Artikel, Geschichten, Fakten – zu Themen aus Gesundheit und Pharma

„Europa gelingt es nur schwer, seine Forschungsleistung in Investitionen, klinische Studien und neue Medikamente umzusetzen. Dabei ist genau das entscheidend für bessere Gesundheit und wirtschaftliches Wachstum“, so EFPIA. Foto: ©iStock.com/Nadzeya Haroshka

Mehr Spitzenforschung: Europas 100 Milliarden Euro-Chance

Ohne die Pharmaindustrie würde sich der Handelsbilanzüberschuss der Europäischen Union (EU) in Höhe von 133 Milliarden Euro in ein Defizit von 88 Milliarden Euro verwandeln. Das zeigt, wie wichtig die Branche ist. Doch in vielen Bereichen lässt die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu wünschen übrig, gerade im Vergleich zu den USA oder China. Der Pharmaverband EFPIA hat dazu eine Analyse veröffentlicht. Angesichts der aktuellen geopolitischen Spannungen sollte sie ein Weckruf sein.

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Die FinanzKommission Gesundheit hat ihren ersten Bericht zur Stabilisierung der GKV-Finanzen veröffentlicht. „Sparpolitik bei Arzneimitteln ist ein Irrweg“, heißt es aus der Pharmaindustrie. Foto: iStock.com / gorodenkoff

No-Go: Wenn Sparmaßnahmen die Arzneimittelversorgung schwächen

Wie gelingt es, die Beitragssätze in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu stabilisieren? Dazu hat die von Gesundheitsministerin Nina Warken eingesetzte FinanzKommission Gesundheit (FKG) ihren ersten Bericht veröffentlicht. Die Bundesregierung hat nun die Qual der Wahl, welche der 66 Empfehlungen sie umsetzen will. Dazu braucht es Fingerspitzengefühl: Denn unter den Vorschlägen sind Sparmaßnahmen, die das Zeug dazu haben, die Arzneimittelversorgung der Menschen und den Pharmastandort in Deutschland zu schwächen. Die FKG sieht das teilweise anders – hat aber eine wichtige Tatsache vergessen.

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Auf dem CAR-T Congress in Berlin kamen Patient:innen und Expert:innen unter anderem aus Wissenschaft, Klinik, Kostenträgern und Industrie zusammen, um darüber zu sprechen, wie die Versorgung der Patient:innen mit CAR-T-Zelltherapien verbessert werden kann. Foto: iStock.com/:Jacob Wackerhausen

Krebs zurückgedrängt: „Ich bin hier, weil es die CAR-T-Zelltherapie gibt.“

CAR-T-Zelltherapien können das Leben von Menschen mit hochaggressiven Blutkrebserkrankungen auf den Kopf stellen, zunehmend sogar Hoffnung auf Heilung geben. So wie bei Jan Leidecker, der seine bewegende Geschichte auf dem „CAR-T Congress 2026“ des LAWG Deutschland e.V. in Berlin erzählte. Dort kamen Patient:innen und Fachleute aus Medizin, Wissenschaft, Industrie und Kostenträgern zusammen, um über das Potenzial dieser besonderen Behandlungsform zu sprechen. Alle waren sich einig: Im deutschen Gesundheitssystem muss sich einiges ändern, damit die Versorgung besser wird – und die Bundesrepublik beim medizinischen Fortschritt mithält.

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Groß ist der Reformbedarf im Gesundheitswesen – mit Spannung werden die Vorschläge der FinanzKommission Gesundheit erwartet. Boehringer Ingelheim hat die Bilanzpressekonferenz genutzt, um der Politik ein paar Reformideen mit auf den Weg zu geben. Foto: ©iStock.com/designer491

Gesundheitsreform: „Mit und nicht an Arzneimitteln sparen“

Groß ist der Reformbedarf in deutschen Gesundheitswesen – mit Spannung werden die Vorschläge der FinanzKommission Gesundheit (FKG) erwartet, deren Aufgabe es ist, Vorschläge zur Stabilisierung der Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu erarbeiten. Das forschende Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim hat die Bilanzpressekonferenz genutzt, um der Politik ein paar Reformideen mit auf den Weg zu geben. „Wir brauchen einen Umbau des Systems“, sagte Deutschlandchef Médard Schoenmaeckers.

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Booster für die medizinische Forschung in Deutschland: Noch in diesem Jahr soll eine „Nationale Biobank“ eingeführt werden. Foto: ©iStock.com/metamorworks

„Nationale Biobank“ steht in den Startlöchern

Booster für die medizinische Forschung in Deutschland: Noch in diesem Jahr soll eine „Nationale Biobank“ eingeführt werden. Sie könnte für Forschende den Zugang zu Bioproben und damit verknüpften Gesundheitsdaten vereinfachen und erleichtern. Die Folge: Der Forschungsstandort Deutschland wird gestärkt, Innovationen für Patient:innen können schneller und zielgenauer entwickelt werden. Zudem dürfte die geplante Plattform auch erhebliche volkswirtschaftliche Vorteile mit sich bringen.

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Innovationshindernisse gezielt abbauen: Die Pharmainitiative Bayern fordert ein „AMNOG 2.0“. Foto: iStock.com / gorodenkoff

AMNOG 2.0: Arzneimittelinnovationen gezielt fördern

Seit 2011 gibt es das AMNOG-Verfahren: Es spielt eine zentrale Rolle bei der Versorgung von Patient:innen mit Arzneimittelinnovationen. Im AMNOG wird der Zusatznutzen neuer Therapien bewertet. Dadurch soll es eine angemessene Preisgestaltung sicherstellen und einen schnellen Zugang ermöglichen. Doch gerade bei Arzneimitteln gegen seltene Erkrankungen sowie Gen- und Zelltherapien (ATMPs) zeigt die Nutzenbewertung strukturelle Schwächen. Sie können dazu führen, dass die Menschen in Deutschland nicht nach dem neuesten Stand der Medizin versorgt werden. Die Pharmainitiative Bayern legt in einem Positionspapier dar, was sich ändern muss. Sie fordert ein „AMNOG 2.0“.

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Die Arzneimittelherstellung in einer virtuellen Realität trainieren – diese Möglichkeit bietet das RESILIENCE-Programm aus dem Vereinigten Königreich. Foto: RIVERSTUDIO

Working in the pharmaceutical industry – trained with virtual reality

The shortage of skilled workers poses major challenges for the pharmaceutical industry. Compounding this is the fact that manufacturing innovations such as gene therapies have little in common with traditional drug production. In response, the United Kingdom (UK) launched the “RESILIENCE” project in April 2024. It offers training programmes that enable, for example, early-career professionals and students to learn medicines manufacturing in a virtual reality environment. An interview with RESILIENCE Director Ivan Wall, Professor in Regenerative Medicine at the University of Birmingham.

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Die Arzneimittelherstellung in einer virtuellen Realität trainieren – diese Möglichkeit bietet das RESILIENCE-Programm aus dem Vereinigten Königreich. Foto: RIVERSTUDIO

Arbeiten in der Pharmabranche – ausgebildet mit Virtual Reality

Der Fachkräftemangel stellt die Pharmaindustrie vor große Herausforderungen. Erschwerend kommt hinzu: Die Herstellung von Innovationen wie Gentherapien hat nur wenig mit traditioneller Medikamentenproduktion gemein. Das Vereinigte Königreich (UK) hat daher im April 2024 das Projekt „RESILIENCE“ gestartet: Es bietet Trainingsprogramme an, mit denen etwa Berufseinsteiger:innen oder Studierende die Arzneimittelherstellung in virtueller Realität erlernen können. Ein Interview mit RESILIENCE-Direktor Ivan Wall, Professor für Regenerative Medizin an der Universität in Birmingham.

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Ist das Gesundheitswesen und die Arzneimittelversorgung auf Krisensituationen vorbereitet? Nein, sagt der Pharmaverband BPI und hat eine Sicherheitsstrategie vorgelegt. Foto: ©iStock.com/Igor Kutyaev

Gesundheitssystem: Auf Krieg und Krisen nicht gut vorbereitet

Ist das Gesundheitswesen und die Arzneimittelversorgung auf Krisensituationen vorbereitet? Der Pharmaverband BPI hat darauf eine klare Antwort: Sie lautet Nein – und hat eine Sicherheitsstrategie vorgelegt. Es ist ein „Weckruf für Deutschlands Versorgungssouveränität im Kriegs- und Krisenfall“. Angesichts geopolitischer Spannungen, erdrückender Abhängigkeiten von Wirkstoffen aus dem asiatischen Raum und neuer Bedrohungen wie Klimakrise und antimikrobiellen Resistenzen sieht der Verband die Versorgung mit Arzneimitteln als eine Frage nationaler und europäischer Sicherheit.

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Häufige Klinikbesuche können für Menschen mit Erkrankungen wie Brustkrebs eine große Belastung darstellen. Digitale Lösungen können hier unterstützen – und die Sicherheit erhöhen.

Weniger Klinikbesuche, mehr Sicherheit: Digitale Lösungen für Brustkrebspatientinnen

Brustkrebs ist heute oft gut behandelbar. Selbst im metastasierten Stadium können die Patien:tinnen häufig noch viele Jahre mit der fortgeschrittenen Erkrankung leben. Moderne Therapien machen jedoch eine engmaschige medizinische Betreuung erforderlich. Die zahlreichen Klinikbesuche stellen für Betroffene und ihre Angehörigen eine erhebliche Belastung dar. Digitale Lösungen sollen hier unterstützen, Wege reduzieren und zugleich die Sicherheit erhöhen. Ein Interview mit Nicolas Weber, Head Innovation & Activation beim forschenden Pharmaunternehmen Novartis Deutschland.

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„Europa gelingt es nur schwer, seine Forschungsleistung in Investitionen, klinische Studien und neue Medikamente umzusetzen. Dabei ist genau das entscheidend für bessere Gesundheit und wirtschaftliches Wachstum“, so EFPIA. Foto: ©iStock.com/Nadzeya Haroshka

Mehr Spitzenforschung: Europas 100 Milliarden Euro-Chance

Ohne die Pharmaindustrie würde sich der Handelsbilanzüberschuss der Europäischen Union (EU) in Höhe von 133 Milliarden Euro in ein Defizit von 88 Milliarden Euro verwandeln. Das zeigt, wie wichtig die Branche ist. Doch in vielen Bereichen lässt die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu wünschen übrig, gerade im Vergleich zu den USA oder China. Der Pharmaverband EFPIA hat dazu eine Analyse veröffentlicht. Angesichts der aktuellen geopolitischen Spannungen sollte sie ein Weckruf sein.

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Die FinanzKommission Gesundheit hat ihren ersten Bericht zur Stabilisierung der GKV-Finanzen veröffentlicht. „Sparpolitik bei Arzneimitteln ist ein Irrweg“, heißt es aus der Pharmaindustrie. Foto: iStock.com / gorodenkoff

No-Go: Wenn Sparmaßnahmen die Arzneimittelversorgung schwächen

Wie gelingt es, die Beitragssätze in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu stabilisieren? Dazu hat die von Gesundheitsministerin Nina Warken eingesetzte FinanzKommission Gesundheit (FKG) ihren ersten Bericht veröffentlicht. Die Bundesregierung hat nun die Qual der Wahl, welche der 66 Empfehlungen sie umsetzen will. Dazu braucht es Fingerspitzengefühl: Denn unter den Vorschlägen sind Sparmaßnahmen, die das Zeug dazu haben, die Arzneimittelversorgung der Menschen und den Pharmastandort in Deutschland zu schwächen. Die FKG sieht das teilweise anders – hat aber eine wichtige Tatsache vergessen.

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Auf dem CAR-T Congress in Berlin kamen Patient:innen und Expert:innen unter anderem aus Wissenschaft, Klinik, Kostenträgern und Industrie zusammen, um darüber zu sprechen, wie die Versorgung der Patient:innen mit CAR-T-Zelltherapien verbessert werden kann. Foto: iStock.com/:Jacob Wackerhausen

Krebs zurückgedrängt: „Ich bin hier, weil es die CAR-T-Zelltherapie gibt.“

CAR-T-Zelltherapien können das Leben von Menschen mit hochaggressiven Blutkrebserkrankungen auf den Kopf stellen, zunehmend sogar Hoffnung auf Heilung geben. So wie bei Jan Leidecker, der seine bewegende Geschichte auf dem „CAR-T Congress 2026“ des LAWG Deutschland e.V. in Berlin erzählte. Dort kamen Patient:innen und Fachleute aus Medizin, Wissenschaft, Industrie und Kostenträgern zusammen, um über das Potenzial dieser besonderen Behandlungsform zu sprechen. Alle waren sich einig: Im deutschen Gesundheitssystem muss sich einiges ändern, damit die Versorgung besser wird – und die Bundesrepublik beim medizinischen Fortschritt mithält.

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Groß ist der Reformbedarf im Gesundheitswesen – mit Spannung werden die Vorschläge der FinanzKommission Gesundheit erwartet. Boehringer Ingelheim hat die Bilanzpressekonferenz genutzt, um der Politik ein paar Reformideen mit auf den Weg zu geben. Foto: ©iStock.com/designer491

Gesundheitsreform: „Mit und nicht an Arzneimitteln sparen“

Groß ist der Reformbedarf in deutschen Gesundheitswesen – mit Spannung werden die Vorschläge der FinanzKommission Gesundheit (FKG) erwartet, deren Aufgabe es ist, Vorschläge zur Stabilisierung der Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu erarbeiten. Das forschende Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim hat die Bilanzpressekonferenz genutzt, um der Politik ein paar Reformideen mit auf den Weg zu geben. „Wir brauchen einen Umbau des Systems“, sagte Deutschlandchef Médard Schoenmaeckers.

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Booster für die medizinische Forschung in Deutschland: Noch in diesem Jahr soll eine „Nationale Biobank“ eingeführt werden. Foto: ©iStock.com/metamorworks

„Nationale Biobank“ steht in den Startlöchern

Booster für die medizinische Forschung in Deutschland: Noch in diesem Jahr soll eine „Nationale Biobank“ eingeführt werden. Sie könnte für Forschende den Zugang zu Bioproben und damit verknüpften Gesundheitsdaten vereinfachen und erleichtern. Die Folge: Der Forschungsstandort Deutschland wird gestärkt, Innovationen für Patient:innen können schneller und zielgenauer entwickelt werden. Zudem dürfte die geplante Plattform auch erhebliche volkswirtschaftliche Vorteile mit sich bringen.

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Innovationshindernisse gezielt abbauen: Die Pharmainitiative Bayern fordert ein „AMNOG 2.0“. Foto: iStock.com / gorodenkoff

AMNOG 2.0: Arzneimittelinnovationen gezielt fördern

Seit 2011 gibt es das AMNOG-Verfahren: Es spielt eine zentrale Rolle bei der Versorgung von Patient:innen mit Arzneimittelinnovationen. Im AMNOG wird der Zusatznutzen neuer Therapien bewertet. Dadurch soll es eine angemessene Preisgestaltung sicherstellen und einen schnellen Zugang ermöglichen. Doch gerade bei Arzneimitteln gegen seltene Erkrankungen sowie Gen- und Zelltherapien (ATMPs) zeigt die Nutzenbewertung strukturelle Schwächen. Sie können dazu führen, dass die Menschen in Deutschland nicht nach dem neuesten Stand der Medizin versorgt werden. Die Pharmainitiative Bayern legt in einem Positionspapier dar, was sich ändern muss. Sie fordert ein „AMNOG 2.0“.

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Die Arzneimittelherstellung in einer virtuellen Realität trainieren – diese Möglichkeit bietet das RESILIENCE-Programm aus dem Vereinigten Königreich. Foto: RIVERSTUDIO

Working in the pharmaceutical industry – trained with virtual reality

The shortage of skilled workers poses major challenges for the pharmaceutical industry. Compounding this is the fact that manufacturing innovations such as gene therapies have little in common with traditional drug production. In response, the United Kingdom (UK) launched the “RESILIENCE” project in April 2024. It offers training programmes that enable, for example, early-career professionals and students to learn medicines manufacturing in a virtual reality environment. An interview with RESILIENCE Director Ivan Wall, Professor in Regenerative Medicine at the University of Birmingham.

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Die Arzneimittelherstellung in einer virtuellen Realität trainieren – diese Möglichkeit bietet das RESILIENCE-Programm aus dem Vereinigten Königreich. Foto: RIVERSTUDIO

Arbeiten in der Pharmabranche – ausgebildet mit Virtual Reality

Der Fachkräftemangel stellt die Pharmaindustrie vor große Herausforderungen. Erschwerend kommt hinzu: Die Herstellung von Innovationen wie Gentherapien hat nur wenig mit traditioneller Medikamentenproduktion gemein. Das Vereinigte Königreich (UK) hat daher im April 2024 das Projekt „RESILIENCE“ gestartet: Es bietet Trainingsprogramme an, mit denen etwa Berufseinsteiger:innen oder Studierende die Arzneimittelherstellung in virtueller Realität erlernen können. Ein Interview mit RESILIENCE-Direktor Ivan Wall, Professor für Regenerative Medizin an der Universität in Birmingham.

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Ist das Gesundheitswesen und die Arzneimittelversorgung auf Krisensituationen vorbereitet? Nein, sagt der Pharmaverband BPI und hat eine Sicherheitsstrategie vorgelegt. Foto: ©iStock.com/Igor Kutyaev

Gesundheitssystem: Auf Krieg und Krisen nicht gut vorbereitet

Ist das Gesundheitswesen und die Arzneimittelversorgung auf Krisensituationen vorbereitet? Der Pharmaverband BPI hat darauf eine klare Antwort: Sie lautet Nein – und hat eine Sicherheitsstrategie vorgelegt. Es ist ein „Weckruf für Deutschlands Versorgungssouveränität im Kriegs- und Krisenfall“. Angesichts geopolitischer Spannungen, erdrückender Abhängigkeiten von Wirkstoffen aus dem asiatischen Raum und neuer Bedrohungen wie Klimakrise und antimikrobiellen Resistenzen sieht der Verband die Versorgung mit Arzneimitteln als eine Frage nationaler und europäischer Sicherheit.

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Häufige Klinikbesuche können für Menschen mit Erkrankungen wie Brustkrebs eine große Belastung darstellen. Digitale Lösungen können hier unterstützen – und die Sicherheit erhöhen.

Weniger Klinikbesuche, mehr Sicherheit: Digitale Lösungen für Brustkrebspatientinnen

Brustkrebs ist heute oft gut behandelbar. Selbst im metastasierten Stadium können die Patien:tinnen häufig noch viele Jahre mit der fortgeschrittenen Erkrankung leben. Moderne Therapien machen jedoch eine engmaschige medizinische Betreuung erforderlich. Die zahlreichen Klinikbesuche stellen für Betroffene und ihre Angehörigen eine erhebliche Belastung dar. Digitale Lösungen sollen hier unterstützen, Wege reduzieren und zugleich die Sicherheit erhöhen. Ein Interview mit Nicolas Weber, Head Innovation & Activation beim forschenden Pharmaunternehmen Novartis Deutschland.

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Kommentar

GKV-Spargesetz: Das Narrativ stimmt nicht

Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem vorgelegten Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) „allen Beteiligten – von der Pharmaindustrie über die Ärztinnen und Ärzte bis hin zu den Krankenhäusern – etwas abverlangt, um dieses System zukunftsfähig zu machen.“ Das aber ist nicht nur der falsche Weg – es stimmt auch einfach nicht. Ein Kommentar von Florian Martius.

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