Artikel, Geschichten, Fakten – zu Themen aus Gesundheit und Pharma

„Deutsche erkranken immer häufiger an Asthma, COPD oder Lungenkrebs“, meldet eine Fachgesellschaft. Foto: ©iStock.com/mi-viri

Lungen- und Atemwegserkrankungen: Alle 4 Minuten stirbt ein Mensch in Deutschland

Von einer enormen Herausforderung für das „gesamte Gesundheits- und Versicherungswesen“ spricht die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP): Die „Häufigkeit der meisten Lungenerkrankungen“ nimmt zu, „teilweise stark.“ Das geht aus dem „Weißbuch Lunge 2023“ hervor. Es enthält Hochrechnungen auf Basis der Daten von 8,8 Millionen Versicherten – und ist somit eine „einzigartige Entscheidungshilfe für Politik und Gesundheitswesen“, heißt es.

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Wie erleben Menschen mit Multipler Sklerose ihre Erkrankung? Eine vom Pharmaunternehmen Novartis initiierte Umfrage brachte Überraschendes zutage. Foto: ©iStock.com/Shidlovski

Multiple Sklerose: Betroffene decken Versorgungslücken auf

Wie erleben Menschen mit Multipler Sklerose (MS) ihre Erkrankung? Wie nehmen sie das Fortschreiten der Krankheit wahr? Und welche Auswirkungen hat das auf die Beratung der Patient:innen und die Therapieentscheidungen? Eine vom forschenden Pharmaunternehmen Novartis initiierte Umfrage brachte Überraschendes zutage. Ein Gespräch mit Dr. Katrin Schuh von Novartis.

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Die „Nationale Dekade gegen Krebs“ will die Kräfte aller relevanten Akteur:innen im Kampf gegen Krebs bündeln. Ein Gespräch mit Dr. Christian Macher von Gilead Sciences Deutschland. Foto: ©iStock.com/gorodenkoff

Krebs besiegen? Nur gemeinsam

Die „Nationale Dekade gegen Krebs“ will die Kräfte aller relevanten Akteur:innen in Deutschland im Kampf gegen Krebs bündeln. So sollen „künftig möglichst viele Neuerkrankungen verhindert werden und Betroffene ein besseres Leben führen können“, heißt es auf der Webseite. Im Gespräch erklärt Dr. Christian Macher, General Manager von Gilead Sciences Deutschland, warum die Initiative so wichtig ist.

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Die COVID-19-Pandemie hat große Löcher in Routine-Impfprogramme weltweit gerissen. Diese Löcher gilt es zu stopfen – es geht wahrlich um Leben und Tod. Foto: ©World Health Organization

Impfen: Auf großer Aufholjagd

Es geht um Leben und Tod. Das ist keine Übertreibung: Zahlreiche Kinder weltweit haben in Folge der COVID-19-Pandemie wichtige Routine-Impfungen nicht erhalten – sie sind vielen gefährlichen Krankheiten mehr oder weniger schutzlos ausgeliefert. Das gilt es zu ändern – um Leid zu verhindern, das gar nicht sein müsste.

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Im Jahr 2011 kommt die erste immunologisch wirksame Substanz in die Versorgung. Diese Wirkstoffe haben gerade beim Lungenkrebs für einen „sensationellen Fortschritt“ gesorgt. Aber viele Patient:innen profitieren nicht. Foto: ©Johannes Jost

Immunonkologie: Ein „sensationeller Fortschritt“

Das Jahr 2011 markiert einen Wendepunkt in der Krebsbehandlung. Die erste immunologisch wirksame Substanz kommt in die reguläre Versorgung. Diese Wirkstoffe haben gerade beim Lungenkrebs für enorme Fortschritte gesorgt. Aber viele Patient:innen profitieren davon nicht. Strukturelle Hürden bremsen den Fortschritt aus. Das war Thema auf einem Forum, das die Stiftung Immunonkologie des forschenden Pharmaunternehmens Bristol Myers Squibb veranstaltet hat.

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Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz schadet der Versorgung von Patient:innen und gefährdet den Wirtschaftsstandort. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek fordert den Bund zum Dialog mit der Pharmaindustrie auf. Foto: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Bayerischer Pharmagipfel: Den Pharma-Standort stärken

Bayern auf den Barrikaden: Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz (GKV-FinStG) schadet nachhaltig der Arzneimittelversorgung von Patient:innen und gefährdet den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort. In Berlin bezeichnete es Bayerns Staatsminister für Gesundheit und Pflege, Klaus Holetschek, als „Destabilisierungsgesetz“: Statt strukturelle Reformen zu beinhalten, drehe es an unterschiedlichsten Stellschrauben, die „allen wehtun“ und Finanzlöcher nur notdürftig stopfen. Er forderte den Bund zum Dialog mit der pharmazeutischen Industrie auf. Sein Vorbild dabei: Bayern.

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Gesundheit und Pflege sind die „neue Leitökonomie der 20er Jahre“, so Bayerns Gesundheitsminister Holetschek im Interview. Er findet: Die Bundesregierung tut „viel zu wenig“, um die Arzneimittelversorgung in Deutschland sicherzustellen. Foto: © Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege / Fotograf: Henning Schacht

Holetschek: Verlässliche Arzneimittelversorgung „mehr als nur systemrelevant“

Gesundheit und Pflege sind „bedeutsamer Beschäftigungs- und Wirtschaftsfaktor“, sagt Klaus Holetschek, Bayerischer Staatsminister für Gesundheit und Pflege. Im Pharma Fakten-Interview kritisiert er, dass die Bundesregierung „insgesamt viel zu wenig“ tut, um die Arzneimittelversorgung in Deutschland sicherzustellen. Angesichts der Debatten um die Finanzierung des Gesundheitssystems warnt er: Es wäre „fatal, an der falschen Stelle zu sparen.“ Daher müsse die Bundesregierung „unbedingt“ den Dialog mit der Pharmabranche suchen. „Ansonsten wird sie essentielle Versorgungsstrukturen zerstören“.

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Am 26. April will die Europäische Kommission ihren Entwurf für eine neue Arzneimittelgesetzgebung veröffentlichen. Dabei scheinen die Verantwortlichen etwas Wichtiges vergessen zu haben. Foto: ©iStock.com/ijeab

EU-Pharma-Paket: Wettbewerbsfähigkeit Europas in Gefahr?

Am 26. April will die Europäische Kommission ihren Entwurf für ein EU-Pharma-Paket veröffentlichen. Es geht um eine „grundlegende Überarbeitung des Rechtsrahmens für die Pharmaindustrie“, erklärt der deutsche Pharmaverband vfa. Die neue Arzneimittelgesetzgebung wird die Bereiche „Gesundheit, Wissenschaft, Arbeitsplätze und Wachstum für die nächsten 20 bis 30 Jahre prägen“, so der europäische Pharmaverband EFPIA. Daher sei es „äußerst beunruhigend“, dass bislang nicht untersucht wurde, welche Auswirkungen die geplanten Regelungen auf die Wettbewerbsfähigkeit Europas haben werden.

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Eine aktuelle Analyse über 13 afrikanische Länder hinweg zeigt: Investitionen in den Kampf gegen HIV/AIDS lohnen sich in dreifacher Hinsicht. Foto: ©iStock.com/Rasi Bhadramani

HIV eindämmen: Gut für Gesundheit, Gesellschaft und Wirtschaft

Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen bräuchten rund 29 Milliarden US-Dollar pro Jahr, soll HIV/Aids bis 2030 als Gefahr für die öffentliche Gesundheit beendet werden. Das schätzt UNAIDS, das Gemeinsame Programm der Vereinten Nationen. Eine Analyse über 13 afrikanische Länder hinweg zeigt nun: Solche Investitionen lohnen sich in dreifacher Hinsicht. Denn sie würden nicht nur Millionen Menschenleben retten – sie hätten positive Folgen für die Gesundheit der Bevölkerung, die Gesellschaft und die Wirtschaft.

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„5 für Gesundheit“: Auf einer Pfizer-Veranstaltung diskutierten 5 Expert:innen über ihre Ideen und aktuelle Entwicklungen im deutschen Gesundheitssystem. Foto: ©iStock.com/ipopba

Reformstau im Gesundheitswesen: „Allergie gegen Konjunktiv“

Zu viel Komplexität und Bürokratie, zu wenig Kommunikation und Vernetzung: Diese Kritik am deutschen Gesundheitssystem hält schon seit Jahrzehnten an. Wer daran etwas ändern will, braucht Durchhaltevermögen. Dass es sich lohnt dranzubleiben, zeigte sich bei „5 für Gesundheit“ – eine Dialogplattform, die das forschende Pharma-Unternehmen Pfizer initiiert hat. 5 Fachleute diskutierten in einer Gesprächsrunde über ihre Ideen und aktuelle Entwicklungen – die das Leben von vielen Patient:innen und Bürger:innen besser machen sollen.

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„Deutsche erkranken immer häufiger an Asthma, COPD oder Lungenkrebs“, meldet eine Fachgesellschaft. Foto: ©iStock.com/mi-viri

Lungen- und Atemwegserkrankungen: Alle 4 Minuten stirbt ein Mensch in Deutschland

Von einer enormen Herausforderung für das „gesamte Gesundheits- und Versicherungswesen“ spricht die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP): Die „Häufigkeit der meisten Lungenerkrankungen“ nimmt zu, „teilweise stark.“ Das geht aus dem „Weißbuch Lunge 2023“ hervor. Es enthält Hochrechnungen auf Basis der Daten von 8,8 Millionen Versicherten – und ist somit eine „einzigartige Entscheidungshilfe für Politik und Gesundheitswesen“, heißt es.

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Wie erleben Menschen mit Multipler Sklerose ihre Erkrankung? Eine vom Pharmaunternehmen Novartis initiierte Umfrage brachte Überraschendes zutage. Foto: ©iStock.com/Shidlovski

Multiple Sklerose: Betroffene decken Versorgungslücken auf

Wie erleben Menschen mit Multipler Sklerose (MS) ihre Erkrankung? Wie nehmen sie das Fortschreiten der Krankheit wahr? Und welche Auswirkungen hat das auf die Beratung der Patient:innen und die Therapieentscheidungen? Eine vom forschenden Pharmaunternehmen Novartis initiierte Umfrage brachte Überraschendes zutage. Ein Gespräch mit Dr. Katrin Schuh von Novartis.

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Die „Nationale Dekade gegen Krebs“ will die Kräfte aller relevanten Akteur:innen im Kampf gegen Krebs bündeln. Ein Gespräch mit Dr. Christian Macher von Gilead Sciences Deutschland. Foto: ©iStock.com/gorodenkoff

Krebs besiegen? Nur gemeinsam

Die „Nationale Dekade gegen Krebs“ will die Kräfte aller relevanten Akteur:innen in Deutschland im Kampf gegen Krebs bündeln. So sollen „künftig möglichst viele Neuerkrankungen verhindert werden und Betroffene ein besseres Leben führen können“, heißt es auf der Webseite. Im Gespräch erklärt Dr. Christian Macher, General Manager von Gilead Sciences Deutschland, warum die Initiative so wichtig ist.

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Die COVID-19-Pandemie hat große Löcher in Routine-Impfprogramme weltweit gerissen. Diese Löcher gilt es zu stopfen – es geht wahrlich um Leben und Tod. Foto: ©World Health Organization

Impfen: Auf großer Aufholjagd

Es geht um Leben und Tod. Das ist keine Übertreibung: Zahlreiche Kinder weltweit haben in Folge der COVID-19-Pandemie wichtige Routine-Impfungen nicht erhalten – sie sind vielen gefährlichen Krankheiten mehr oder weniger schutzlos ausgeliefert. Das gilt es zu ändern – um Leid zu verhindern, das gar nicht sein müsste.

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Im Jahr 2011 kommt die erste immunologisch wirksame Substanz in die Versorgung. Diese Wirkstoffe haben gerade beim Lungenkrebs für einen „sensationellen Fortschritt“ gesorgt. Aber viele Patient:innen profitieren nicht. Foto: ©Johannes Jost

Immunonkologie: Ein „sensationeller Fortschritt“

Das Jahr 2011 markiert einen Wendepunkt in der Krebsbehandlung. Die erste immunologisch wirksame Substanz kommt in die reguläre Versorgung. Diese Wirkstoffe haben gerade beim Lungenkrebs für enorme Fortschritte gesorgt. Aber viele Patient:innen profitieren davon nicht. Strukturelle Hürden bremsen den Fortschritt aus. Das war Thema auf einem Forum, das die Stiftung Immunonkologie des forschenden Pharmaunternehmens Bristol Myers Squibb veranstaltet hat.

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Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz schadet der Versorgung von Patient:innen und gefährdet den Wirtschaftsstandort. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek fordert den Bund zum Dialog mit der Pharmaindustrie auf. Foto: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Bayerischer Pharmagipfel: Den Pharma-Standort stärken

Bayern auf den Barrikaden: Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz (GKV-FinStG) schadet nachhaltig der Arzneimittelversorgung von Patient:innen und gefährdet den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort. In Berlin bezeichnete es Bayerns Staatsminister für Gesundheit und Pflege, Klaus Holetschek, als „Destabilisierungsgesetz“: Statt strukturelle Reformen zu beinhalten, drehe es an unterschiedlichsten Stellschrauben, die „allen wehtun“ und Finanzlöcher nur notdürftig stopfen. Er forderte den Bund zum Dialog mit der pharmazeutischen Industrie auf. Sein Vorbild dabei: Bayern.

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Gesundheit und Pflege sind die „neue Leitökonomie der 20er Jahre“, so Bayerns Gesundheitsminister Holetschek im Interview. Er findet: Die Bundesregierung tut „viel zu wenig“, um die Arzneimittelversorgung in Deutschland sicherzustellen. Foto: © Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege / Fotograf: Henning Schacht

Holetschek: Verlässliche Arzneimittelversorgung „mehr als nur systemrelevant“

Gesundheit und Pflege sind „bedeutsamer Beschäftigungs- und Wirtschaftsfaktor“, sagt Klaus Holetschek, Bayerischer Staatsminister für Gesundheit und Pflege. Im Pharma Fakten-Interview kritisiert er, dass die Bundesregierung „insgesamt viel zu wenig“ tut, um die Arzneimittelversorgung in Deutschland sicherzustellen. Angesichts der Debatten um die Finanzierung des Gesundheitssystems warnt er: Es wäre „fatal, an der falschen Stelle zu sparen.“ Daher müsse die Bundesregierung „unbedingt“ den Dialog mit der Pharmabranche suchen. „Ansonsten wird sie essentielle Versorgungsstrukturen zerstören“.

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Am 26. April will die Europäische Kommission ihren Entwurf für eine neue Arzneimittelgesetzgebung veröffentlichen. Dabei scheinen die Verantwortlichen etwas Wichtiges vergessen zu haben. Foto: ©iStock.com/ijeab

EU-Pharma-Paket: Wettbewerbsfähigkeit Europas in Gefahr?

Am 26. April will die Europäische Kommission ihren Entwurf für ein EU-Pharma-Paket veröffentlichen. Es geht um eine „grundlegende Überarbeitung des Rechtsrahmens für die Pharmaindustrie“, erklärt der deutsche Pharmaverband vfa. Die neue Arzneimittelgesetzgebung wird die Bereiche „Gesundheit, Wissenschaft, Arbeitsplätze und Wachstum für die nächsten 20 bis 30 Jahre prägen“, so der europäische Pharmaverband EFPIA. Daher sei es „äußerst beunruhigend“, dass bislang nicht untersucht wurde, welche Auswirkungen die geplanten Regelungen auf die Wettbewerbsfähigkeit Europas haben werden.

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Eine aktuelle Analyse über 13 afrikanische Länder hinweg zeigt: Investitionen in den Kampf gegen HIV/AIDS lohnen sich in dreifacher Hinsicht. Foto: ©iStock.com/Rasi Bhadramani

HIV eindämmen: Gut für Gesundheit, Gesellschaft und Wirtschaft

Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen bräuchten rund 29 Milliarden US-Dollar pro Jahr, soll HIV/Aids bis 2030 als Gefahr für die öffentliche Gesundheit beendet werden. Das schätzt UNAIDS, das Gemeinsame Programm der Vereinten Nationen. Eine Analyse über 13 afrikanische Länder hinweg zeigt nun: Solche Investitionen lohnen sich in dreifacher Hinsicht. Denn sie würden nicht nur Millionen Menschenleben retten – sie hätten positive Folgen für die Gesundheit der Bevölkerung, die Gesellschaft und die Wirtschaft.

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„5 für Gesundheit“: Auf einer Pfizer-Veranstaltung diskutierten 5 Expert:innen über ihre Ideen und aktuelle Entwicklungen im deutschen Gesundheitssystem. Foto: ©iStock.com/ipopba

Reformstau im Gesundheitswesen: „Allergie gegen Konjunktiv“

Zu viel Komplexität und Bürokratie, zu wenig Kommunikation und Vernetzung: Diese Kritik am deutschen Gesundheitssystem hält schon seit Jahrzehnten an. Wer daran etwas ändern will, braucht Durchhaltevermögen. Dass es sich lohnt dranzubleiben, zeigte sich bei „5 für Gesundheit“ – eine Dialogplattform, die das forschende Pharma-Unternehmen Pfizer initiiert hat. 5 Fachleute diskutierten in einer Gesprächsrunde über ihre Ideen und aktuelle Entwicklungen – die das Leben von vielen Patient:innen und Bürger:innen besser machen sollen.

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Kommentar

Was, wenn Gesundheit die eigentliche Konjunktur-Bazooka wäre?

Wenn die forschende Pharmaindustrie Maßnahmen aus dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ablehnt und stattdessen strukturelle Reformen im Gesundheitswesen fordert, liegt ein Verdacht schnell nahe: Hier verteidigt eine profitable Branche ihre wirtschaftlichen Interessen. Das aber verstellt den Blick darauf, welchen gesamtgesellschaftlichen Beitrag die Branche leistet und welche Impulse sie für Gesundheit, Innovation, Produktivität und Wertschöpfung setzt. Impulse, auf die unser Land nicht verzichten kann. Ein Kommentar von Florian Martius.

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