Artikel, Geschichten, Fakten – zu Themen aus Gesundheit und Pharma

Fortschritte in der Leukämie-Behandlung - die Überlebenskurven haben sich bei den akuten als auch bei den chronischen Leukämien deutlich verbessert. Logo: © Pharma Fakten e.V.

Streit um die Vertraulichkeit der Arzneimittelpreise

Im Pharma-Dialog wurde Pharmaunternehmen Vertraulichkeit der im Rahmen des AMNOG verhandelten Erstattungsbeträge zugesichert – und so steht es auch im Entwurf des AM-VSG. Dagegen laufen die Kassen nun Sturm. Was sagen die Ärzte? Ein Interview mit der scheidenden stellv. Vorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Dipl.-Med. Regina Feldmann.

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Fortschritte in der Leukämie-Behandlung - die Überlebenskurven haben sich bei den akuten als auch bei den chronischen Leukämien deutlich verbessert. Logo: © Pharma Fakten e.V.

Heftiger Streit um IQWiG-Kritik an Biomarker-Tests

Sind moderne, mit Biomarkern arbeitende Genexpressionstests für die Entscheidung, ob bei Brustkrebs-Patientinnen eine Chemotherapie sinnvoll ist, nützlich oder nicht? In seinem Abschlussbericht zur Biomarker-Strategie hat das IQWiG diese Frage verneint. Ärzte und Fachverbände protestieren heftig: Sie fürchten negative Folgen für die Patientinnen.

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Weniger Orphan Drugs durch strengere IQWiG-Methodik? Illustration: Pharma Fakten

Orphan-Drug-Status: Operation am gesunden Patienten

Rund ein Fünftel der Medikamente, die jährlich zugelassen werden, sind Orphan Drugs – das ist das Ergebnis einer erfolgreichen EU-Förderregelung. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) will das Verfahren ändern und diese Medikamente in die reguläre Nutzenbewertung á la AMNOG überführen. So geht es aus der Stellungnahme des Instituts zum Arzneimittelverordnungsstärkungsgesetz (AM-VSG) hervor. Dabei wird der Zusatznutzen für Orphan Drugs von der europäischen Zulassungsbehörde EMA dreimal geprüft: Zum ersten Mal, wenn der Hersteller den Status beantragt, dann bei der Zulassung und schließlich nach fünf Jahren. Warum also eine erfolgreiche Regelung ändern?

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IQWiG und G-BA bei einem Drittel der Verfahren uneinig. Illustration: Pharma Fakten

So streng urteilt Deutschlands G-BA

Bei seinen Entscheidungen über den Nutzen von Arzneimitteln weicht der Gemeinsame Bundesausschuss teilweise beträchtlich von den Bewertungen anderer Behörden ab. Das zeigt ein internationaler Vergleich.

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Fortschritte in der Leukämie-Behandlung - die Überlebenskurven haben sich bei den akuten als auch bei den chronischen Leukämien deutlich verbessert. Logo: © Pharma Fakten e.V.

Streit um die Vertraulichkeit der Arzneimittelpreise

Im Pharma-Dialog wurde Pharmaunternehmen Vertraulichkeit der im Rahmen des AMNOG verhandelten Erstattungsbeträge zugesichert – und so steht es auch im Entwurf des AM-VSG. Dagegen laufen die Kassen nun Sturm. Was sagen die Ärzte? Ein Interview mit der scheidenden stellv. Vorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Dipl.-Med. Regina Feldmann.

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Heftiger Streit um IQWiG-Kritik an Biomarker-Tests

Sind moderne, mit Biomarkern arbeitende Genexpressionstests für die Entscheidung, ob bei Brustkrebs-Patientinnen eine Chemotherapie sinnvoll ist, nützlich oder nicht? In seinem Abschlussbericht zur Biomarker-Strategie hat das IQWiG diese Frage verneint. Ärzte und Fachverbände protestieren heftig: Sie fürchten negative Folgen für die Patientinnen.

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Weniger Orphan Drugs durch strengere IQWiG-Methodik? Illustration: Pharma Fakten

Orphan-Drug-Status: Operation am gesunden Patienten

Rund ein Fünftel der Medikamente, die jährlich zugelassen werden, sind Orphan Drugs – das ist das Ergebnis einer erfolgreichen EU-Förderregelung. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) will das Verfahren ändern und diese Medikamente in die reguläre Nutzenbewertung á la AMNOG überführen. So geht es aus der Stellungnahme des Instituts zum Arzneimittelverordnungsstärkungsgesetz (AM-VSG) hervor. Dabei wird der Zusatznutzen für Orphan Drugs von der europäischen Zulassungsbehörde EMA dreimal geprüft: Zum ersten Mal, wenn der Hersteller den Status beantragt, dann bei der Zulassung und schließlich nach fünf Jahren. Warum also eine erfolgreiche Regelung ändern?

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Kommentar

GKV-Spargesetz: Das Narrativ stimmt nicht

Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem vorgelegten Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) „allen Beteiligten – von der Pharmaindustrie über die Ärztinnen und Ärzte bis hin zu den Krankenhäusern – etwas abverlangt, um dieses System zukunftsfähig zu machen.“ Das aber ist nicht nur der falsche Weg – es stimmt auch einfach nicht. Ein Kommentar von Florian Martius.

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