Artikel, Geschichten, Fakten – zu Themen aus Gesundheit und Pharma

Impfstoffe sind eines der erfolgreichsten Instrumente, die die Medizin zu bieten hat. Wunder vollbringen sie nicht – sie wirken nur, wenn sie auch tatsächlich eingesetzt werden. Foto: iStoc.k.com / www.peopleimages.com

Wie Innovation Krankheit besiegt: Impfungen

Impfstoffe gehören zu den erfolgreichsten und effizientesten Instrumenten, welche die Medizin zu bieten hat – die Zahl der jährlich geretteten Menschenleben geht in die Millionen. Wenn es sie nicht gäbe, müssten sie erfunden werden; schließlich verhindern sie Krankheiten, bevor sie entstehen. Wunder vollbringen sie nicht – sie wirken nur, wenn sie auch tatsächlich eingesetzt werden. Daran hapert es zunehmend.

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Seit diesem Jahr stehen zwei Antikörper zur ursächlichen Behandlung der frühen Alzheimer-Demenz zur Verfügung. Das verändert die Art und Weise, wie die Krankheit behandelt werden muss. Foto: ©istock.com/LightFieldStudios

Gewonnene Zeit – Durchbruch in der Alzheimertherapie

Seit diesem Jahr stehen zwei Antikörper zur ursächlichen Behandlung der frühen Alzheimer-Demenz zur Verfügung. Ursächlich bedeutet: Sie bauen aktiv Amyloid-Plaques ab. Das sind Eiweißablagerungen im Hirn, die bei der Entstehung der Krankheit eine zentrale Rolle spielen. Auf dem Europäischen Gesundheitskongress in München (EGKM) gingen Expert:innen der Frage nach, was das für die Versorgungsstrukturen, für die Betroffenen selbst und ihre Angehörigen bedeutet. Denn klar ist auch: Eine Heilung ist die neue Therapie nicht.

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Expert:innen weltweit warnen: Eine übermäßige Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und fehlende Anpassung an die Erderwärmung haben zerstörerische Auswirkungen auf die Gesundheit. Foto: iStock.com / Marc Bruxelle

Nichtstun in der Klimakrise „kostet jedes Jahr Millionen Menschenleben“

Die Klimakrise ist eine Gesundheitskrise. Ein Team von Wissenschaftler:innen weltweit hat einen neuen Bericht im Fachmagazin „The Lancet“ veröffentlicht, der es in sich hat: Er macht deutlich, „dass Untätigkeit angesichts der Klimakrise schon heute in allen Ländern Menschen tötet“ – so bringt es Dr. Jeremy Farrar von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf den Punkt. Doch es gibt auch eine positive Nachricht.

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Wie kann „Shared decision making“ heute und in Zukunft aussehen? Das war Thema auf dem Herbstforum 2025 – eine Veranstaltung von Amgen, AstraZeneca, Bristol Myers Squibb und Roche. Foto: ©iStock.com/nensuria

Ärzt:innen und Patient:innen auf Augenhöhe

„Jahrhundertelang war es so, dass der Patient das Objekt des Behandlungsgeschehens war“, so Dr. Martin Danner, BAG Selbsthilfe. Mitbestimmen? Mitgestalten? Das war nicht vorgesehen. Und heute? Im Idealfall schafft es ein Konzept in die Regelversorgung, das den Namen „Shared Decision Making“ trägt: Es sieht vor, dass Patient:innen die Entscheidungen im Behandlungsprozess gemeinsam mit dem medizinischen Fachpersonal treffen. Darüber sprachen Expert:innen aus dem Gesundheitswesen auf einer Veranstaltung in Berlin.

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Wie schaffen wir es, Deutschlands Wohlstand zu erhalten? Dabei könnte die Biotechnologie eine zentrale Rolle spielen. Auf dem Europäischen Gesundheitskongress diskutierten Expert:innen, wie ihr Potenzial entfesselt werden könnte. Foto: Daiichi Sankyo

Life Sciences: Wird Deutschland Pharmaland?

Wie schaffen wir es, in Deutschland Wohlstand zu erhalten und weiterzuentwickeln? Dazu muss das Land Innovationen entwickeln. Die Life Sciences-Industrie kann dabei eine wichtige Rolle spielen – die Biotechnologie gilt als eines der zentralen Zukunftsfelder des 21. Jahrhunderts. Denn sie treibt medizinische Sprunginnovationen, schafft nachhaltige Lösungen für globale Herausforderungen und definiert neue Grenzen von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Auf dem Europäischen Gesundheitskongress in München (EGKM) diskutierten Expert:innen, wie ihr Potenzial entfesselt werden könnte.

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Adipositas gilt längst als eine der größten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit – die Zahl der Betroffenen steigt. Auf dem Europäischen Gesundheitskongress wurde darüber diskutiert, wie sich die Versorgung verbessern ließe. Foto: ©iStock.com/peakSTOCK

Adipositas: Eine verkannte und unterschätzte Erkrankung

Adipositas ist immer noch eine verkannte und unterschätzte Erkrankung. Dabei gilt sie längst als eine der größten gesundheitlichen und gesundheitspolitischen Herausforderungen weltweit – die Zahl der Betroffenen auch in Deutschland steigt. Auf dem Europäischen Gesundheitskongress München (EGKM) wurde darüber diskutiert, wie sich die Versorgung der Patient:innen verbessern ließe.

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Das Überleben von Menschen mit Leukämie konnte mit modernen Blutkrebstherapien deutlich verbessert werden, zeigt eine LAWG-Publikation. Foto: iStock.com / KatarzynaBialasiewicz

Wie Innovation Krankheit besiegt: Leukämien

Früher bestand die Behandlung von Leukämie-Erkrankungen in erster Linie aus Chemo- und Stammzelltherapie. Heute gibt es „mehr Optionen, mehr Personalisierung, mehr Chancen auf Heilung“, schreibt die Agentur Vintura in einer Publikation. Das Überleben der Betroffenen konnte deutlich verbessert werden.

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Mit jedem neuen Therapieansatz hat sich die Behandlung des Multiplen Myeloms verbessert. Es sind vor allem neue Arzneimittel, die Überlebensraten und Lebensqualität deutlich gesteigert haben. Foto: iStock.com / Md Ariful Islam

Wie Innovation Krankheit besiegt: Multiples Myelom

Mit jedem neuen Therapieansatz hat sich die Behandlung der Krebserkrankung Multiples Myelom verbessert. Vor allem neue Arzneimittel – und ihre Kombinationen – haben die Überlebensraten und Lebensqualität der Patient:innen deutlich gesteigert. Die Indikation ist ein Paradebeispiel dafür, wie Schrittinnovationen neue Lebensperspektiven schaffen können. Die Behandlung des Multiplen Myeloms ist eine pharmazeutische Erfolgsgeschichte.

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Prof. Dr. Thomas Hammerschmidt erklärt im Interview anhand konkreter Beispiele den Wert innovativer Arzneimittel – für die Patient:innen, aber auch für die Wirtschaft.

Studie zeigt: Innovation bei Arzneimitteln zieht weite Kreise

Wie sehr nützen innovative Arzneimittel den Patient:innen? Und welchen Beitrag leisten sie für die Wirtschaftskraft unseres Landes? Um solche Fragen ging es bei der Studie „InnovationsRadar“, die von dem Wirtschaftsforschungsunternehmen Prognos im Auftrag des Pharmaverbands vfa erstellt wurde. Wir haben mit Prof. Dr. Thomas Hammerschmidt, der die Studie als Wissenschaftlicher Beirat begleitet hat, über die Ergebnisse gesprochen – und darüber, was ihn am meisten daran überrascht hat.

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„Früher erkennen, besser versorgen? Zwischen Leitlinien und Lebensrealität in der Brustkrebsversorgung“ – darüber sprachen Expertinnen bei einer von Gilead Sciences unterstützten Tagesspiegel-Veranstaltung. Foto: Tagesspiegel

Brustkrebs-Früherkennung: „Wir brauchen eine Transformation“

„Etwa jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Und das betrifft nicht nur die Patientin selbst, sondern Partnerinnen, Partner, Kinder, Freunde, Freundinnen, Kollegen, Kolleginnen. Ob mit Diagnose oder ohne, ob mit Brüsten oder ohne: Brustkrebs geht uns alle an.“ Mit diesen Worten eröffnete Jessica Gummersbach, Redakteurin beim Tagesspiegel, eine Veranstaltung, die es in sich hatte. Mehrere Expertinnen diskutierten über die Versorgungslage in Deutschland. Prof. Dr. Christiane Kuhl, Direktorin des Uniklinikums der RWTH Aachen, nahm insbesondere das Mammographie-Screening in den Blick. Sie findet: „Die Früherkennung des Mammakarzinoms muss sich grundlegend ändern.“

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Impfstoffe sind eines der erfolgreichsten Instrumente, die die Medizin zu bieten hat. Wunder vollbringen sie nicht – sie wirken nur, wenn sie auch tatsächlich eingesetzt werden. Foto: iStoc.k.com / www.peopleimages.com

Wie Innovation Krankheit besiegt: Impfungen

Impfstoffe gehören zu den erfolgreichsten und effizientesten Instrumenten, welche die Medizin zu bieten hat – die Zahl der jährlich geretteten Menschenleben geht in die Millionen. Wenn es sie nicht gäbe, müssten sie erfunden werden; schließlich verhindern sie Krankheiten, bevor sie entstehen. Wunder vollbringen sie nicht – sie wirken nur, wenn sie auch tatsächlich eingesetzt werden. Daran hapert es zunehmend.

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Seit diesem Jahr stehen zwei Antikörper zur ursächlichen Behandlung der frühen Alzheimer-Demenz zur Verfügung. Das verändert die Art und Weise, wie die Krankheit behandelt werden muss. Foto: ©istock.com/LightFieldStudios

Gewonnene Zeit – Durchbruch in der Alzheimertherapie

Seit diesem Jahr stehen zwei Antikörper zur ursächlichen Behandlung der frühen Alzheimer-Demenz zur Verfügung. Ursächlich bedeutet: Sie bauen aktiv Amyloid-Plaques ab. Das sind Eiweißablagerungen im Hirn, die bei der Entstehung der Krankheit eine zentrale Rolle spielen. Auf dem Europäischen Gesundheitskongress in München (EGKM) gingen Expert:innen der Frage nach, was das für die Versorgungsstrukturen, für die Betroffenen selbst und ihre Angehörigen bedeutet. Denn klar ist auch: Eine Heilung ist die neue Therapie nicht.

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Expert:innen weltweit warnen: Eine übermäßige Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und fehlende Anpassung an die Erderwärmung haben zerstörerische Auswirkungen auf die Gesundheit. Foto: iStock.com / Marc Bruxelle

Nichtstun in der Klimakrise „kostet jedes Jahr Millionen Menschenleben“

Die Klimakrise ist eine Gesundheitskrise. Ein Team von Wissenschaftler:innen weltweit hat einen neuen Bericht im Fachmagazin „The Lancet“ veröffentlicht, der es in sich hat: Er macht deutlich, „dass Untätigkeit angesichts der Klimakrise schon heute in allen Ländern Menschen tötet“ – so bringt es Dr. Jeremy Farrar von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf den Punkt. Doch es gibt auch eine positive Nachricht.

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Wie kann „Shared decision making“ heute und in Zukunft aussehen? Das war Thema auf dem Herbstforum 2025 – eine Veranstaltung von Amgen, AstraZeneca, Bristol Myers Squibb und Roche. Foto: ©iStock.com/nensuria

Ärzt:innen und Patient:innen auf Augenhöhe

„Jahrhundertelang war es so, dass der Patient das Objekt des Behandlungsgeschehens war“, so Dr. Martin Danner, BAG Selbsthilfe. Mitbestimmen? Mitgestalten? Das war nicht vorgesehen. Und heute? Im Idealfall schafft es ein Konzept in die Regelversorgung, das den Namen „Shared Decision Making“ trägt: Es sieht vor, dass Patient:innen die Entscheidungen im Behandlungsprozess gemeinsam mit dem medizinischen Fachpersonal treffen. Darüber sprachen Expert:innen aus dem Gesundheitswesen auf einer Veranstaltung in Berlin.

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Wie schaffen wir es, Deutschlands Wohlstand zu erhalten? Dabei könnte die Biotechnologie eine zentrale Rolle spielen. Auf dem Europäischen Gesundheitskongress diskutierten Expert:innen, wie ihr Potenzial entfesselt werden könnte. Foto: Daiichi Sankyo

Life Sciences: Wird Deutschland Pharmaland?

Wie schaffen wir es, in Deutschland Wohlstand zu erhalten und weiterzuentwickeln? Dazu muss das Land Innovationen entwickeln. Die Life Sciences-Industrie kann dabei eine wichtige Rolle spielen – die Biotechnologie gilt als eines der zentralen Zukunftsfelder des 21. Jahrhunderts. Denn sie treibt medizinische Sprunginnovationen, schafft nachhaltige Lösungen für globale Herausforderungen und definiert neue Grenzen von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Auf dem Europäischen Gesundheitskongress in München (EGKM) diskutierten Expert:innen, wie ihr Potenzial entfesselt werden könnte.

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Adipositas gilt längst als eine der größten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit – die Zahl der Betroffenen steigt. Auf dem Europäischen Gesundheitskongress wurde darüber diskutiert, wie sich die Versorgung verbessern ließe. Foto: ©iStock.com/peakSTOCK

Adipositas: Eine verkannte und unterschätzte Erkrankung

Adipositas ist immer noch eine verkannte und unterschätzte Erkrankung. Dabei gilt sie längst als eine der größten gesundheitlichen und gesundheitspolitischen Herausforderungen weltweit – die Zahl der Betroffenen auch in Deutschland steigt. Auf dem Europäischen Gesundheitskongress München (EGKM) wurde darüber diskutiert, wie sich die Versorgung der Patient:innen verbessern ließe.

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Das Überleben von Menschen mit Leukämie konnte mit modernen Blutkrebstherapien deutlich verbessert werden, zeigt eine LAWG-Publikation. Foto: iStock.com / KatarzynaBialasiewicz

Wie Innovation Krankheit besiegt: Leukämien

Früher bestand die Behandlung von Leukämie-Erkrankungen in erster Linie aus Chemo- und Stammzelltherapie. Heute gibt es „mehr Optionen, mehr Personalisierung, mehr Chancen auf Heilung“, schreibt die Agentur Vintura in einer Publikation. Das Überleben der Betroffenen konnte deutlich verbessert werden.

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Mit jedem neuen Therapieansatz hat sich die Behandlung des Multiplen Myeloms verbessert. Es sind vor allem neue Arzneimittel, die Überlebensraten und Lebensqualität deutlich gesteigert haben. Foto: iStock.com / Md Ariful Islam

Wie Innovation Krankheit besiegt: Multiples Myelom

Mit jedem neuen Therapieansatz hat sich die Behandlung der Krebserkrankung Multiples Myelom verbessert. Vor allem neue Arzneimittel – und ihre Kombinationen – haben die Überlebensraten und Lebensqualität der Patient:innen deutlich gesteigert. Die Indikation ist ein Paradebeispiel dafür, wie Schrittinnovationen neue Lebensperspektiven schaffen können. Die Behandlung des Multiplen Myeloms ist eine pharmazeutische Erfolgsgeschichte.

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Prof. Dr. Thomas Hammerschmidt erklärt im Interview anhand konkreter Beispiele den Wert innovativer Arzneimittel – für die Patient:innen, aber auch für die Wirtschaft.

Studie zeigt: Innovation bei Arzneimitteln zieht weite Kreise

Wie sehr nützen innovative Arzneimittel den Patient:innen? Und welchen Beitrag leisten sie für die Wirtschaftskraft unseres Landes? Um solche Fragen ging es bei der Studie „InnovationsRadar“, die von dem Wirtschaftsforschungsunternehmen Prognos im Auftrag des Pharmaverbands vfa erstellt wurde. Wir haben mit Prof. Dr. Thomas Hammerschmidt, der die Studie als Wissenschaftlicher Beirat begleitet hat, über die Ergebnisse gesprochen – und darüber, was ihn am meisten daran überrascht hat.

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„Früher erkennen, besser versorgen? Zwischen Leitlinien und Lebensrealität in der Brustkrebsversorgung“ – darüber sprachen Expertinnen bei einer von Gilead Sciences unterstützten Tagesspiegel-Veranstaltung. Foto: Tagesspiegel

Brustkrebs-Früherkennung: „Wir brauchen eine Transformation“

„Etwa jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Und das betrifft nicht nur die Patientin selbst, sondern Partnerinnen, Partner, Kinder, Freunde, Freundinnen, Kollegen, Kolleginnen. Ob mit Diagnose oder ohne, ob mit Brüsten oder ohne: Brustkrebs geht uns alle an.“ Mit diesen Worten eröffnete Jessica Gummersbach, Redakteurin beim Tagesspiegel, eine Veranstaltung, die es in sich hatte. Mehrere Expertinnen diskutierten über die Versorgungslage in Deutschland. Prof. Dr. Christiane Kuhl, Direktorin des Uniklinikums der RWTH Aachen, nahm insbesondere das Mammographie-Screening in den Blick. Sie findet: „Die Früherkennung des Mammakarzinoms muss sich grundlegend ändern.“

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Kommentar

GKV-Spargesetz: Das Narrativ stimmt nicht

Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem vorgelegten Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) „allen Beteiligten – von der Pharmaindustrie über die Ärztinnen und Ärzte bis hin zu den Krankenhäusern – etwas abverlangt, um dieses System zukunftsfähig zu machen.“ Das aber ist nicht nur der falsche Weg – es stimmt auch einfach nicht. Ein Kommentar von Florian Martius.

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