Artikel, Geschichten, Fakten – zu Themen aus Gesundheit und Pharma

Ärzte wollen AMNOG-Verfahren ändern

Prof. Dr. Wolf-Dieter Ludwig, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ), plädiert neben der frühen auch für eine späte Nutzenbewertung neuer onkologischer Arzneimittel. Er begründet dies mit den bei Zulassung häufig noch unzureichenden Erkenntnissen zum patientenrelevanten Nutzen dieser Arzneimittel und der Notwendigkeit, die Sicherheit dieser Arzneimittel auch nach Zulassung gründlich zu untersuchen. Im Interview mit Pharma Fakten erklärt er, was aus Sicht der AkdÄ bei der Weiterentwicklung des AMNOG wünschenswert wäre.

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Onkologen fürchten Innovationsblockade

Das AMNOG-Verfahren muss vier Jahre nach seiner Einführung deutlich nachgebessert werden – fordert die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und medizinische Onkologie (DGHO) heute in Berlin. Deren Ärzte begrüßten in einer Bilanz das Gesetz grundsätzlich, kritisierten jedoch methodische Fehler. Sie fordern Änderungen bei der Festlegung der zweckmäßigen Vergleichstherapie und bei der Bewertung von patientenrelevanten Endpunkten.

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Nach einer Studie schützen Masern-Impfungen auch vor anderen Erkrankungen. Prof. Dr. Christian Bogdan warnt vor dramatischen Folgen sollte die Impfquote sinken. Foto: © David Hartfiel

Rückgang von Masern-Impfungen würde zu Epidemien führen

Die Impfung gegen Masern schützt nicht nur vor einer Infektion mit dem gefährlichen Virus, sondern sie trägt indirekt auch zum Schutz vor anderen Erregern bei. Das haben amerikanische Wissenschaftler in einer Langzeitstudie herausgefunden. Prof. Dr. Christian Bogdan, Mitglied der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut und des Beirats der Deutschen Gesellschaft für Immunologie (DGfI) erklärt die Folgen von einer Infektion mit Masernviren und wie sie vermieden werden könnte.

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Fortschritte in der Leukämie-Behandlung - die Überlebenskurven haben sich bei den akuten als auch bei den chronischen Leukämien deutlich verbessert. Logo: © Pharma Fakten e.V.

Entwicklung von Alzheimer-Arznei läuft mit Hochdruck

Alzheimer ist eines der größten medizinischen Rätsel. Trotz jahrzehntelanger Forschung sind die Ursachen noch unklar. Das hat bislang die Suche nach einem Heilmittel blockiert. Dabei ist der Bedarf gerade in den westlichen Industrienationen gigantisch. Über die Herausforderungen bei der Suche nach einer Therapie und die Chancen hat Pharma Fakten mit Dr. Matthias Meergans, Medical Director von Biogen gesprochen.

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WHO-Report bestätigt Angst vor Ära ohne Antibiotika

Resistenzen gegen Antibiotika sind eine der größten Herausforderungen für die Zukunft. Darin sind sich Ärzte, Forscher und Politik in aller Welt einig. Um so alarmierender sind die Ergebnisse einer weltweiten Umfrage der Weltgesundheitsorganisation (WHO): Nur ein Viertel aller Länder wird gegen diese Herausforderung ernsthaft aktiv.

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Prof. Josef Hecken  unabhängiger Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses  sieht die frühe Nutzenbewertung für alle Indikationen als geeignet an. Foto: © G-BA

Herausforderungen für die Nutzenbewertung

Ist die frühe Nutzenbewertung ein geeignetes Instrument, um Nutzen und Wert neuer Medikamente festzulegen? Um diese Frage wird seit Einführung des Prozesses im Jahr 2011 leidenschaftlich gestritten. Eine Häufung umstrittener Entscheidungen bei Antidiabetika wirft jetzt die Frage auf, ob einzelne Indikationen grundlegend benachteiligt werden. Pharma Fakten sprach hierzu mit Prof. Josef Hecken, unabhängiger Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA).

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Schwerer Stand für Antidiabetika

Vier neue Antidiabetika wurden von ihren Herstellern in den letzten Jahren vom Markt genommen. Der Grund: Keine Anerkennung eines Zusatznutzens durch den G-BA. In keinem anderen Indikationsbereich gehen die Meinungen über den Nutzen neuer Therapien so auseinander. Ein strukturelles Problem in der frühen Nutzenbewertung, wie GB-A Vorsitzender Prof. Josef Hecken jetzt eingestanden hat.

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Ärzte wollen AMNOG-Verfahren ändern

Prof. Dr. Wolf-Dieter Ludwig, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ), plädiert neben der frühen auch für eine späte Nutzenbewertung neuer onkologischer Arzneimittel. Er begründet dies mit den bei Zulassung häufig noch unzureichenden Erkenntnissen zum patientenrelevanten Nutzen dieser Arzneimittel und der Notwendigkeit, die Sicherheit dieser Arzneimittel auch nach Zulassung gründlich zu untersuchen. Im Interview mit Pharma Fakten erklärt er, was aus Sicht der AkdÄ bei der Weiterentwicklung des AMNOG wünschenswert wäre.

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Onkologen fürchten Innovationsblockade

Das AMNOG-Verfahren muss vier Jahre nach seiner Einführung deutlich nachgebessert werden – fordert die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und medizinische Onkologie (DGHO) heute in Berlin. Deren Ärzte begrüßten in einer Bilanz das Gesetz grundsätzlich, kritisierten jedoch methodische Fehler. Sie fordern Änderungen bei der Festlegung der zweckmäßigen Vergleichstherapie und bei der Bewertung von patientenrelevanten Endpunkten.

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Nach einer Studie schützen Masern-Impfungen auch vor anderen Erkrankungen. Prof. Dr. Christian Bogdan warnt vor dramatischen Folgen sollte die Impfquote sinken. Foto: © David Hartfiel

Rückgang von Masern-Impfungen würde zu Epidemien führen

Die Impfung gegen Masern schützt nicht nur vor einer Infektion mit dem gefährlichen Virus, sondern sie trägt indirekt auch zum Schutz vor anderen Erregern bei. Das haben amerikanische Wissenschaftler in einer Langzeitstudie herausgefunden. Prof. Dr. Christian Bogdan, Mitglied der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut und des Beirats der Deutschen Gesellschaft für Immunologie (DGfI) erklärt die Folgen von einer Infektion mit Masernviren und wie sie vermieden werden könnte.

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Fortschritte in der Leukämie-Behandlung - die Überlebenskurven haben sich bei den akuten als auch bei den chronischen Leukämien deutlich verbessert. Logo: © Pharma Fakten e.V.

Entwicklung von Alzheimer-Arznei läuft mit Hochdruck

Alzheimer ist eines der größten medizinischen Rätsel. Trotz jahrzehntelanger Forschung sind die Ursachen noch unklar. Das hat bislang die Suche nach einem Heilmittel blockiert. Dabei ist der Bedarf gerade in den westlichen Industrienationen gigantisch. Über die Herausforderungen bei der Suche nach einer Therapie und die Chancen hat Pharma Fakten mit Dr. Matthias Meergans, Medical Director von Biogen gesprochen.

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WHO-Report bestätigt Angst vor Ära ohne Antibiotika

Resistenzen gegen Antibiotika sind eine der größten Herausforderungen für die Zukunft. Darin sind sich Ärzte, Forscher und Politik in aller Welt einig. Um so alarmierender sind die Ergebnisse einer weltweiten Umfrage der Weltgesundheitsorganisation (WHO): Nur ein Viertel aller Länder wird gegen diese Herausforderung ernsthaft aktiv.

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Prof. Josef Hecken  unabhängiger Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses  sieht die frühe Nutzenbewertung für alle Indikationen als geeignet an. Foto: © G-BA

Herausforderungen für die Nutzenbewertung

Ist die frühe Nutzenbewertung ein geeignetes Instrument, um Nutzen und Wert neuer Medikamente festzulegen? Um diese Frage wird seit Einführung des Prozesses im Jahr 2011 leidenschaftlich gestritten. Eine Häufung umstrittener Entscheidungen bei Antidiabetika wirft jetzt die Frage auf, ob einzelne Indikationen grundlegend benachteiligt werden. Pharma Fakten sprach hierzu mit Prof. Josef Hecken, unabhängiger Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA).

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Schwerer Stand für Antidiabetika

Vier neue Antidiabetika wurden von ihren Herstellern in den letzten Jahren vom Markt genommen. Der Grund: Keine Anerkennung eines Zusatznutzens durch den G-BA. In keinem anderen Indikationsbereich gehen die Meinungen über den Nutzen neuer Therapien so auseinander. Ein strukturelles Problem in der frühen Nutzenbewertung, wie GB-A Vorsitzender Prof. Josef Hecken jetzt eingestanden hat.

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Kommentar

GKV-Spargesetz: Das Narrativ stimmt nicht

Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem vorgelegten Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) „allen Beteiligten – von der Pharmaindustrie über die Ärztinnen und Ärzte bis hin zu den Krankenhäusern – etwas abverlangt, um dieses System zukunftsfähig zu machen.“ Das aber ist nicht nur der falsche Weg – es stimmt auch einfach nicht. Ein Kommentar von Florian Martius.

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