
Nicht impfen ist richtig teuer
Studien belegen: Niedrige Impfraten gehen volkswirtschaftlich betrachtet richtig ins Geld. Allein die diesjährige Grippewelle könnte Kosten von 2,2 Milliarden Euro verursacht haben.

Studien belegen: Niedrige Impfraten gehen volkswirtschaftlich betrachtet richtig ins Geld. Allein die diesjährige Grippewelle könnte Kosten von 2,2 Milliarden Euro verursacht haben.

Wenn Menschen in Deutschland an Krebs erkranken, betrifft dies besonders häufig den Darm. Was für Mittel es dagegen gibt und mit welchen Behandlungsfortschritten zu rechnen ist, erklärt Prof. Dr. Thomas Seufferlein von der Universitätsklinik in Ulm.

Den besten Schutz vor einer schweren Grippeerkrankung bietet eine Impfung, darüber sind sich Ärzte und Forscher einig. Doch wie setzt sich der Impfstoff zusammen und wie wird dieser produziert? Dr. Peter Schu, Geschäftsführer GlaxoSmithKline Biologicals Dresden, gewährt im Interview einen Einblick in die aufwändige Produktion der hochwirksamen Arzneien.

Dr. Henry Wahlig hat HSP – Hereditäre Spastische Spinalparalyse. Eine Krankheit, die kaum jemand kennt. Er ist einer von vier Millionen Menschen in Deutschland, die an einer seltenen Erkrankung leiden. Für die meisten dieser Krankheiten gibt es keine Therapie. Mit einer Stiftung fördert Henrys Vater die Grundlagenforschung, um den Pharmaunternehmen die Ansätze zu liefern, die sie für neue Medikamente brauchen.

Die Erforschung eines Heilmittels gegen seltene Krankheiten erfordert besonders hohe Anstrengungen. Dr. Siegfried Throm, Geschäftsführer Forschung, Entwicklung und Innovation beim Verband Forschender Arzneimittelhersteller (vfa), sieht trotz aller Widrigkeiten gute Chancen für die Zulassung neuer Orphan Drugs.

Die Grippe breitet sich in Deutschland weiter aus. Nach aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) wurden in der vergangenen Woche mehr als 7.000 neue Fälle registriert. Dem Wochenbericht der RKI-Arbeitsgemeinschaft Influenza zufolge sei die Aktivität bei akuten Atemwegserkrankungen gestiegen.

Die Grippewelle hat in nahezu allen Teilen Deutschlands die statistische Fieberkurve der Krankheitsfälle nach oben schnellen lassen. Doch mit dem jetzigen Krankenstand ist der Höhepunkt wohl längst nicht erreicht. Damit rechnen Experten in den nächsten drei Wochen.

Vor diesem Szenario fürchtet sich die ganze Welt: Könnte das gefährliche Ebola-Virus wie Grippe– oder Windpockenviren über die Luft übertragen werden, dann wäre eine Epidemie deutlich schwerer zu bekämpfen. Mikrobiologen schließen diesen Verbreitungsweg nicht mehr aus.

Eine steigende Anzahl von Gebärmutterhalskrebs-Erkrankungen ist unter anderem Thema im diesjährigen Arztreport der Barmer GEK. Die Krankenkasse strebt deswegen eine Änderung bei Vorsorgeuntersuchungen an.

Die Gesetzliche Krankenversicherung DAK-Gesundheit hat heute einen AMNOG-Report vorgelegt, der Schwachstellen im System thematisiert. Wo diese liegen, darüber gehen die Meinungen der GKV und der Arzneimittelhersteller auseinander.

Studien belegen: Niedrige Impfraten gehen volkswirtschaftlich betrachtet richtig ins Geld. Allein die diesjährige Grippewelle könnte Kosten von 2,2 Milliarden Euro verursacht haben.

Wenn Menschen in Deutschland an Krebs erkranken, betrifft dies besonders häufig den Darm. Was für Mittel es dagegen gibt und mit welchen Behandlungsfortschritten zu rechnen ist, erklärt Prof. Dr. Thomas Seufferlein von der Universitätsklinik in Ulm.

Den besten Schutz vor einer schweren Grippeerkrankung bietet eine Impfung, darüber sind sich Ärzte und Forscher einig. Doch wie setzt sich der Impfstoff zusammen und wie wird dieser produziert? Dr. Peter Schu, Geschäftsführer GlaxoSmithKline Biologicals Dresden, gewährt im Interview einen Einblick in die aufwändige Produktion der hochwirksamen Arzneien.

Dr. Henry Wahlig hat HSP – Hereditäre Spastische Spinalparalyse. Eine Krankheit, die kaum jemand kennt. Er ist einer von vier Millionen Menschen in Deutschland, die an einer seltenen Erkrankung leiden. Für die meisten dieser Krankheiten gibt es keine Therapie. Mit einer Stiftung fördert Henrys Vater die Grundlagenforschung, um den Pharmaunternehmen die Ansätze zu liefern, die sie für neue Medikamente brauchen.

Die Erforschung eines Heilmittels gegen seltene Krankheiten erfordert besonders hohe Anstrengungen. Dr. Siegfried Throm, Geschäftsführer Forschung, Entwicklung und Innovation beim Verband Forschender Arzneimittelhersteller (vfa), sieht trotz aller Widrigkeiten gute Chancen für die Zulassung neuer Orphan Drugs.

Die Grippe breitet sich in Deutschland weiter aus. Nach aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) wurden in der vergangenen Woche mehr als 7.000 neue Fälle registriert. Dem Wochenbericht der RKI-Arbeitsgemeinschaft Influenza zufolge sei die Aktivität bei akuten Atemwegserkrankungen gestiegen.

Die Grippewelle hat in nahezu allen Teilen Deutschlands die statistische Fieberkurve der Krankheitsfälle nach oben schnellen lassen. Doch mit dem jetzigen Krankenstand ist der Höhepunkt wohl längst nicht erreicht. Damit rechnen Experten in den nächsten drei Wochen.

Vor diesem Szenario fürchtet sich die ganze Welt: Könnte das gefährliche Ebola-Virus wie Grippe– oder Windpockenviren über die Luft übertragen werden, dann wäre eine Epidemie deutlich schwerer zu bekämpfen. Mikrobiologen schließen diesen Verbreitungsweg nicht mehr aus.

Eine steigende Anzahl von Gebärmutterhalskrebs-Erkrankungen ist unter anderem Thema im diesjährigen Arztreport der Barmer GEK. Die Krankenkasse strebt deswegen eine Änderung bei Vorsorgeuntersuchungen an.

Die Gesetzliche Krankenversicherung DAK-Gesundheit hat heute einen AMNOG-Report vorgelegt, der Schwachstellen im System thematisiert. Wo diese liegen, darüber gehen die Meinungen der GKV und der Arzneimittelhersteller auseinander.
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Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem vorgelegten Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) „allen Beteiligten – von der Pharmaindustrie über die Ärztinnen und Ärzte bis hin zu den Krankenhäusern – etwas abverlangt, um dieses System zukunftsfähig zu machen.“ Das aber ist nicht nur der falsche Weg – es stimmt auch einfach nicht. Ein Kommentar von Florian Martius.