
Influenza: Kommt jetzt die Super-Grippe?
Wenn die Grippewelle, die Australien zurzeit im Griff hat, ein Vorgeschmack auf das ist, was uns in der kalten Jahreszeit erwartet, dann stehen wir vor einer schweren Influenza-Saison.

Wenn die Grippewelle, die Australien zurzeit im Griff hat, ein Vorgeschmack auf das ist, was uns in der kalten Jahreszeit erwartet, dann stehen wir vor einer schweren Influenza-Saison.

Seit Anfang des Jahres dürfen Apotheker:innen unter bestimmten Voraussetzungen COVID-19-Impfstoffe verimpfen. Es ist eine Regelung, die Ende des Jahres ausläuft. Angesichts der mittelmäßigen Impfquoten in Deutschland fragt man sich warum. Ein Gespräch mit Ramin Heydarpour, Apotheker und Manager beim forschenden Pharmaunternehmen Pfizer.

Um 10 Prozent sind die Schutzimpfungen im vergangenen Jahr in Deutschland zurückgegangen. Das geht aus Zahlen des Beratungsunternehmens IQVIA hervor.

Seit 1796 haben Impfstoffe eine Vielzahl an Leben gerettet, schreibt die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Während der „Impfwoche“, der „World Immunization Week“ vom 24. bis 30. April 2022, will sie den Wert von Vakzinen in den Fokus der Öffentlichkeit stellen. Dahinter steht eine Vision: „Long Life for All“ – ein langes, gesundes Leben für alle Menschen.

Es werden immer mehr: 2022 hat das Robert Koch-Institut (RKI) 175 Stadt- bzw. Landkreise in Deutschland als Risikogebiete für das durch Zecken übertragbare FSME-Virus ausgewiesen – sechs mehr als im Vorjahr. Den zuverlässigsten Schutz bieten Vakzine. Ein Großteil der Erkrankungen könnte verhindert werden – doch zu wenige Menschen nehmen das Impfangebot wahr.

Vom Retter zum Zündfeuer? Die COVID-19-Impfung ist ein gesellschaftlicher Spaltpilz – der Riss geht quer durch alle Gesellschaftsschichten, belastet familiäre und freundschaftliche Beziehungen. Das Beratungsunternehmen komm.passion hat eine Social Media-Analyse durchgeführt, inklusive einer empirischen Inhaltsanalyse von hunderten von Postings. Ein Interview mit dem Kommunikationswissenschaftler und Gründer von komm.passion, Prof. Alexander Güttler.

Die Tatsache, dass sich Geimpfte infizieren können, gilt manchen Menschen als Beweis, dass die Impfung gegen COVID-19 nicht wirkt und deshalb überflüssig ist. Wissenschaftlich betrachtet ist das ein Kurzschluss, wie eine neue Untersuchung aus den USA zeigt.

Die Impfung ist der beste Schutz gegen COVID-19. Doch für über drei Millionen Menschen in Deutschland gilt: Die aktive Immunisierung funktioniert aufgrund ihres Gesundheitszustands entweder nur unzureichend oder gar nicht. Doch auch für sie wird geforscht. Monoklonale Antikörper helfen dem Immunsystem, den entsprechenden Schutz aufzubauen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Meningitis-Erkrankungen den Kampf angesagt: Bis zum Jahr 2030 sollen sie zurückgedrängt sein. Eine wichtige Voraussetzung dafür: hohe Impfquoten. In vielen Ländern Europas wurden deshalb Impfprogramme gestartet. In Deutschland hingegen gibt es für die häufigste Variante bis heute keine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO). Die Impfquoten des Meningokokken Typ B-Impfstoffs (MenB) sind entsprechend.

Daten aus den USA zeigen: Für Menschen, die die dritte Impfung erhalten haben, ist das Sterberisiko als Folge von COVID-19 um das 97-fache geringer als für Ungeimpfte.

Wenn die Grippewelle, die Australien zurzeit im Griff hat, ein Vorgeschmack auf das ist, was uns in der kalten Jahreszeit erwartet, dann stehen wir vor einer schweren Influenza-Saison.

Seit Anfang des Jahres dürfen Apotheker:innen unter bestimmten Voraussetzungen COVID-19-Impfstoffe verimpfen. Es ist eine Regelung, die Ende des Jahres ausläuft. Angesichts der mittelmäßigen Impfquoten in Deutschland fragt man sich warum. Ein Gespräch mit Ramin Heydarpour, Apotheker und Manager beim forschenden Pharmaunternehmen Pfizer.

Um 10 Prozent sind die Schutzimpfungen im vergangenen Jahr in Deutschland zurückgegangen. Das geht aus Zahlen des Beratungsunternehmens IQVIA hervor.

Seit 1796 haben Impfstoffe eine Vielzahl an Leben gerettet, schreibt die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Während der „Impfwoche“, der „World Immunization Week“ vom 24. bis 30. April 2022, will sie den Wert von Vakzinen in den Fokus der Öffentlichkeit stellen. Dahinter steht eine Vision: „Long Life for All“ – ein langes, gesundes Leben für alle Menschen.

Es werden immer mehr: 2022 hat das Robert Koch-Institut (RKI) 175 Stadt- bzw. Landkreise in Deutschland als Risikogebiete für das durch Zecken übertragbare FSME-Virus ausgewiesen – sechs mehr als im Vorjahr. Den zuverlässigsten Schutz bieten Vakzine. Ein Großteil der Erkrankungen könnte verhindert werden – doch zu wenige Menschen nehmen das Impfangebot wahr.

Vom Retter zum Zündfeuer? Die COVID-19-Impfung ist ein gesellschaftlicher Spaltpilz – der Riss geht quer durch alle Gesellschaftsschichten, belastet familiäre und freundschaftliche Beziehungen. Das Beratungsunternehmen komm.passion hat eine Social Media-Analyse durchgeführt, inklusive einer empirischen Inhaltsanalyse von hunderten von Postings. Ein Interview mit dem Kommunikationswissenschaftler und Gründer von komm.passion, Prof. Alexander Güttler.

Die Tatsache, dass sich Geimpfte infizieren können, gilt manchen Menschen als Beweis, dass die Impfung gegen COVID-19 nicht wirkt und deshalb überflüssig ist. Wissenschaftlich betrachtet ist das ein Kurzschluss, wie eine neue Untersuchung aus den USA zeigt.

Die Impfung ist der beste Schutz gegen COVID-19. Doch für über drei Millionen Menschen in Deutschland gilt: Die aktive Immunisierung funktioniert aufgrund ihres Gesundheitszustands entweder nur unzureichend oder gar nicht. Doch auch für sie wird geforscht. Monoklonale Antikörper helfen dem Immunsystem, den entsprechenden Schutz aufzubauen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Meningitis-Erkrankungen den Kampf angesagt: Bis zum Jahr 2030 sollen sie zurückgedrängt sein. Eine wichtige Voraussetzung dafür: hohe Impfquoten. In vielen Ländern Europas wurden deshalb Impfprogramme gestartet. In Deutschland hingegen gibt es für die häufigste Variante bis heute keine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO). Die Impfquoten des Meningokokken Typ B-Impfstoffs (MenB) sind entsprechend.

Daten aus den USA zeigen: Für Menschen, die die dritte Impfung erhalten haben, ist das Sterberisiko als Folge von COVID-19 um das 97-fache geringer als für Ungeimpfte.
Mit unserem Newsletter sind Sie immer auf dem Laufenden.
Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem vorgelegten Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) „allen Beteiligten – von der Pharmaindustrie über die Ärztinnen und Ärzte bis hin zu den Krankenhäusern – etwas abverlangt, um dieses System zukunftsfähig zu machen.“ Das aber ist nicht nur der falsche Weg – es stimmt auch einfach nicht. Ein Kommentar von Florian Martius.