Artikel, Geschichten, Fakten – zu Themen aus Gesundheit und Pharma

Die Deutsche Krebsgesellschaft hat 2 onkologische Spitzenzentren als erste Zentren für Personalisierte Medizin zertifiziert – ein Interview mit dem Direktor des Charité Comprehensive Cancer Center. Foto: ©iStock.com/Spotmatik

Personalisierte Medizin: Was die Zertifizierung zweier onkologischer Spitzenzentren für Krebspatient:innen bedeutet

Zertifizierte Krebszentren gibt es schon länger – aber nun haben mit der Charité in Berlin und dem Universitätsklinikum Freiburg die ersten Standorte auch eine Zertifizierung als „Zentrum für Personalisierte Medizin“ erhalten. Was das bedeutet und wie Krebspatient:innen mit einem solchen Zentrum in Kontakt kommen können, darüber haben wir mit Professor Dr. Ulrich Keilholz gesprochen. Er ist Direktor des Charité Comprehensive Cancer Center und zugleich stellvertretender Vorsitzender der Zertifizierungskommission ZPM.

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Eine bakterielle Hirnhautentzündung oder Blutvergiftung vermeiden? Aktuelle Daten aus Spanien belegen die Wirksamkeit der MenB-Impfung. In 14 europäischen Ländern ist sie bereits in das Säuglingsimpfprogramm integriert. Deutschland ist nicht dabei. Foto: ©iStock.com/Gilnature

Meningokokken-B-Impfung: Daten zeigen hohe Wirksamkeit

Die Serogruppe B ist in Deutschland der häufigste Auslöser einer Meningokokken-Erkrankung im Säuglings- und Kleinkindalter. Die Erkrankung ist selten, kann aber innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich verlaufen und auch schwere, lebenslang andauernde Folgeschäden verursachen. Neue Daten aus Spanien belegen, wie wirksam die Impfung ist. Daher wurde sie dort in das Säuglingsimpfprogramm aufgenommen – wie in insgesamt 14 Ländern im europäischen Raum. Deutschland ist nicht dabei.

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In den Laboren forschender Pharmaunternehmen werden viele neue Impfstoffe erforscht. Die ersten RSV-Impfstoffe werden bald verfügbar sein. Foto: ©Pfizer

Impfstoffe gegen RSV am Horizont

Keine medizinische Intervention rettet so viele Menschenleben: Auf der Liste der impfpräventablen Erkrankungen steht die Zahl 31, von Cholera über Milzbrand, von Gürtelrose bis zu Windpocken. Die Liste wird wachsen: In den Laboren forschender Pharmaunternehmen werden viele erfolgsversprechende Impfstoffe erforscht. Pfizer hat in seinem Impfstoffentwicklungs- und Produktionszentrum im belgischen Puurs die Türen geöffnet. Die gute Nachricht: Die ersten RSV-Impfstoffe werden bald verfügbar sein. Sie werden dringend gebraucht.

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Deutschland ist ein starker Standort für Biotechnologie. Im internationalen Ranking verliert das Land allerdings immer mehr an Bedeutung. Gesucht wird nach Mitteln, um gegenzusteuern. Foto: ©Pharma Fakten

Biotechnologie: Mehr Zukunft wagen

Deutschland ist ein starker Standort für Biotechnologie. Im internationalen Ranking verliert das Land allerdings immer mehr an Bedeutung. Unter dem Motto „Gesunde Industriepolitik: Fortschrittsdialog“ haben forschende Pharmaunternehmen und die Industriegewerkschaft IGBCE unter der Schirmherrschaft von Gabriele Katzmarek (SPD) eine Initiative gestartet. In Veranstaltungen quer durch die Republik soll erörtert werden, was die Branche benötigt, um weiter Teil der Weltspitze zu sein. Die 2. Veranstaltung der Reihe fand in München statt.

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Das GKV-Spargesetz droht die hiesige Arzneimittelversorgung zu verschlechtern. Gleichzeitig sind Umsetzbarkeit und Nutzen teils fragwürdig. Foto: iStock.com/jotily

Arzneimittelversorgung: Falsches Sparen kommt Deutschland teuer zu stehen

Vor „medizinischen Leistungskürzungen durch die Hintertür“ warnt der Pharmaverband vfa mit Blick auf das 2022 beschlossene GKV-Finanzstabilisierungsgesetz. Expert:innen aus Industrie, Wissenschaft, Medizin befürchten, dass die jüngsten Kostendämpfungsmaßnahmen die Arzneimittelversorgung der Menschen in Deutschland verschlechtern. Nun verstärkt der aktuelle AMNOG-Report der Krankenkasse DAK-Gesundheit das Gefühl, dass die neuen Regelungen nicht so richtig durchdacht wurden.

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„Check dich selbst!“ Mit diesem Aufruf wirbt die Bayerische Krebsgesellschaft für eine bessere Früherkennung von Hodenkrebs, der häufigsten bösartigen Tumorerkrankung bei Männern unter 45 Jahren. Foto: ©iStock.com/Md Saiful Islam Khan

Hodenkrebs: Vorsorge, Behandlung, Risikofaktoren

„Let`s talk about eggs“ – so lautet einer von drei Slogans einer Kampagne, mit der die Bayerische Krebsgesellschaft junge Männer für das Thema „Hodenkrebs-Vorsorge“ sensibilisieren möchte. Dass es gute Gründe für eine solche Initiative gibt, wurde auf einer Digitalveranstaltung deutlich, die unter dem Motto stand: „Darüber spricht Man(n)! Früherkennung und Versorgung von Hodenkrebs“.

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4 Millionen Menschen leben in Deutschland mit seltenen Erkrankungen. Eine Kampagne mehrerer Firmen stellt sie in den Fokus der Öffentlichkeit. Foto: ©iStock.com/itakdalee

Farbe bekennen: Für mehr Forschung für seltene Erkrankungen

Mehr als 90 Prozent der rund 7.000 bekannten seltenen Erkrankungen sind bislang nicht kausal behandelbar. Mehr Forschung ist dringend notwendig. Mehrere Firmen wollen mit einer Kampagne auf diese Tatsache aufmerksam machen und die Betroffenen in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Im Interview erklären Stephanie Ralle-Zentgraf und Isabelle Schatz vom forschenden Pharmaunternehmen Alexion, wie alle Menschen unter dem Slogan „colourUp4RARE“ im wortwörtlichen Sinne Farbe bekennen können.

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Sechs Pharmaunternehmen engagieren sich in einer Arbeitsgemeinschaft für bessere Rahmenbedingungen zur Erforschung und Entwicklung von Orphan Drugs. Foto: ©iStock.com/gorodenkoff

Menschen mit seltenen Erkrankungen: Setzt die Politik ihre Arzneimittelversorgung aufs Spiel?

Die Erforschung und Entwicklung von Arzneimitteln zur Behandlung von seltenen Erkrankungen ist alles andere als ein Selbstläufer. Die Herausforderungen sind groß – in wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Hinsicht. Trotzdem gelingt es den Pharmaunternehmen immer mehr Medikamente in die Versorgung zu bringen. Die Politik hat wichtige und richtige Anreize gesetzt, um das möglich zu machen. Das könnte sich nun ändern, fürchtet die ATSE – Arbeitsgemeinschaft Therapie Seltene Erkrankungen, in der sechs forschende Pharmaunternehmen zusammengeschlossen sind.

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„Seltene Erkrankungen: Nationale Weichenstellungen für einen europäischen Gesundheitsdatenraum“ - zu diesem Thema diskutierten Gesundheitsexpert:innen im Vorfeld des Tages der Seltenen Erkrankungen beim Berliner Tagesspiegel. Foto: ©iStock.com/metamorworks

Seltene Erkrankungen: Welche Chancen der Europäische Gesundheitsdatenraum bietet

Rund vier Millionen Menschen leiden in Deutschland unter einer von insgesamt 8.000 bekannten Seltenen Erkrankungen. Der für 2025 geplante Europäische Gesundheitsdatenraum könnte die Situation für viele von ihnen verbessern. Welche Voraussetzungen dafür notwendig sind, wo Chancen und Hürden liegen, darüber diskutierten Digital- und Gesundheitsexpert:innen beim „Fachforum Gesundheit“ in den Räumen des Berliner Tagesspiegels. Ein Manko fiel dabei besonders auf.

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Gesundheit ist mehr als nur individuelle Angelegenheit, sondern Voraussetzung für den Wohlstand eines Landes. Die Bundesbürger:innen wissen das – und die Politik? Foto: ©iStock.com/StockPhotosArt

Systemrelevant: Gesundheit als Wohlstandsfaktor

Gesundheit ist mehr als eine individuelle Angelegenheit – sie ist Voraussetzung für gesellschaftlichen Wohlstand. Die Menschen in Deutschland wissen das – das zeigt eine Umfrage des Biotechnologie-Unternehmens Amgen. „In der aktuellen öffentlichen Debatte wird die Gesundheit meist als Kostenfaktor dargestellt“, kritisiert Manfred Heinzer, Geschäftsführer der Amgen GmbH. Das ist ein Fehler: Denn Investitionen in Gesundheit sind wichtig für Wachstum und Beschäftigung.

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Die Deutsche Krebsgesellschaft hat 2 onkologische Spitzenzentren als erste Zentren für Personalisierte Medizin zertifiziert – ein Interview mit dem Direktor des Charité Comprehensive Cancer Center. Foto: ©iStock.com/Spotmatik

Personalisierte Medizin: Was die Zertifizierung zweier onkologischer Spitzenzentren für Krebspatient:innen bedeutet

Zertifizierte Krebszentren gibt es schon länger – aber nun haben mit der Charité in Berlin und dem Universitätsklinikum Freiburg die ersten Standorte auch eine Zertifizierung als „Zentrum für Personalisierte Medizin“ erhalten. Was das bedeutet und wie Krebspatient:innen mit einem solchen Zentrum in Kontakt kommen können, darüber haben wir mit Professor Dr. Ulrich Keilholz gesprochen. Er ist Direktor des Charité Comprehensive Cancer Center und zugleich stellvertretender Vorsitzender der Zertifizierungskommission ZPM.

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Eine bakterielle Hirnhautentzündung oder Blutvergiftung vermeiden? Aktuelle Daten aus Spanien belegen die Wirksamkeit der MenB-Impfung. In 14 europäischen Ländern ist sie bereits in das Säuglingsimpfprogramm integriert. Deutschland ist nicht dabei. Foto: ©iStock.com/Gilnature

Meningokokken-B-Impfung: Daten zeigen hohe Wirksamkeit

Die Serogruppe B ist in Deutschland der häufigste Auslöser einer Meningokokken-Erkrankung im Säuglings- und Kleinkindalter. Die Erkrankung ist selten, kann aber innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich verlaufen und auch schwere, lebenslang andauernde Folgeschäden verursachen. Neue Daten aus Spanien belegen, wie wirksam die Impfung ist. Daher wurde sie dort in das Säuglingsimpfprogramm aufgenommen – wie in insgesamt 14 Ländern im europäischen Raum. Deutschland ist nicht dabei.

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In den Laboren forschender Pharmaunternehmen werden viele neue Impfstoffe erforscht. Die ersten RSV-Impfstoffe werden bald verfügbar sein. Foto: ©Pfizer

Impfstoffe gegen RSV am Horizont

Keine medizinische Intervention rettet so viele Menschenleben: Auf der Liste der impfpräventablen Erkrankungen steht die Zahl 31, von Cholera über Milzbrand, von Gürtelrose bis zu Windpocken. Die Liste wird wachsen: In den Laboren forschender Pharmaunternehmen werden viele erfolgsversprechende Impfstoffe erforscht. Pfizer hat in seinem Impfstoffentwicklungs- und Produktionszentrum im belgischen Puurs die Türen geöffnet. Die gute Nachricht: Die ersten RSV-Impfstoffe werden bald verfügbar sein. Sie werden dringend gebraucht.

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Deutschland ist ein starker Standort für Biotechnologie. Im internationalen Ranking verliert das Land allerdings immer mehr an Bedeutung. Gesucht wird nach Mitteln, um gegenzusteuern. Foto: ©Pharma Fakten

Biotechnologie: Mehr Zukunft wagen

Deutschland ist ein starker Standort für Biotechnologie. Im internationalen Ranking verliert das Land allerdings immer mehr an Bedeutung. Unter dem Motto „Gesunde Industriepolitik: Fortschrittsdialog“ haben forschende Pharmaunternehmen und die Industriegewerkschaft IGBCE unter der Schirmherrschaft von Gabriele Katzmarek (SPD) eine Initiative gestartet. In Veranstaltungen quer durch die Republik soll erörtert werden, was die Branche benötigt, um weiter Teil der Weltspitze zu sein. Die 2. Veranstaltung der Reihe fand in München statt.

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Das GKV-Spargesetz droht die hiesige Arzneimittelversorgung zu verschlechtern. Gleichzeitig sind Umsetzbarkeit und Nutzen teils fragwürdig. Foto: iStock.com/jotily

Arzneimittelversorgung: Falsches Sparen kommt Deutschland teuer zu stehen

Vor „medizinischen Leistungskürzungen durch die Hintertür“ warnt der Pharmaverband vfa mit Blick auf das 2022 beschlossene GKV-Finanzstabilisierungsgesetz. Expert:innen aus Industrie, Wissenschaft, Medizin befürchten, dass die jüngsten Kostendämpfungsmaßnahmen die Arzneimittelversorgung der Menschen in Deutschland verschlechtern. Nun verstärkt der aktuelle AMNOG-Report der Krankenkasse DAK-Gesundheit das Gefühl, dass die neuen Regelungen nicht so richtig durchdacht wurden.

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„Check dich selbst!“ Mit diesem Aufruf wirbt die Bayerische Krebsgesellschaft für eine bessere Früherkennung von Hodenkrebs, der häufigsten bösartigen Tumorerkrankung bei Männern unter 45 Jahren. Foto: ©iStock.com/Md Saiful Islam Khan

Hodenkrebs: Vorsorge, Behandlung, Risikofaktoren

„Let`s talk about eggs“ – so lautet einer von drei Slogans einer Kampagne, mit der die Bayerische Krebsgesellschaft junge Männer für das Thema „Hodenkrebs-Vorsorge“ sensibilisieren möchte. Dass es gute Gründe für eine solche Initiative gibt, wurde auf einer Digitalveranstaltung deutlich, die unter dem Motto stand: „Darüber spricht Man(n)! Früherkennung und Versorgung von Hodenkrebs“.

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4 Millionen Menschen leben in Deutschland mit seltenen Erkrankungen. Eine Kampagne mehrerer Firmen stellt sie in den Fokus der Öffentlichkeit. Foto: ©iStock.com/itakdalee

Farbe bekennen: Für mehr Forschung für seltene Erkrankungen

Mehr als 90 Prozent der rund 7.000 bekannten seltenen Erkrankungen sind bislang nicht kausal behandelbar. Mehr Forschung ist dringend notwendig. Mehrere Firmen wollen mit einer Kampagne auf diese Tatsache aufmerksam machen und die Betroffenen in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Im Interview erklären Stephanie Ralle-Zentgraf und Isabelle Schatz vom forschenden Pharmaunternehmen Alexion, wie alle Menschen unter dem Slogan „colourUp4RARE“ im wortwörtlichen Sinne Farbe bekennen können.

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Sechs Pharmaunternehmen engagieren sich in einer Arbeitsgemeinschaft für bessere Rahmenbedingungen zur Erforschung und Entwicklung von Orphan Drugs. Foto: ©iStock.com/gorodenkoff

Menschen mit seltenen Erkrankungen: Setzt die Politik ihre Arzneimittelversorgung aufs Spiel?

Die Erforschung und Entwicklung von Arzneimitteln zur Behandlung von seltenen Erkrankungen ist alles andere als ein Selbstläufer. Die Herausforderungen sind groß – in wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Hinsicht. Trotzdem gelingt es den Pharmaunternehmen immer mehr Medikamente in die Versorgung zu bringen. Die Politik hat wichtige und richtige Anreize gesetzt, um das möglich zu machen. Das könnte sich nun ändern, fürchtet die ATSE – Arbeitsgemeinschaft Therapie Seltene Erkrankungen, in der sechs forschende Pharmaunternehmen zusammengeschlossen sind.

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„Seltene Erkrankungen: Nationale Weichenstellungen für einen europäischen Gesundheitsdatenraum“ - zu diesem Thema diskutierten Gesundheitsexpert:innen im Vorfeld des Tages der Seltenen Erkrankungen beim Berliner Tagesspiegel. Foto: ©iStock.com/metamorworks

Seltene Erkrankungen: Welche Chancen der Europäische Gesundheitsdatenraum bietet

Rund vier Millionen Menschen leiden in Deutschland unter einer von insgesamt 8.000 bekannten Seltenen Erkrankungen. Der für 2025 geplante Europäische Gesundheitsdatenraum könnte die Situation für viele von ihnen verbessern. Welche Voraussetzungen dafür notwendig sind, wo Chancen und Hürden liegen, darüber diskutierten Digital- und Gesundheitsexpert:innen beim „Fachforum Gesundheit“ in den Räumen des Berliner Tagesspiegels. Ein Manko fiel dabei besonders auf.

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Gesundheit ist mehr als nur individuelle Angelegenheit, sondern Voraussetzung für den Wohlstand eines Landes. Die Bundesbürger:innen wissen das – und die Politik? Foto: ©iStock.com/StockPhotosArt

Systemrelevant: Gesundheit als Wohlstandsfaktor

Gesundheit ist mehr als eine individuelle Angelegenheit – sie ist Voraussetzung für gesellschaftlichen Wohlstand. Die Menschen in Deutschland wissen das – das zeigt eine Umfrage des Biotechnologie-Unternehmens Amgen. „In der aktuellen öffentlichen Debatte wird die Gesundheit meist als Kostenfaktor dargestellt“, kritisiert Manfred Heinzer, Geschäftsführer der Amgen GmbH. Das ist ein Fehler: Denn Investitionen in Gesundheit sind wichtig für Wachstum und Beschäftigung.

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Kommentar

GKV-Spargesetz: Das Narrativ stimmt nicht

Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem vorgelegten Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) „allen Beteiligten – von der Pharmaindustrie über die Ärztinnen und Ärzte bis hin zu den Krankenhäusern – etwas abverlangt, um dieses System zukunftsfähig zu machen.“ Das aber ist nicht nur der falsche Weg – es stimmt auch einfach nicht. Ein Kommentar von Florian Martius.

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