukämische Erkrankung in Deutschland. Neue und verbesserte Medikamente haben die Chancen der Patienten enorm erhöht. Jetzt ist sogar von einem Ende der Chemotherapie-Ära die Rede.

Kolorektale Karzinome (Darmkrebs) sind für die Medizin eine große Herausforderung: Die Tumore sind von Patient zu Patient sehr unterschiedlich – und sprechen unterschiedlich gut auf Medikamente an. Ein europäisches Forschungsprojekt hat daher über hundert Tumorproben von Patienten auf ihre genetische Zusammensetzung untersucht. Die Erkenntnisse helfen nun den Ärzten, das passende Medikament zu wählen – und der Forschung, innovative Arzneimittel zu entwickeln.

„Bleiben Onkologika bezahlbar?“ Dieser Frage hat sich das Institut für Gesundheitsökonomik (IfG) mit Unterstützung des Pharmaunternehmens Bristol-Myers Squibb in einer Bestandsaufnahme gewidmet. Das Fazit: „Die Ausgaben für Onkologika werden unter anderem aufgrund des demografischen Wandels und weiterer Innovationen in der Arzneimitteltherapie zunehmen. Wer aber von einer ‚Kostenexplosion‘ oder einer ‚Kostenlawine‘ spricht […], malt ein Katastrophenszenario, das bei genauer Betrachtung der Fakten überzeichnet ist“.

Die Diagnose Multiples Myelom kommt oft aus heiterem Himmel. Denn jeder Vierte ist zu diesem Zeitpunkt ohne Beschwerden. Die Chancen der Menschen mit dieser Form von Krebs haben sich in den vergangenen Jahren deutlich erhöht.

Knapp eine halbe Million Menschen erkrankt in Deutschland jedes Jahr neu an Krebs. Mehr als ein Drittel davon ist 75 Jahre oder älter. Welche Konsequenzen ziehen Forscher daraus? Und was bedeutet das für die Behandlung von Krebserkrankungen?

2.004 immuntherapeutische Wirkstoffe werden momentan weltweit gegen Krebserkrankungen entwickelt. Dies geht aus einem Bericht des US-amerikanischen Cancer Research Institute (CRI) hervor. Die Immunonkologie habe das Potenzial, „viele Durchbrüche“ in der Behandlung von Tumoren zu erzielen, heißt es darin. Der 4. Februar 2018 ist Weltkrebstag.

Forschende Pharmaunternehmen haben dem Krebs den Kampf angesagt – in keinem Bereich werden mehr klinische Studien durchgeführt. Denn trotz aller Fortschritte der vergangenen Jahre bleiben onkologische Erkrankungen Todesursache Nummer 2 in Deutschland – nach den Folgen von Herz-Kreislauferkrankungen. Deswegen muss die Forschung weitergehen. Die Vision lautet: den Krebs eines Tages besiegen zu können.

Im Bereich der Onkologie findet zurzeit eine regelrechte „Explosion des Wissens“ statt. Wissenschaft und Industrieforschung arbeiten daran, diese neuen Erkenntnisse für die betroffenen Menschen in konkrete Heilungschancen zu übersetzen. Das gelingt zwar immer besser, doch weil Krebs weiterhin Todesursache Nummer 2 ist, muss die Forschung und Entwicklung für neue Therapien weitergehen: „Ob wir morgen Krebs besiegen, entscheiden wir heute“, so Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des Verbandes forschender Pharmaunternehmen (vfa). Dieser hat eine neue Broschüre vorgelegt: „Wie aus Wissen medizinischer Fortschritt wird: Neue Krebsmedikamente.“

Das körpereigene Immunsystem hat eigentlich gute Mechanismen, um Tumore selbständig abwehren zu können. Doch die Krebszellen können es austricksen. Dann sind gezielte Therapien gefragt.

In Sachen Krebs konnten in den vergangenen Jahrzehnten bedeutende medizinische Fortschritte erzielt werden; der Bedarf an innovativen Therapien, die die Vielzahl an Tumorformen noch effektiver bekämpfen, bleibt nichtsdestotrotz groß. Über 1.100 Medikamente und Impfstoffe befinden sich aktuell in den Entwicklungspipelines biopharmazeutischer Unternehmen. Dies berichtet der amerikanische Verband der forschenden Arzneimittelhersteller PhRMA.

Die Chronische Lymphatische Leukämie (CLL) ist die häufigste leukämische Erkrankung in Deutschland. Neue und verbesserte Medikamente haben die Chancen der Patienten enorm erhöht. Jetzt ist sogar von einem Ende der Chemotherapie-Ära die Rede.

Kolorektale Karzinome (Darmkrebs) sind für die Medizin eine große Herausforderung: Die Tumore sind von Patient zu Patient sehr unterschiedlich – und sprechen unterschiedlich gut auf Medikamente an. Ein europäisches Forschungsprojekt hat daher über hundert Tumorproben von Patienten auf ihre genetische Zusammensetzung untersucht. Die Erkenntnisse helfen nun den Ärzten, das passende Medikament zu wählen – und der Forschung, innovative Arzneimittel zu entwickeln.

„Bleiben Onkologika bezahlbar?“ Dieser Frage hat sich das Institut für Gesundheitsökonomik (IfG) mit Unterstützung des Pharmaunternehmens Bristol-Myers Squibb in einer Bestandsaufnahme gewidmet. Das Fazit: „Die Ausgaben für Onkologika werden unter anderem aufgrund des demografischen Wandels und weiterer Innovationen in der Arzneimitteltherapie zunehmen. Wer aber von einer ‚Kostenexplosion‘ oder einer ‚Kostenlawine‘ spricht […], malt ein Katastrophenszenario, das bei genauer Betrachtung der Fakten überzeichnet ist“.

Die Diagnose Multiples Myelom kommt oft aus heiterem Himmel. Denn jeder Vierte ist zu diesem Zeitpunkt ohne Beschwerden. Die Chancen der Menschen mit dieser Form von Krebs haben sich in den vergangenen Jahren deutlich erhöht.

Knapp eine halbe Million Menschen erkrankt in Deutschland jedes Jahr neu an Krebs. Mehr als ein Drittel davon ist 75 Jahre oder älter. Welche Konsequenzen ziehen Forscher daraus? Und was bedeutet das für die Behandlung von Krebserkrankungen?

2.004 immuntherapeutische Wirkstoffe werden momentan weltweit gegen Krebserkrankungen entwickelt. Dies geht aus einem Bericht des US-amerikanischen Cancer Research Institute (CRI) hervor. Die Immunonkologie habe das Potenzial, „viele Durchbrüche“ in der Behandlung von Tumoren zu erzielen, heißt es darin. Der 4. Februar 2018 ist Weltkrebstag.

Forschende Pharmaunternehmen haben dem Krebs den Kampf angesagt – in keinem Bereich werden mehr klinische Studien durchgeführt. Denn trotz aller Fortschritte der vergangenen Jahre bleiben onkologische Erkrankungen Todesursache Nummer 2 in Deutschland – nach den Folgen von Herz-Kreislauferkrankungen. Deswegen muss die Forschung weitergehen. Die Vision lautet: den Krebs eines Tages besiegen zu können.

Im Bereich der Onkologie findet zurzeit eine regelrechte „Explosion des Wissens“ statt. Wissenschaft und Industrieforschung arbeiten daran, diese neuen Erkenntnisse für die betroffenen Menschen in konkrete Heilungschancen zu übersetzen. Das gelingt zwar immer besser, doch weil Krebs weiterhin Todesursache Nummer 2 ist, muss die Forschung und Entwicklung für neue Therapien weitergehen: „Ob wir morgen Krebs besiegen, entscheiden wir heute“, so Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des Verbandes forschender Pharmaunternehmen (vfa). Dieser hat eine neue Broschüre vorgelegt: „Wie aus Wissen medizinischer Fortschritt wird: Neue Krebsmedikamente.“
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