
So schützen Pharmaunternehmen die Sicherheit der Lieferkette
In einer gemeinsamen Presseerklärung zeigen die vier großen Pharma-Verbände auf: So sicher ist in Deutschland der Kauf von Arzneimitteln.

In einer gemeinsamen Presseerklärung zeigen die vier großen Pharma-Verbände auf: So sicher ist in Deutschland der Kauf von Arzneimitteln.

Der Kampf gegen die vernachlässigten Tropenkrankheiten „wird nun gewonnen“. Das schreibt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ihrem Bericht „Ten Years in Public Health 2007 – 2017“. Damit zieht ihre Generaldirektorin Margaret Chan eine erste Bilanz ihrer Amtszeit. Mittlerweile haben weltweit fast eine Milliarde Menschen Zugang zu kostenlosen Arzneimitteln gegen Tropenkrankheiten.

325 Millionen Menschen – so viele leiden nach Schätzungen weltweit an einer Hepatitis B- (HBV) oder einer Hepatitis C-Infektion (HCV). Doch bei der großen Mehrheit von ihnen bleibt die Erkrankung unerkannt und unbehandelt. Das geht aus dem aktuellen Global Hepatitis Report der Weltgesundheitsorganisation hervor. Bis 2030 will die WHO die beiden gefährlichsten Hepatitis-Typen eliminieren. Dafür fehlt bislang der politische Wille – auch in Deutschland.

Auf dem Schwarzmarkt werden – vor allem via Internet – große Mengen an nicht zugelassenen und damit illegalen Medikamenten angeboten. Patienten in Deutschland sind vor diesen Gefahren sicher, wenn sie Arzneimittel auf legalem Weg erwerben und dubiose Quellen meiden.

Als „brandgefährlich“ hat Prof. Josef Hecken, der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses, die Entscheidung des Landessozialgerichts (LSG) Berlin-Brandenburg bezeichnet, die im Rahmen des AMNOG verhandelten Mischpreise nicht mehr per se als wirtschaftlich anzuerkennen. Der G-BA-Chef befürchtet einen Stillstand bei der Arzneimittelentwicklung. Die Forderungen nach einer schnellen gesetzlichen Regelung werden lauter.

Die Herstellung eines Impfstoffs kann bis zu zwei Jahre in Anspruch nehmen. Denn die Anforderungen an Sicherheit und Qualität sind besonders hoch.

Im Vorfeld des Hamburger G20-Gipfels am 19./20. Mai 2017 treffen sich die Gesundheitsminister der zwanzig wichtigsten Staaten in Berlin. Höhepunkt ist die Simulation einer fiktiven weltweiten Gesundheitskrise – um auf eine derartige Situation künftig besser vorbereitet zu sein als während der Ebola-Krise.

Vom 24. bis 30. April 2017 findet die Europäische Impfwoche (EIW) statt. Diesjähriges Motto: „Impfungen wirken“. Das ist schön und gut – bringt aber nichts, wenn man nicht (ausreichend) geimpft ist. Und in Deutschland sind die Impflücken weiterhin sehr groß.

Wieder hat die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) drei Medikamente gegen seltene Erkrankungen zur Zulassung empfohlen. Eines ist für die Therapie einer seltenen Krebsart bestimmt, ein weiteres kommt bei Hämophilie B zum Einsatz und letzteres behandelt eine chronische Entzündung der Blasenwand, die interstitielle Zystitis. Im Pharma Fakten Interview erklärt Martina Ochel, wie groß die Herausforderungen bei der Entwicklung von Orphan Drugs weiterhin sind. Als Geschäftsführerin von Sanofi Genzyme verantwortet sie u.a. den Bereich der Seltenen Erkrankungen.

Das Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz (AMVSG) wurde nun auch vom Bundesrat gebilligt und kann noch dieses Jahr in Kraft treten. Die Chance, das Nutzenbewertungsverfahren für neue Arzneimittel á la AMNOG nachzubessern, wurde verpasst. Dabei wird die Kritik aus medizinischen Fachgesellschaften immer lauter. Im jüngsten Fall geht es um ein Medikament gegen Lungenkrebs. Es bekam ein „Zusatznutzen nicht belegt.“ Die Fachgesellschaften hingegen empfehlen es in der Erstlinientherapie: Es ist die Neuauflage eines Dilemmas.

In einer gemeinsamen Presseerklärung zeigen die vier großen Pharma-Verbände auf: So sicher ist in Deutschland der Kauf von Arzneimitteln.

Der Kampf gegen die vernachlässigten Tropenkrankheiten „wird nun gewonnen“. Das schreibt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ihrem Bericht „Ten Years in Public Health 2007 – 2017“. Damit zieht ihre Generaldirektorin Margaret Chan eine erste Bilanz ihrer Amtszeit. Mittlerweile haben weltweit fast eine Milliarde Menschen Zugang zu kostenlosen Arzneimitteln gegen Tropenkrankheiten.

325 Millionen Menschen – so viele leiden nach Schätzungen weltweit an einer Hepatitis B- (HBV) oder einer Hepatitis C-Infektion (HCV). Doch bei der großen Mehrheit von ihnen bleibt die Erkrankung unerkannt und unbehandelt. Das geht aus dem aktuellen Global Hepatitis Report der Weltgesundheitsorganisation hervor. Bis 2030 will die WHO die beiden gefährlichsten Hepatitis-Typen eliminieren. Dafür fehlt bislang der politische Wille – auch in Deutschland.

Auf dem Schwarzmarkt werden – vor allem via Internet – große Mengen an nicht zugelassenen und damit illegalen Medikamenten angeboten. Patienten in Deutschland sind vor diesen Gefahren sicher, wenn sie Arzneimittel auf legalem Weg erwerben und dubiose Quellen meiden.

Als „brandgefährlich“ hat Prof. Josef Hecken, der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses, die Entscheidung des Landessozialgerichts (LSG) Berlin-Brandenburg bezeichnet, die im Rahmen des AMNOG verhandelten Mischpreise nicht mehr per se als wirtschaftlich anzuerkennen. Der G-BA-Chef befürchtet einen Stillstand bei der Arzneimittelentwicklung. Die Forderungen nach einer schnellen gesetzlichen Regelung werden lauter.

Die Herstellung eines Impfstoffs kann bis zu zwei Jahre in Anspruch nehmen. Denn die Anforderungen an Sicherheit und Qualität sind besonders hoch.

Im Vorfeld des Hamburger G20-Gipfels am 19./20. Mai 2017 treffen sich die Gesundheitsminister der zwanzig wichtigsten Staaten in Berlin. Höhepunkt ist die Simulation einer fiktiven weltweiten Gesundheitskrise – um auf eine derartige Situation künftig besser vorbereitet zu sein als während der Ebola-Krise.

Vom 24. bis 30. April 2017 findet die Europäische Impfwoche (EIW) statt. Diesjähriges Motto: „Impfungen wirken“. Das ist schön und gut – bringt aber nichts, wenn man nicht (ausreichend) geimpft ist. Und in Deutschland sind die Impflücken weiterhin sehr groß.

Wieder hat die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) drei Medikamente gegen seltene Erkrankungen zur Zulassung empfohlen. Eines ist für die Therapie einer seltenen Krebsart bestimmt, ein weiteres kommt bei Hämophilie B zum Einsatz und letzteres behandelt eine chronische Entzündung der Blasenwand, die interstitielle Zystitis. Im Pharma Fakten Interview erklärt Martina Ochel, wie groß die Herausforderungen bei der Entwicklung von Orphan Drugs weiterhin sind. Als Geschäftsführerin von Sanofi Genzyme verantwortet sie u.a. den Bereich der Seltenen Erkrankungen.

Das Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz (AMVSG) wurde nun auch vom Bundesrat gebilligt und kann noch dieses Jahr in Kraft treten. Die Chance, das Nutzenbewertungsverfahren für neue Arzneimittel á la AMNOG nachzubessern, wurde verpasst. Dabei wird die Kritik aus medizinischen Fachgesellschaften immer lauter. Im jüngsten Fall geht es um ein Medikament gegen Lungenkrebs. Es bekam ein „Zusatznutzen nicht belegt.“ Die Fachgesellschaften hingegen empfehlen es in der Erstlinientherapie: Es ist die Neuauflage eines Dilemmas.
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Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem vorgelegten Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) „allen Beteiligten – von der Pharmaindustrie über die Ärztinnen und Ärzte bis hin zu den Krankenhäusern – etwas abverlangt, um dieses System zukunftsfähig zu machen.“ Das aber ist nicht nur der falsche Weg – es stimmt auch einfach nicht. Ein Kommentar von Florian Martius.