Schlagwort: Pharmaforschung

Immer mehr Frauen erkranken relativ früh an Brustkrebs – sie werden aus ihrem jungen Berufs-, Familien- und Sozialleben herausgerissen. Foto: ©iStock.com/gorodenkoff

Brustkrebs: Persönliche, familiäre, gesellschaftliche Tragödie

Rund 70.000 Frauen erkranken jedes Jahr in Deutschland an Brustkrebs. Manche von ihnen erhalten die Diagnose in relativ jungem Alter. Sie werden aus ihrem Berufs-, Familien- und Sozialleben gerissen – das hat Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft. Eine bessere Versorgung der Betroffenen ist daher auch eine Aufgabe der Politik, finden Nicole Stelzner und Dr. Katja Nielsen vom Unternehmen Gilead. Ein Interview.

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Das Wissenschaftliche Institut der AOK sieht wieder mal einen Ausgabenrekord bei Arzneimitteln. „Mehr Geld für weniger Versorgung“ heißt es dort. Echt jetzt? Ein Kommentar. Foto: ©iStock.com/ipopba

Arzneimittelausgaben: Mal wieder ein Rekord?

Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) sieht wieder mal einen Ausgabenrekord bei Arzneimitteln und beklagt, dass jeder 2. Euro der Arzneimittelausgaben der GKV für patentgeschützte Medikamente ausgegeben wird. „Mehr Geld für weniger Versorgung“ – so ist die Pressemitteilung überschrieben. Echt jetzt? Ein Kommentar von Florian Martius.

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Finanzielle Schieflage der GKV: Wegen innovativer Arzneimittel?

Neue Medikamente als Treiber einer Entwicklung, welche die finanzielle Stabilität des Gesundheitssystems in Gefahr bringt: Es ist eine altbekannte Behauptung. Die Gesundheitsökonomen Prof. Dr. Dieter Cassel und Prof. Dr. Volker Ulrich sagen: „Würde die ‚Treiber-Hypothese’ zutreffen, müssten die GKV-Arzneimittelausgaben durchweg stärker steigen als die GKV-Ausgaben“. Ob dem so ist? Das decken die „AMNOG-Daten 2023“ des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI) auf.

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Gesunde Menschen, gesunde Tiere, gesunder Planet: Der One-Health-Ansatz ist längst in der Arzneimittelforschung angekommen. Ein Gespräch mit Zweien, die es wissen müssen. Foto: ©iStock.com/alexei_tm

Arzneimittelforschung: Was Human- und Tiermedizin verbindet

Beim forschenden Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim können sie beides: Die Entwicklung von Arzneimitteln sowohl für die Human- als auch für die Tiermedizin. Längst findet zwischen beiden Sparten ein Innovationstransfer statt, von denen beide Seiten – der Mensch und das Tier – profitieren. Ein Gespräch mit Betina Prestel und Professor Dr. Eric Haaksma über die Chancen, Human- und Tiergesundheit gemeinsam zu betrachten: Der One-Health-Ansatz ist längst in der Arzneimittelforschung angekommen.

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Innovative Arzneimittel: „Made in Europe“ oder „made in China“?

Der globale Wettbewerb um die klügsten Köpfe, um ausgefeilte Technologien und um die besten Innovationen ist unerbittlich: Insbesondere seit der COVID-19-Pandemie haben immer mehr Länder erkannt, wie wichtig es ist, in medizinische Spitzenforschung zu investieren. Denn neue Arzneimittel und Impfstoffe sind gut für Gesundheit, Gesellschaft und Wirtschaft. Umso dramatischer ist es, dass Europa zunehmend ins Hintertreffen gerät: Die USA oder China setzen konsequenter auf Innovation, auf Zukunft.

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Über 2 Digitalisierungsgesetze wird der Bundestag debattieren. Sie sollen die Voraussetzung dafür schaffen, dass das Gesundheitswesen endlich den Anschluss an den Rest der Welt schafft. Foto: ©iStock.com/Pornpak Khunatorn

Digitalisierung in der Gesundheit: 2 Gesetze im Reality-Check

Über 2 Digitalisierungsgesetze wird der Bundestag debattieren. Sie sollen die Voraussetzung dafür schaffen, dass das deutsche Gesundheitswesen endlich den Anschluss an den Rest der Welt schafft. Wird das gelingen? Das war Thema bei #ONKODIGITAL, einer Veranstaltungsreihe von SpringerMedizin sowie den forschenden Pharmaunternehmen Pfizer und Roche.

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Warum „ausgerechnet“ Pharma? In einer Serie kommen Mitarbeiter:innen der Branche zu Wort. Heute: Dr. Dorina van der Mey, Due Diligence Expert Preclinical Development bei Bayer Pharmaceuticals. Design: Pharma Fakten. Hintergrundbild: iStock.com / Jacob Wackerhausen

Arbeiten in der Pharmabranche: „treat the untreatable, offer hope, cure disease”

Für 89 Medikamente und Impfstoffe sprach die Europäische Arzneimittelbehörde EMA im vergangenen Jahr eine Zulassungsempfehlung aus. 41 davon beinhalteten einen neuartigen Wirkstoff. Darunter sind innovative Präparate gegen Krebs, COVID-19 oder seltene Leiden. Pharmazeutin Dr. Dorina van der Mey ist eine von vielen Menschen weltweit, die die Forschung weiter vorantreiben. Beim Unternehmen Bayer arbeitet sie tagtäglich an potenziellen, neuen Behandlungsmöglichkeiten – um immer mehr Krankheiten ihren Schrecken zu nehmen.

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Warum „ausgerechnet“ Pharma? In einer Serie kommen Mitarbeiter:innen der Branche zu Wort. Heute: Lina Hohmann, Associate Director Market Access bei Bristol Myers Squibb. Design: Pharma Fakten. Hintergrundbild: iStock.com / Jacob Wackerhausen

Arbeiten in der Pharmabranche: Damit Patient:innen Zugang zu Arzneimittelinnovationen erhalten

Wenn ein Wirkstoffkandidat im Kampf gegen eine Krankheit wie Krebs nach Jahren der Forschung und Entwicklung die Zulassung in Europa erhält, ist das ein großer Meilenstein. Die nächste Herausforderung ist dann: Ihn den Patient:innen so schnell wie möglich zur Verfügung zu stellen – und dafür zu sorgen, dass die Innovation ans Krankenbett gelangt. Industrie, Politik, Krankenkassen und Organisationen der Arzneimittelbewertung müssen dazu an einem Strang ziehen. Im Interview erklärt Lina Hohmann von Bristol Myers Squibb, welche Aufgaben sie als „Associate Director Market Access“ in diesem Prozess übernimmt.

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Das hiesige Gesundheitssystem ist weit davon entfernt, einen akzeptablen Digitalisierungsstand zu erreichen. Solange das so ist, können Gesundheitsdaten nur sehr begrenzt genutzt werden, um Forschung, Medizin und die Versorgung von Patient:innen besser zu machen. Foto: Pharma Fakten

Digitalisierung im Gesundheitssystem: Eine „never ending story“

Der technologische Fortschritt ist schneller als die Politik: Das hiesige Gesundheitssystem ist noch immer weit davon entfernt, einen akzeptablen Digitalisierungsstand zu erreichen. Solange das so ist, können Innovationen – etwa in Form Künstlicher Intelligenz (KI) – nur sehr begrenzt genutzt werden, um Forschung, Medizin und die Versorgung von Patient:innen besser zu machen. Darüber sprachen Experten auf dem 22. Europäischen Gesundheitskongress.

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Immer mehr Frauen erkranken relativ früh an Brustkrebs – sie werden aus ihrem jungen Berufs-, Familien- und Sozialleben herausgerissen. Foto: ©iStock.com/gorodenkoff

Brustkrebs: Persönliche, familiäre, gesellschaftliche Tragödie

Rund 70.000 Frauen erkranken jedes Jahr in Deutschland an Brustkrebs. Manche von ihnen erhalten die Diagnose in relativ jungem Alter. Sie werden aus ihrem Berufs-, Familien- und Sozialleben gerissen – das hat Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft. Eine bessere Versorgung der Betroffenen ist daher auch eine Aufgabe der Politik, finden Nicole Stelzner und Dr. Katja Nielsen vom Unternehmen Gilead. Ein Interview.

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Das Wissenschaftliche Institut der AOK sieht wieder mal einen Ausgabenrekord bei Arzneimitteln. „Mehr Geld für weniger Versorgung“ heißt es dort. Echt jetzt? Ein Kommentar. Foto: ©iStock.com/ipopba

Arzneimittelausgaben: Mal wieder ein Rekord?

Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) sieht wieder mal einen Ausgabenrekord bei Arzneimitteln und beklagt, dass jeder 2. Euro der Arzneimittelausgaben der GKV für patentgeschützte Medikamente ausgegeben wird. „Mehr Geld für weniger Versorgung“ – so ist die Pressemitteilung überschrieben. Echt jetzt? Ein Kommentar von Florian Martius.

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Finanzielle Schieflage der GKV: Wegen innovativer Arzneimittel?

Neue Medikamente als Treiber einer Entwicklung, welche die finanzielle Stabilität des Gesundheitssystems in Gefahr bringt: Es ist eine altbekannte Behauptung. Die Gesundheitsökonomen Prof. Dr. Dieter Cassel und Prof. Dr. Volker Ulrich sagen: „Würde die ‚Treiber-Hypothese’ zutreffen, müssten die GKV-Arzneimittelausgaben durchweg stärker steigen als die GKV-Ausgaben“. Ob dem so ist? Das decken die „AMNOG-Daten 2023“ des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI) auf.

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Gesunde Menschen, gesunde Tiere, gesunder Planet: Der One-Health-Ansatz ist längst in der Arzneimittelforschung angekommen. Ein Gespräch mit Zweien, die es wissen müssen. Foto: ©iStock.com/alexei_tm

Arzneimittelforschung: Was Human- und Tiermedizin verbindet

Beim forschenden Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim können sie beides: Die Entwicklung von Arzneimitteln sowohl für die Human- als auch für die Tiermedizin. Längst findet zwischen beiden Sparten ein Innovationstransfer statt, von denen beide Seiten – der Mensch und das Tier – profitieren. Ein Gespräch mit Betina Prestel und Professor Dr. Eric Haaksma über die Chancen, Human- und Tiergesundheit gemeinsam zu betrachten: Der One-Health-Ansatz ist längst in der Arzneimittelforschung angekommen.

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Innovative Arzneimittel: „Made in Europe“ oder „made in China“?

Der globale Wettbewerb um die klügsten Köpfe, um ausgefeilte Technologien und um die besten Innovationen ist unerbittlich: Insbesondere seit der COVID-19-Pandemie haben immer mehr Länder erkannt, wie wichtig es ist, in medizinische Spitzenforschung zu investieren. Denn neue Arzneimittel und Impfstoffe sind gut für Gesundheit, Gesellschaft und Wirtschaft. Umso dramatischer ist es, dass Europa zunehmend ins Hintertreffen gerät: Die USA oder China setzen konsequenter auf Innovation, auf Zukunft.

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Über 2 Digitalisierungsgesetze wird der Bundestag debattieren. Sie sollen die Voraussetzung dafür schaffen, dass das Gesundheitswesen endlich den Anschluss an den Rest der Welt schafft. Foto: ©iStock.com/Pornpak Khunatorn

Digitalisierung in der Gesundheit: 2 Gesetze im Reality-Check

Über 2 Digitalisierungsgesetze wird der Bundestag debattieren. Sie sollen die Voraussetzung dafür schaffen, dass das deutsche Gesundheitswesen endlich den Anschluss an den Rest der Welt schafft. Wird das gelingen? Das war Thema bei #ONKODIGITAL, einer Veranstaltungsreihe von SpringerMedizin sowie den forschenden Pharmaunternehmen Pfizer und Roche.

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Warum „ausgerechnet“ Pharma? In einer Serie kommen Mitarbeiter:innen der Branche zu Wort. Heute: Dr. Dorina van der Mey, Due Diligence Expert Preclinical Development bei Bayer Pharmaceuticals. Design: Pharma Fakten. Hintergrundbild: iStock.com / Jacob Wackerhausen

Arbeiten in der Pharmabranche: „treat the untreatable, offer hope, cure disease”

Für 89 Medikamente und Impfstoffe sprach die Europäische Arzneimittelbehörde EMA im vergangenen Jahr eine Zulassungsempfehlung aus. 41 davon beinhalteten einen neuartigen Wirkstoff. Darunter sind innovative Präparate gegen Krebs, COVID-19 oder seltene Leiden. Pharmazeutin Dr. Dorina van der Mey ist eine von vielen Menschen weltweit, die die Forschung weiter vorantreiben. Beim Unternehmen Bayer arbeitet sie tagtäglich an potenziellen, neuen Behandlungsmöglichkeiten – um immer mehr Krankheiten ihren Schrecken zu nehmen.

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Warum „ausgerechnet“ Pharma? In einer Serie kommen Mitarbeiter:innen der Branche zu Wort. Heute: Lina Hohmann, Associate Director Market Access bei Bristol Myers Squibb. Design: Pharma Fakten. Hintergrundbild: iStock.com / Jacob Wackerhausen

Arbeiten in der Pharmabranche: Damit Patient:innen Zugang zu Arzneimittelinnovationen erhalten

Wenn ein Wirkstoffkandidat im Kampf gegen eine Krankheit wie Krebs nach Jahren der Forschung und Entwicklung die Zulassung in Europa erhält, ist das ein großer Meilenstein. Die nächste Herausforderung ist dann: Ihn den Patient:innen so schnell wie möglich zur Verfügung zu stellen – und dafür zu sorgen, dass die Innovation ans Krankenbett gelangt. Industrie, Politik, Krankenkassen und Organisationen der Arzneimittelbewertung müssen dazu an einem Strang ziehen. Im Interview erklärt Lina Hohmann von Bristol Myers Squibb, welche Aufgaben sie als „Associate Director Market Access“ in diesem Prozess übernimmt.

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Das hiesige Gesundheitssystem ist weit davon entfernt, einen akzeptablen Digitalisierungsstand zu erreichen. Solange das so ist, können Gesundheitsdaten nur sehr begrenzt genutzt werden, um Forschung, Medizin und die Versorgung von Patient:innen besser zu machen. Foto: Pharma Fakten

Digitalisierung im Gesundheitssystem: Eine „never ending story“

Der technologische Fortschritt ist schneller als die Politik: Das hiesige Gesundheitssystem ist noch immer weit davon entfernt, einen akzeptablen Digitalisierungsstand zu erreichen. Solange das so ist, können Innovationen – etwa in Form Künstlicher Intelligenz (KI) – nur sehr begrenzt genutzt werden, um Forschung, Medizin und die Versorgung von Patient:innen besser zu machen. Darüber sprachen Experten auf dem 22. Europäischen Gesundheitskongress.

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Kommentar

GKV-Reform: Wo bleibt der Ehrgeiz?

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat auf 8 Seiten Empfehlungen „für eine stabile, verlässliche und solidarische Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung“ (GKV) vorgelegt. Dafür, dass es dabei um nichts weniger als eine zentrale Säule unseres Sozialstaates und des gesellschaftlichen Zusammenhalts geht, ist das Papier auffallend unambitioniert. Reformeifer sieht anders aus. Ein Kommentar von Florian Martius.

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