Weltweit erster Impfstoff gegen Dengue-Fieber zugelassen
Bislang hatte es keinen medizinischen Schutz gegen Dengue-Fieber gegeben. Jetzt hat Mexiko den weltweit ersten Impfstoff gegen die Tropenkrankheit zugelassen.
Bislang hatte es keinen medizinischen Schutz gegen Dengue-Fieber gegeben. Jetzt hat Mexiko den weltweit ersten Impfstoff gegen die Tropenkrankheit zugelassen.
Die Gesetzliche Krankenversicherung führt die Debatte um eine Ausweitung der Nutzenbewertung für neue Arzneimittel hartnäckig weiter. Bei der Vorstellung des Arzneimittelreports 2015 schlugen der Vorstandsvorsitzende der Barmer GEK, Christoph Straub, und Studienautor Gerd Glaeske zwei Erweiterungen für das AMNOG-Verfahren vor. Die unter anderem geforderte Schnellbewertung allerdings gibt einem bestehenden Problem allerdings nur einen neuen Namen.
Gesundheitsökonom Professor Dieter Cassel von der Universität Duisburg-Essen begleitet das AMNOG von Anfang an. Im Interview mit Pharma Fakten zieht er Bilanz und entwickelt konkrete Reformvorschläge.
Drei Antworten auf die wichtigsten Fragen zu den neuen Gerinnungshemmern, den „Neuen oralen Antikoagulantien“ (NOAKs): Prof. Dr. Christian Hamm, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK), nimmt Stellung zu den Vorteilen der neuen Generation der Gerinnungshemmer.
Wie ein Damoklesschwert hängt das Votum „Kein Zusatznutzen“ über AMNOG-geprüften Produkten. Dabei wollen manche Arzneimittel nicht in erster Linie besser sein – sondern nur anders.
Von der Einführung des Antikorruptionsgesetzes im Gesundheitswesen erhofft sich die Bundesregierung eine abschreckende Wirkung, weil künftig dadurch Vorteilsnahmen von Heilberuflern wie Ärzten mit Haftstrafen von bis zu fünf Jahren geahndet werden können. Der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe Dr. Theodor Windhorst hat grundsätzlich nichts gegen die Ahndung von Verstößen der Ärzteschaft einzuwenden. Doch enthält der Gesetzesentwurf seiner Auffassung nach zu viele Ungenauigkeiten.
„Ich bin HIV-positiv!“ Nachdem Charlie Sheen mit diesem Statement an die Öffentlichkeit gegangen war, sprach ihm Earvin „Magic“ Johnson Mut zu. Die amerikanische Basketball-Legende twitterte: „Mit dem Fortschritt der ärztlichen Versorgung und den Medikamenten kann er diese Krankheit bekämpfen und ein langes Leben führen.“ Johnson ist selbst HIV-positiv. War die Krankheit in den 80er-Jahren fast ein sicheres Todesurteil, sehen Millionen von HIV-Patienten mittlerweile einer normalen Lebenserwartung entgegen. HIV ist längst eine chronische Krankheit.
Die Geschichte der Medikamente gegen das Acquired Immune Deficiency Syndrome (Aids) ist eine Geschichte von Lichtblicken und Rückschlägen. Die Pharmaunternehmen forschen weiter intensiv, um der Heilung gegen HIV näher zu kommen.
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Hennrich hat sich in der Debatte über den Haushalt des Gesundheitsministeriums mit einer ungewöhnlichen Anregung eingebracht. Er sprach sich dafür aus, die Erstattung von Arzneimitteln für die Versorgung von Flüchtlingen an die Preise in ihren Herkunftsländern anzupassen. Die Gesetzlichen Krankenkassen und die Pharmaunternehmen reagieren mit Verwunderung auf diesen Vorschlag.
In den Ärztlichen Leitlinien geben Mediziner ihren Fachkollegen Entscheidungshilfen für die adäquate Behandlung von Erkrankungen an die Hand. Wie ist es um die Unabhängigkeit der Ärzte bestellt, die ihren Kollegen empfehlen, danach zu handeln? Wie lassen sich Interessenkonflikte finanzieller und nicht-finanzieller Art verhindern, wie deren Einfluss auf die Therapieempfehlungen? Die Ärzte haben sich dafür selbst Handlungsleitlinien auferlegt.