Schlagwort: Pharmaforschung

Mehr hitzebedingte Todesfälle, Pandemien, Hungersnöte: Vor den Auswirkungen der globalen Erderwärmung ist niemand gefeit – auch in Deutschland nicht. Foto: ©iStock.com/stock_shoppe

Klimakrise, Gesundheitskrise: Darum betrifft es alle Menschen

„Dass die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels jeden betreffen“, betont Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer, mit Blick auf die Ergebnisse des „Lancet Countdown 2022“. 99 Expert:innen von 51 internationalen Institutionen und UN-Organisationen haben an diesem Bericht mitgewirkt. Sie haben ihm einen aussagekräftigen Titel gegeben: „Health at the mercy of fossil fuels“. Soll heißen: Gesundheit ist „fossilen Energieträgern ausgeliefert“.

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Antibiotikaresistenzen sind eine zunehmende, globale Gefahr. Eine Lösung? Pharmaforschung. Doch die hat es nicht leicht. Der Grund: Marktversagen. Foto: ©iStock.com/kieferpix

Arzneimittel verlieren Wirkung: Lösungen für Antibiotikakrise gesucht

2019 starben nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation 1,3 Millionen Menschen weltweit, weil Antibiotika bei ihren Infektionen nicht wirkten. Immer mehr Bakterien werden resistent gegenüber verfügbaren Arzneimitteln. Eine Lösungsstrategie? Neue Wirkstoffe. Pharmazeutische Forschung ist gefragt. Doch die hat es nicht leicht. Ein Ökonom und eine Wissenschaftlerin führen das auf ein „Marktversagen“ zurück. Sie haben ein „Netflix“-Modell entworfen, womit die Politik die Forschung ankurbeln und zahlreiche Todesfälle verhindern könnte.

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Deutschland fällt als Standort für klinische Arzneimittelstudien immer weiter zurück

Es ist nicht lange her, da war Deutschland weltweit die Nummer 2: Nur in den USA fanden mehr klinische Arzneimittel-Studien von Pharmaunternehmen statt. Doch das änderte sich ab 2017. Inzwischen belegt die Bundesrepublik im internationalen Vergleich lediglich den sechsten Platz. Es braucht dringend eine „Trendumkehr“, sagt der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa).

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Mehr als 45 neue Medikamente und Impfstoffe gegen unterschiedlichste Krankheiten könnten im kommenden Jahr den Patient:innen zur Verfügung stehen. Foto: ©iStock.com/gorodenkoff

Innovationsschub 2023: Mehr als 45 neue Medikamente erwartet

Mehr als 45 neue Medikamente und Impfstoffe gegen unterschiedlichste Krankheiten könnten im kommenden Jahr den Patient:innen zur Verfügung stehen. Der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) befürchtet allerdings, dass sich der Zugang zu Innovationen in Deutschland verschlechtern könnte. Der Grund sind die im GKV-Finanzstabilisierungsgesetz verankerten neuen Spielregeln für die Erstattungspreise neuer Arzneimittel.

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Alle 2 Jahre erscheint der Access-to-Medicine-Index. Er misst, was Pharmaunternehmen tun, damit ihre Arzneimittel, Impfstoffe und Diagnostika auch Menschen in ärmeren Ländern zugutekommen. Foto: ©iStock.com / Professor25

Access-to Medicine-Index: Viel geschafft, noch mehr zu tun

Alle 2 Jahre erscheint der Access-to-Medicine-Index. Er misst, was Pharmaunternehmen tun, damit ihre Arzneimittel, Impfstoffe und Diagnostika auch Menschen in ärmeren Ländern zugutekommen. Bewertet werden die Kategorien Forschung und Entwicklung (F&E), Produktlieferungen und inwieweit das Thema in der Unternehmensstrategie verankert ist (Governance of Access). Der Bericht zeigt Licht und Schatten.

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Ohne Behandlung käme die Bluterkrankheit Hämophilie oft einem Todesurteil gleich. Gut, dass es pharmazeutische Forschung und moderne Medizin gibt. Foto: ©iStock.com/Md Saiful Islam Khan

Bluterkrankheit Hämophilie: Paradebeispiel für medizinischen Fortschritt

Ohne moderne Medizin käme die Diagnose schwere Hämophilie oft einem Todesurteil gleich: Denn die Folge dieser seltenen Erbkrankheit können unkontrollierte Blutungen sein – auch an Organen wie dem Gehirn. Gut, dass wir das Jahr 2022 schreiben: Viele Betroffene führen aufgrund innovativer Therapiemöglichkeiten ein weitgehend normales Leben. Und für Erwachsene gibt eine zugelassene Gentherapie zusätzliche Hoffnung.

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49 neu eingeführte Medikamente und Impfstoffe, zahlreiche Zulassungserweiterungen: Das ist die Innovationsbilanz forschender Pharmaunternehmen für das ablaufende Jahr. Foto: iStock.com/Drazen Zigic

Innovationsbilanz 2022: Große Bandbreite neuer Arzneimittel

49 neu eingeführte Medikamente und Impfstoffe sowie zahlreiche Zulassungserweiterungen: Das ist die Innovationsbilanz für das ablaufende Jahr. Für den Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) ist das der Beleg, dass die Innovationskraft der Branche intakt ist. Er sieht aber dunkle Wolken aufziehen.

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Wer investiert in Wirkstoffkandidaten, deren Entwicklung Milliardensummen verschlingt und bei denen die Chance des Scheiterns fast 100 Prozent ist? Foto: ©iStock.com/Gorodenkoff Productions OU

Pharmaforschung: Unmögliches möglich machen

Wirkstoffe gegen die Alzheimer-Erkrankung zu entwickeln – daran haben forschende Pharmaunternehmen wenig Interesse. Klar, das finanzielle Risiko ist schlicht zu hoch. So lautet einer dieser Mythen, die sich wacker halten, aber einem Faktencheck nicht standhalten. Denn das Geschäftsmodell der Industrie ermöglicht es, dass in Wirkstoffkandidaten investiert wird, die Milliardensummen verschlingen, bei denen die Chance des Scheiterns bisher fast 100 Prozent ist.

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Lungenkrebs: Forschung schafft Wissen

Die Mehrheit der Patient:innen mit einem Tumor in der Lunge haben einen sogenannten nicht-kleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC). Bis vor rund 15 Jahren musste diese Information als Diagnose genügen. Heute ist es dank intensiver Forschung möglich, Krebserkrankungen sehr viel genauer auf bestimmte Merkmale zu untersuchen. Dies öffnet die Tür zu einer zielgerichteteren, individualisierten Therapie.

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RSV, Grippe, COVID-19 und Co.: Neue Lösungen dank Impfstoffforschung in Sicht

100 Impfstoffkandidaten befinden sich in den Pipelines der Mitgliedsfirmen von Vaccines Europe – diese Gruppierung umfasst 15 Impfstoffunternehmen, die in Europa tätig sind. „Wir müssen uns heute auf Morgen vorbereiten“, finden die Firmen. Mit ihrer Forschung und Entwicklung wollen sie es möglich machen, dass die Menschheit noch besser als bisher gegenüber Krankheiten gewappnet ist – sie arbeiten etwa an Schutzmöglichkeiten gegen das Humane Respiratorische Synzytial-Virus (RSV).

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Mehr hitzebedingte Todesfälle, Pandemien, Hungersnöte: Vor den Auswirkungen der globalen Erderwärmung ist niemand gefeit – auch in Deutschland nicht. Foto: ©iStock.com/stock_shoppe

Klimakrise, Gesundheitskrise: Darum betrifft es alle Menschen

„Dass die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels jeden betreffen“, betont Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer, mit Blick auf die Ergebnisse des „Lancet Countdown 2022“. 99 Expert:innen von 51 internationalen Institutionen und UN-Organisationen haben an diesem Bericht mitgewirkt. Sie haben ihm einen aussagekräftigen Titel gegeben: „Health at the mercy of fossil fuels“. Soll heißen: Gesundheit ist „fossilen Energieträgern ausgeliefert“.

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Antibiotikaresistenzen sind eine zunehmende, globale Gefahr. Eine Lösung? Pharmaforschung. Doch die hat es nicht leicht. Der Grund: Marktversagen. Foto: ©iStock.com/kieferpix

Arzneimittel verlieren Wirkung: Lösungen für Antibiotikakrise gesucht

2019 starben nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation 1,3 Millionen Menschen weltweit, weil Antibiotika bei ihren Infektionen nicht wirkten. Immer mehr Bakterien werden resistent gegenüber verfügbaren Arzneimitteln. Eine Lösungsstrategie? Neue Wirkstoffe. Pharmazeutische Forschung ist gefragt. Doch die hat es nicht leicht. Ein Ökonom und eine Wissenschaftlerin führen das auf ein „Marktversagen“ zurück. Sie haben ein „Netflix“-Modell entworfen, womit die Politik die Forschung ankurbeln und zahlreiche Todesfälle verhindern könnte.

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Deutschland fällt als Standort für klinische Arzneimittelstudien immer weiter zurück

Es ist nicht lange her, da war Deutschland weltweit die Nummer 2: Nur in den USA fanden mehr klinische Arzneimittel-Studien von Pharmaunternehmen statt. Doch das änderte sich ab 2017. Inzwischen belegt die Bundesrepublik im internationalen Vergleich lediglich den sechsten Platz. Es braucht dringend eine „Trendumkehr“, sagt der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa).

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Mehr als 45 neue Medikamente und Impfstoffe gegen unterschiedlichste Krankheiten könnten im kommenden Jahr den Patient:innen zur Verfügung stehen. Foto: ©iStock.com/gorodenkoff

Innovationsschub 2023: Mehr als 45 neue Medikamente erwartet

Mehr als 45 neue Medikamente und Impfstoffe gegen unterschiedlichste Krankheiten könnten im kommenden Jahr den Patient:innen zur Verfügung stehen. Der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) befürchtet allerdings, dass sich der Zugang zu Innovationen in Deutschland verschlechtern könnte. Der Grund sind die im GKV-Finanzstabilisierungsgesetz verankerten neuen Spielregeln für die Erstattungspreise neuer Arzneimittel.

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Alle 2 Jahre erscheint der Access-to-Medicine-Index. Er misst, was Pharmaunternehmen tun, damit ihre Arzneimittel, Impfstoffe und Diagnostika auch Menschen in ärmeren Ländern zugutekommen. Foto: ©iStock.com / Professor25

Access-to Medicine-Index: Viel geschafft, noch mehr zu tun

Alle 2 Jahre erscheint der Access-to-Medicine-Index. Er misst, was Pharmaunternehmen tun, damit ihre Arzneimittel, Impfstoffe und Diagnostika auch Menschen in ärmeren Ländern zugutekommen. Bewertet werden die Kategorien Forschung und Entwicklung (F&E), Produktlieferungen und inwieweit das Thema in der Unternehmensstrategie verankert ist (Governance of Access). Der Bericht zeigt Licht und Schatten.

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Ohne Behandlung käme die Bluterkrankheit Hämophilie oft einem Todesurteil gleich. Gut, dass es pharmazeutische Forschung und moderne Medizin gibt. Foto: ©iStock.com/Md Saiful Islam Khan

Bluterkrankheit Hämophilie: Paradebeispiel für medizinischen Fortschritt

Ohne moderne Medizin käme die Diagnose schwere Hämophilie oft einem Todesurteil gleich: Denn die Folge dieser seltenen Erbkrankheit können unkontrollierte Blutungen sein – auch an Organen wie dem Gehirn. Gut, dass wir das Jahr 2022 schreiben: Viele Betroffene führen aufgrund innovativer Therapiemöglichkeiten ein weitgehend normales Leben. Und für Erwachsene gibt eine zugelassene Gentherapie zusätzliche Hoffnung.

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49 neu eingeführte Medikamente und Impfstoffe, zahlreiche Zulassungserweiterungen: Das ist die Innovationsbilanz forschender Pharmaunternehmen für das ablaufende Jahr. Foto: iStock.com/Drazen Zigic

Innovationsbilanz 2022: Große Bandbreite neuer Arzneimittel

49 neu eingeführte Medikamente und Impfstoffe sowie zahlreiche Zulassungserweiterungen: Das ist die Innovationsbilanz für das ablaufende Jahr. Für den Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) ist das der Beleg, dass die Innovationskraft der Branche intakt ist. Er sieht aber dunkle Wolken aufziehen.

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Wer investiert in Wirkstoffkandidaten, deren Entwicklung Milliardensummen verschlingt und bei denen die Chance des Scheiterns fast 100 Prozent ist? Foto: ©iStock.com/Gorodenkoff Productions OU

Pharmaforschung: Unmögliches möglich machen

Wirkstoffe gegen die Alzheimer-Erkrankung zu entwickeln – daran haben forschende Pharmaunternehmen wenig Interesse. Klar, das finanzielle Risiko ist schlicht zu hoch. So lautet einer dieser Mythen, die sich wacker halten, aber einem Faktencheck nicht standhalten. Denn das Geschäftsmodell der Industrie ermöglicht es, dass in Wirkstoffkandidaten investiert wird, die Milliardensummen verschlingen, bei denen die Chance des Scheiterns bisher fast 100 Prozent ist.

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Lungenkrebs: Forschung schafft Wissen

Die Mehrheit der Patient:innen mit einem Tumor in der Lunge haben einen sogenannten nicht-kleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC). Bis vor rund 15 Jahren musste diese Information als Diagnose genügen. Heute ist es dank intensiver Forschung möglich, Krebserkrankungen sehr viel genauer auf bestimmte Merkmale zu untersuchen. Dies öffnet die Tür zu einer zielgerichteteren, individualisierten Therapie.

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RSV, Grippe, COVID-19 und Co.: Neue Lösungen dank Impfstoffforschung in Sicht

100 Impfstoffkandidaten befinden sich in den Pipelines der Mitgliedsfirmen von Vaccines Europe – diese Gruppierung umfasst 15 Impfstoffunternehmen, die in Europa tätig sind. „Wir müssen uns heute auf Morgen vorbereiten“, finden die Firmen. Mit ihrer Forschung und Entwicklung wollen sie es möglich machen, dass die Menschheit noch besser als bisher gegenüber Krankheiten gewappnet ist – sie arbeiten etwa an Schutzmöglichkeiten gegen das Humane Respiratorische Synzytial-Virus (RSV).

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Kommentar

GKV-Spargesetz: Ein Gesetz mit unbekannten Folgen

Das vom Bundestag abgesegnete GKV-Finanzstabilisierungsgesetz wird langfristig Folgen haben, deren Tragweite noch gar nicht abzuschätzen ist. Es sind nicht nur Pharmaunternehmen, die glauben, dass es die Versorgung mit innovativen Arzneimitteln in Deutschland verschlechtern wird. Ein Kommentar von Florian Martius.

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