Artikel, Geschichten, Fakten – zu Themen aus Gesundheit und Pharma

Was macht eigentlich ein „KlimaDoc“? Das erklärt die Kinderärztin Dr. Susanne Filfil im Interview.

„KlimaDocs“: So wollen sie die Welt verändern

Die „KlimaDocs“ – was klingt wie eine neue Facharztrichtung, ist in Wahrheit ein Verein aus Köln, dessen Mitglieder in der Gesundheitsbranche arbeiten und die sich gemeinsam für Gesundheits- und Klimaschutz engagieren. Wir haben mit der Kinderärztin und KlimaDocs-Vorständin Dr. Susanne Filfil darüber gesprochen, weshalb es wichtig ist, dass sich auch Mediziner:innen für Klimaschutz einsetzen, wie sie das tun können und was sie und ihre Patient:innen am Ende davon haben.

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Nach einer Brustkrebserkrankung bleibt ein Rückfallrisiko. Doch es gibt Möglichkeiten, dieses Risiko zu reduzieren. Foto: ©iStock.com/littlekop

Brustkrebs entfernt – Rückfall nicht ausgeschlossen

Der Tumor wurde operativ entfernt – und trotzdem ist die Erkrankung eines Tages wieder da. So geht es nicht wenigen Patient:innen. Beim hormonrezeptorpositiven (HR+) Brustkrebs kommt es oft sogar erst nach fünf oder mehr Jahren zu einem Rückfall. Zu wenige Betroffene wissen darüber Bescheid – dabei ist es möglich, das Risiko für ein sogenanntes Rezidiv zu senken.

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Die Regierung Merz will bei der Versorgung von Menschen mit seltenen Erkrankungen neue Impulse setzen. Ein zentraler Punkt: Eine bessere Dateninfrastruktur. Foto: Tagesspiegel/Laurin Schmid

Seltene Erkrankungen: Das deutsche Erfolgsmodell fortschreiben

Die Regierung Merz will bei der Versorgung von Menschen mit seltenen Erkrankungen neue Impulse setzen. Dabei ist vor allem eine bessere Nutzung von Gesundheitsdaten im Fokus, um Forschung zu erleichtern und Versorgung zu verbessern. Auf einem Fachforum Gesundheit des Tagesspiegels diskutierten Wissenschaft und Politik über das, was in dieser Legislaturperiode weiterentwickelt werden soll. Unterstützt wurde die Veranstaltung von den forschenden Pharmafirmen Amgen und Novartis.

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Die GKV-Finanzierung steht nicht auf stabilen Beinen; seitens der US-Regierung drohen viele Veränderungen – auch im Gesundheitsbereich. Wie muss Deutschland reagieren? Foto: ©iStock.com/demaerre

Gesundheitspolitik: Worauf es jetzt ankommt

Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) steckt in Finanznot. Gleichzeitig drohen seitens der aktuellen US-Regierung viele Veränderungen – auch im Gesundheitsbereich. Auf all das muss die Bundesregierung reagieren. Nur wie? Im besten Fall profitieren davon die Patient:innen hierzulande sowie die Wirtschaft und Wissenschaft. Im schlechtesten Fall passiert genau das Gegenteil – gerade, wenn die Politik alte Fehler wiederholt.

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Bei einem Expertentreffen in Berlin wurde deutlich, was getan werden muss, damit Gesundheitsdaten zu medizinischen Innovationen beitragen. Foto: Amgen

Gesundheitsdaten nutzen: Eine große Chance für alle

„Gesundheitsdaten umfassend nutzen, Versorgung zielgerichtet verbessern.“ Mit der Frage, wie beides gelingen kann, beschäftigte sich eine Expertenrunde bei einem „Innovationsevent“ in Berlin – in Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden. Bei jedem dieser Formate zeigte sich: Es gibt eine entscheidende Zutat, um die Digitalisierung im Gesundheitswesen tatsächlich auf eine neue Stufe zu heben.

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Der Sachverständigenrat für Gesundheit und Pflege (SVR) will mit einer Vielzahl von tiefgreifenden Maßnahmen die Erstattungspreise für innovative Arzneimittel senken. Ein Kommentar. Foto: Thomas Ecke

SVR-Gutachten: Das Ende der Planbarkeit

Der Sachverständigenrat für Gesundheit und Pflege (SVR) will mit einer Vielzahl von tiefgreifenden Maßnahmen die Erstattungspreise für innovative Arzneimittel senken. In seinem Jahresgutachten schlägt der Rat unter anderem einen Preisdeckel für Arzneimittelinnovationen vor, der jährlich angepasst werden soll. Ein Kommentar von Florian Martius.

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Der Onkologe Dr. Jan-Philipp Weber beschreibt im Interview, welchen Nutzen seine Patient:innen aus seiner Kooperation mit dem Nationalen Netzwerk genomische Medizin Lungenkrebs ziehen.

Lungenkrebs: Der beste Weg zur genomischen Testung

Gemeinsam mit drei weiteren Ärzt:innen arbeitet der Lungenkrebs-Spezialist Dr. Jan-Philipp Weber in einem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) in Köln. Im Interview berichtet er, weshalb er als Onkologe mit dem Nationalen Netzwerk genomische Medizin Lungenkrebs (nNGM) zusammenarbeitet, wie diese Partnerschaft aussieht und welche Folgen das für seine Patient:innen hat.

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„Politik fürs Herz – Gemeinsam gegen die Todesursache Nr. 1“ - so lautete der Titel des Tagesspiegel-Fachforums zum Thema Herzgesundheit in Berlin. Foto: ©iStock.com/Suphaporn

Neue Bundesregierung: Politik mit Herz fürs Herz?

Deutschland liegt bei der Lebenserwartung rund 1,7 Jahre unter dem europäischen Durchschnitt – ein wesentlicher Grund dafür sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die jeden dritten Todesfall verursachen. Die Behandlung und Nachsorge derjenigen, die einen Herzinfarkt oder Schlaganfall überleben, schlägt mit 44 Milliarden Euro pro Jahr zu Buche. Doch was kann und muss getan werden, um „gemeinsam gegen die Todesursache Nr. 1“ anzugehen? Mit dieser Frage beschäftigte sich eine Expertenrunde beim Tagesspiegel-Fachforum in Berlin.

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Auf dem Gesundheitskongress des Westens in Köln stellten Expert:innen das Projekt ALFie vor, das die Früherkennung von Alzheimer verbessern soll. Foto: Pharma Fakten

Alzheimer-Erkrankung: Früher diagnostizieren, besser behandeln

Das Jahr 2025 wird in die Geschichtsbücher eingehen: Erstmals erhält ein Medikament in Europa eine Zulassung, das an den Ursachen der Alzheimer-Krankheit ansetzt. Wirken können derartige Therapien nur, wenn sie zum richtigen Zeitpunkt zum Einsatz kommen. Voraussetzung ist eine frühe Diagnose. Doch daran hapert es in Deutschland all zu oft. Auf dem Gesundheitskongress des Westens sprachen Expert:innen darüber, wie sich das ändern lässt – große Hoffnungen liegen auf einer digitalen Plattform mit dem Namen ALFie.

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Was macht eigentlich ein „KlimaDoc“? Das erklärt die Kinderärztin Dr. Susanne Filfil im Interview.

„KlimaDocs“: So wollen sie die Welt verändern

Die „KlimaDocs“ – was klingt wie eine neue Facharztrichtung, ist in Wahrheit ein Verein aus Köln, dessen Mitglieder in der Gesundheitsbranche arbeiten und die sich gemeinsam für Gesundheits- und Klimaschutz engagieren. Wir haben mit der Kinderärztin und KlimaDocs-Vorständin Dr. Susanne Filfil darüber gesprochen, weshalb es wichtig ist, dass sich auch Mediziner:innen für Klimaschutz einsetzen, wie sie das tun können und was sie und ihre Patient:innen am Ende davon haben.

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Nach einer Brustkrebserkrankung bleibt ein Rückfallrisiko. Doch es gibt Möglichkeiten, dieses Risiko zu reduzieren. Foto: ©iStock.com/littlekop

Brustkrebs entfernt – Rückfall nicht ausgeschlossen

Der Tumor wurde operativ entfernt – und trotzdem ist die Erkrankung eines Tages wieder da. So geht es nicht wenigen Patient:innen. Beim hormonrezeptorpositiven (HR+) Brustkrebs kommt es oft sogar erst nach fünf oder mehr Jahren zu einem Rückfall. Zu wenige Betroffene wissen darüber Bescheid – dabei ist es möglich, das Risiko für ein sogenanntes Rezidiv zu senken.

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Die Regierung Merz will bei der Versorgung von Menschen mit seltenen Erkrankungen neue Impulse setzen. Ein zentraler Punkt: Eine bessere Dateninfrastruktur. Foto: Tagesspiegel/Laurin Schmid

Seltene Erkrankungen: Das deutsche Erfolgsmodell fortschreiben

Die Regierung Merz will bei der Versorgung von Menschen mit seltenen Erkrankungen neue Impulse setzen. Dabei ist vor allem eine bessere Nutzung von Gesundheitsdaten im Fokus, um Forschung zu erleichtern und Versorgung zu verbessern. Auf einem Fachforum Gesundheit des Tagesspiegels diskutierten Wissenschaft und Politik über das, was in dieser Legislaturperiode weiterentwickelt werden soll. Unterstützt wurde die Veranstaltung von den forschenden Pharmafirmen Amgen und Novartis.

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Die GKV-Finanzierung steht nicht auf stabilen Beinen; seitens der US-Regierung drohen viele Veränderungen – auch im Gesundheitsbereich. Wie muss Deutschland reagieren? Foto: ©iStock.com/demaerre

Gesundheitspolitik: Worauf es jetzt ankommt

Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) steckt in Finanznot. Gleichzeitig drohen seitens der aktuellen US-Regierung viele Veränderungen – auch im Gesundheitsbereich. Auf all das muss die Bundesregierung reagieren. Nur wie? Im besten Fall profitieren davon die Patient:innen hierzulande sowie die Wirtschaft und Wissenschaft. Im schlechtesten Fall passiert genau das Gegenteil – gerade, wenn die Politik alte Fehler wiederholt.

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Bei einem Expertentreffen in Berlin wurde deutlich, was getan werden muss, damit Gesundheitsdaten zu medizinischen Innovationen beitragen. Foto: Amgen

Gesundheitsdaten nutzen: Eine große Chance für alle

„Gesundheitsdaten umfassend nutzen, Versorgung zielgerichtet verbessern.“ Mit der Frage, wie beides gelingen kann, beschäftigte sich eine Expertenrunde bei einem „Innovationsevent“ in Berlin – in Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden. Bei jedem dieser Formate zeigte sich: Es gibt eine entscheidende Zutat, um die Digitalisierung im Gesundheitswesen tatsächlich auf eine neue Stufe zu heben.

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Der Sachverständigenrat für Gesundheit und Pflege (SVR) will mit einer Vielzahl von tiefgreifenden Maßnahmen die Erstattungspreise für innovative Arzneimittel senken. Ein Kommentar. Foto: Thomas Ecke

SVR-Gutachten: Das Ende der Planbarkeit

Der Sachverständigenrat für Gesundheit und Pflege (SVR) will mit einer Vielzahl von tiefgreifenden Maßnahmen die Erstattungspreise für innovative Arzneimittel senken. In seinem Jahresgutachten schlägt der Rat unter anderem einen Preisdeckel für Arzneimittelinnovationen vor, der jährlich angepasst werden soll. Ein Kommentar von Florian Martius.

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Der Onkologe Dr. Jan-Philipp Weber beschreibt im Interview, welchen Nutzen seine Patient:innen aus seiner Kooperation mit dem Nationalen Netzwerk genomische Medizin Lungenkrebs ziehen.

Lungenkrebs: Der beste Weg zur genomischen Testung

Gemeinsam mit drei weiteren Ärzt:innen arbeitet der Lungenkrebs-Spezialist Dr. Jan-Philipp Weber in einem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) in Köln. Im Interview berichtet er, weshalb er als Onkologe mit dem Nationalen Netzwerk genomische Medizin Lungenkrebs (nNGM) zusammenarbeitet, wie diese Partnerschaft aussieht und welche Folgen das für seine Patient:innen hat.

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„Politik fürs Herz – Gemeinsam gegen die Todesursache Nr. 1“ - so lautete der Titel des Tagesspiegel-Fachforums zum Thema Herzgesundheit in Berlin. Foto: ©iStock.com/Suphaporn

Neue Bundesregierung: Politik mit Herz fürs Herz?

Deutschland liegt bei der Lebenserwartung rund 1,7 Jahre unter dem europäischen Durchschnitt – ein wesentlicher Grund dafür sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die jeden dritten Todesfall verursachen. Die Behandlung und Nachsorge derjenigen, die einen Herzinfarkt oder Schlaganfall überleben, schlägt mit 44 Milliarden Euro pro Jahr zu Buche. Doch was kann und muss getan werden, um „gemeinsam gegen die Todesursache Nr. 1“ anzugehen? Mit dieser Frage beschäftigte sich eine Expertenrunde beim Tagesspiegel-Fachforum in Berlin.

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Auf dem Gesundheitskongress des Westens in Köln stellten Expert:innen das Projekt ALFie vor, das die Früherkennung von Alzheimer verbessern soll. Foto: Pharma Fakten

Alzheimer-Erkrankung: Früher diagnostizieren, besser behandeln

Das Jahr 2025 wird in die Geschichtsbücher eingehen: Erstmals erhält ein Medikament in Europa eine Zulassung, das an den Ursachen der Alzheimer-Krankheit ansetzt. Wirken können derartige Therapien nur, wenn sie zum richtigen Zeitpunkt zum Einsatz kommen. Voraussetzung ist eine frühe Diagnose. Doch daran hapert es in Deutschland all zu oft. Auf dem Gesundheitskongress des Westens sprachen Expert:innen darüber, wie sich das ändern lässt – große Hoffnungen liegen auf einer digitalen Plattform mit dem Namen ALFie.

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Kommentar

GKV-Spargesetz: Das Narrativ stimmt nicht

Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem vorgelegten Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) „allen Beteiligten – von der Pharmaindustrie über die Ärztinnen und Ärzte bis hin zu den Krankenhäusern – etwas abverlangt, um dieses System zukunftsfähig zu machen.“ Das aber ist nicht nur der falsche Weg – es stimmt auch einfach nicht. Ein Kommentar von Florian Martius.

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