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Fortschritte in der Leukämie-Behandlung - die Überlebenskurven haben sich bei den akuten als auch bei den chronischen Leukämien deutlich verbessert. Logo: © Pharma Fakten e.V.

Patientenorganisationen setzen auf Transparenz

Patientenorganisationen werden unter anderem von Pharmaunternehmen gefördert. Ein Problem? Kritiker meinen ja. Dr. Martin Danner, Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung (BAG-Selbsthilfe) und ihren Angehörigen setzt gegen mögliche Konflikte auf Transparenz und Kontrollen. Im Interview mit Pharma Fakten erklärt er, wie sich dies entwickelt hat und welche Verbesserungen es noch geben sollte.

Fortschritte in der Leukämie-Behandlung - die Überlebenskurven haben sich bei den akuten als auch bei den chronischen Leukämien deutlich verbessert. Logo: © Pharma Fakten e.V.

Patientenverbände sind auf jeden Euro angewiesen

Patientenorganisationen tauschen sich mit Pharmaunternehmen und Krankenversicherungen aus. Von beiden bekommen sie Geld. Übliche Vorgänge, bei dem alle Parteien das gleich Ziel haben: eine bessere Versorgung für Patienten. Die Zuwendungen der Industrie werden jedoch immer wieder zum Streitthema, der Vorwurf der Einflussnahme wird laut. Dabei regeln Kodizes diesen Punkt sehr genau. Verstöße dagegen sind die Ausnahme. Anfang April veröffentlichen die Pharmaunternehmen, wem sie wie viel Geld gegeben haben.

Fortschritte in der Leukämie-Behandlung - die Überlebenskurven haben sich bei den akuten als auch bei den chronischen Leukämien deutlich verbessert. Logo: © Pharma Fakten e.V.

TB Alliance – der virtuelle Arzneimittelhersteller

Tuberkulose ist ein weltweites Problem. Besonders in den armen Regionen der Welt ist das Leiden groß, da die bisherige Therapie langwierig, strapaziös und auch kostspielig ist. Die Global Alliance for TB Drug Development (TB Alliance) hat sich die Entwicklung besserer und bezahlbarer Tuberkulosetherapien zur Aufgabe gemacht. Ihr langfristiges Ziel: die Ausrottung der Krankheit.

Fortschritte in der Leukämie-Behandlung - die Überlebenskurven haben sich bei den akuten als auch bei den chronischen Leukämien deutlich verbessert. Logo: © Pharma Fakten e.V.

Nach langer Zeit wieder Medikamente

Vor nicht allzu langer Zeit war Tuberkulose (TB) für viele Menschen hierzulande eine Gefahr. Dank Antibiotika konnte die Krankheit erfolgreich zurückgedrängt werden. Doch mittlerweile sind TB-Patienten hierzulande wieder häufiger in Behandlung. Gefährlich wird dies, wenn die Symptome nicht richtig gedeutet werden oder Antibiotika-Resistenzen vorliegen. Einer der führenden TB-Forscher, Prof. Dr. Christoph Lange vom Forschungszentrum Borstel des Leibniz-Zentrums für Medizin und Biowissenschaften, schildert im Interview, wie eine effektive TB-Behandlung aussehen sollte.

Das Herpes-Virus kann zu schmerzhaften Entzündungen am und im Mund führen. Doch es kann auch weitaus schlimmere Folgen haben. Foto: CC0 (Stencil)

Wissenschaftler testen verheißungsvollen Impfstoffkandidaten

Herpes-Simplex-Viren (HSV) sind weltweit stark verbreitet. Nicht bei jedem Infizierten bricht die Krankheit aus, aber einmal akut, können Lippen- und Genitalherpes mit fatalen Folgen entstehen. Amerikanische Forscher erproben einen neuen Impfstoff, der nach jahrzehntelanger Suche Ansteckungen mit den Viren verhindern könnte.

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Große Nachfrage nach OTC-Arzneien

Die aktuelle Grippewelle hat offenbar gravierendere Folgen als in den vergangenen Jahren. Neben hohen Ansteckungszahlen sind die Verkaufszahlen von OTC-Medikamenten ein Indiz für die Schwere der aktuellen Grippe– und Erkältungssaison.

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Nicht impfen ist richtig teuer

Studien belegen: Niedrige Impfraten gehen volkswirtschaftlich betrachtet richtig ins Geld. Allein die diesjährige Grippewelle könnte Kosten von 2,2 Milliarden Euro verursacht haben.

Prof. Dr. Thomas Seufferlein  Uniklinik Ulm  erhofft sich künftig noch bessere Diagnose-Methoden. Foto: © Uniklinik Ulm

Intensive Suche nach neuen Biomarkern

Wenn Menschen in Deutschland an Krebs erkranken, betrifft dies besonders häufig den Darm. Was für Mittel es dagegen gibt und mit welchen Behandlungsfortschritten zu rechnen ist, erklärt Prof. Dr. Thomas Seufferlein von der Universitätsklinik in Ulm.

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Produktion des Grippeimpfstoffes für die Saison 2015/16 läuft bereits

Den besten Schutz vor einer schweren Grippeerkrankung bietet eine Impfung, darüber sind sich Ärzte und Forscher einig. Doch wie setzt sich der Impfstoff zusammen und wie wird dieser produziert? Dr. Peter Schu, Geschäftsführer GlaxoSmithKline Biologicals Dresden, gewährt im Interview einen Einblick in die aufwändige Produktion der hochwirksamen Arzneien.

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