Schlagwort: Pharma-Geschäftsmodell

Forschende haben einen Ansatz gefunden  der der Bildung von Resistenzen gegen bestimmte  unverzichtbare Reserveantibiotika Einhalt gebieten soll. Foto: ©iStock.com/Natali_Mis

Neue Arzneimittel: Der Innovationszyklus funktioniert

Geben wir zu viel für Arzneimittel aus? In den Gesundheitssystemen dieser Welt gibt es wohl kaum eine Frage, die mit so viel Ausdauer diskutiert wird. Das IQVIA Institute for Human Data Science hat sich die Ausgaben in elf Ländern angeschaut – und kommt zu erstaunlichen Ergebnissen.

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Krankenkassen fordern von forschenden Pharmaunternehmen „faire“ Preise. Aber was soll das sein? Foto: ©iStock.com/ismagilov

Treiber für medizinischen Fortschritt: Preise und Patente

In einer gewissen Regelmäßigkeit fordern Krankenkassen von forschenden Pharmaunternehmen „faire“ Preise. Das unterstellt, dass die Preise, die pharmazeutische Unternehmer:innen für ihre Arzneimittelinnovationen verlangen, „unfair“ seien. Es ist eine Debatte, die sich zwar einfach emotionalisieren lässt, aber zu einer faktenbasierten Diskussion wenig beizutragen vermag. Zugrunde liegt ein Unverständnis, wie das Geschäftsmodell der Pharmaindustrie funktioniert.

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Bei der vfa-Debattentour ging es kurz vor der Bundestagswahl in Stuttgart um die digitale Zukunft der Gesundheitsforschung und -versorgung. Foto: ©iStock.com/ipopba

Wege in die digitale Zukunft der Gesundheitsforschung

Dem Forschungsstandort Deutschland stehen nach der Bundestagswahl bessere Zeiten bevor – zumindest, wenn wahr wird, was Bundestagsabgeordnete von CDU, SPD, Grünen und FDP bei einer Podiumsdiskussion im Mozart-Saal der Liederhalle Stuttgart angekündigt haben. Thema der Veranstaltung im Rahmen der Debattentour des Verbands der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) war die digitale Zukunft der Gesundheitsforschung und -versorgung. Einigkeit herrschte darüber, dass es Verbesserungspotenzial gibt – aber wie genau die digitale Zukunft der Gesundheitsbranche gestaltet werden sollte, darüber gingen die Meinungen dann doch auseinander.

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Der Frage sind Wissenschaftler:innen vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) nachgegangen. Aber das war gar nicht so einfach. Foto: ©iStock.com/SeventyFour

Debatte: Was kostet die Entwicklung eines Arzneimittels?

Wie viel kostet die Entwicklung eines neuen Arzneimittels? Der Frage sind Wissenschaftler:innen vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) nachgegangen und kamen dabei zu einem sehr heterogenen Ergebnis.

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Auf dem hybriden „Gesundheitskongress des Westens“ ging es u.a. um die Frage  wie Deutschland als Pharmastandort attraktiver werden kann. Foto: WISO/Schmidt-Dominé

Pharmastandort Deutschland? Es braucht mehr Pragmatismus

„Wie kann Deutschland als Pharmastandort attraktiver und damit unabhängiger von der Weltpolitik werden?“ Mit dieser Frage beschäftigten sich mehrere Expert:innen beim „Gesundheitskongress des Westens“. Die Antworten fielen zum Teil überraschend aus.

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Eine Welt nach der Pandemie wird es nur mit Impfstoffen und Arzneimitteln geben. Deshalb ist es gut  dass es eine erfolgreich operierende forschende Pharmaindustrie gibt. Foto: ©iStock.com/industryview

Pharmabranche: Zur Innovation verdammt

COVID-19 lehrt uns: Eine Welt nach der Pandemie wird es nur mit Impfstoffen und Arzneimitteln geben. Deshalb ist es gut, dass es eine erfolgreich operierende forschende Pharmaindustrie gibt. Aber „wissenschaftlich erfolgreich“ geht nur Hand in Hand mit „wirtschaftlich erfolgreich“. Wenn wir das nicht erkennen, werden wir von dem, was an wissenschaftlichem Fortschritt möglich ist, nur bedingt – oder erst sehr viel später – profitieren. Wetten? Ein Kommentar von Florian Martius.

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Patentschutz aufweichen  Zwangslizenzen vergeben  um die Produktion von Corona-Impfstoffen zu beschleunigen? Das ist keine Lösung. Foto: ©iStock.com/RossHelen

Pharma-Patente: Forschungsanreiz, Innovationsmotor

Man weiche den Patentschutz auf, vergebe zumindest Zwangslizenzen – und schon könnten mehr Firmen in die Produktion sowie Verteilung der Corona-Impfstoffe einsteigen und das Ganze beschleunigen. Klingt nach einer einfachen Lösung – oder nicht?

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Die Pandemie ist auch eine der Rekorde: Noch nie standen so schnell Impfstoffe und Arzneimittel zur Verfügung. Doch einiges können wir beim nächsten Mal besser machen  findet Dierk Neugebauer von Bristol Myers Squibb. Foto: ©iStock.com/Gorodenkoff Productions

Pharma: Der ewige Buhmann?

Ein Jahr geht zu Ende – geprägt von einem Virus. Ziemlich genau einhundert Jahre nach der so genannten Spanischen Grippe wirft SARS-CoV-2 unser Leben durcheinander. Doch diese Pandemie ist auch eine der Rekorde. Noch nie gab es so schnell erste Diagnostika und Arzneimittel und die Impfstoffentwicklung übertrifft alle Erwartungen. Ohne die forschende Pharmaindustrie wäre das nicht möglich gewesen. Trotzdem hält sich in Deutschland wacker eine ausgeprägte Pharma-Phobie. Dahinter versteckt sich ein eklatantes Missverständnis, findet Florian Martius.

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Hinter jeder Arzneimittelzulassung steht eine Vielzahl an gescheiterten Forschungsprojekten  aus denen die Wissenschaftler gelernt haben. Foto: ©iStock.com/Julia Garan

Ein zugelassenes Medikament, zahlreiche Rückschläge

„Hinter jedem Arzneimittel, das es zu den Patienten schafft, stehen viele Wirkstoffkandidaten, die scheitern“, schreibt der amerikanische Pharmaverband PhRMA in einem Bericht. Misserfolge gehören zu der pharmazeutischen Forschung dazu: Gerade in Bereichen, in denen Wissenschaftler neues Terrain betreten, oder bei besonders komplexen Erkrankungen wie Krebs sind sie unvermeidbar. Statt vom „Scheitern“ möchte PhRMA allerdings lieber von „Rückschlägen“ sprechen. Denn die Erkenntnisse, die aus ihnen gezogen werden können, machen den Erfolg künftiger Forschungsprojekte wahrscheinlicher.

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Forschende haben einen Ansatz gefunden  der der Bildung von Resistenzen gegen bestimmte  unverzichtbare Reserveantibiotika Einhalt gebieten soll. Foto: ©iStock.com/Natali_Mis

Neue Arzneimittel: Der Innovationszyklus funktioniert

Geben wir zu viel für Arzneimittel aus? In den Gesundheitssystemen dieser Welt gibt es wohl kaum eine Frage, die mit so viel Ausdauer diskutiert wird. Das IQVIA Institute for Human Data Science hat sich die Ausgaben in elf Ländern angeschaut – und kommt zu erstaunlichen Ergebnissen.

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Krankenkassen fordern von forschenden Pharmaunternehmen „faire“ Preise. Aber was soll das sein? Foto: ©iStock.com/ismagilov

Treiber für medizinischen Fortschritt: Preise und Patente

In einer gewissen Regelmäßigkeit fordern Krankenkassen von forschenden Pharmaunternehmen „faire“ Preise. Das unterstellt, dass die Preise, die pharmazeutische Unternehmer:innen für ihre Arzneimittelinnovationen verlangen, „unfair“ seien. Es ist eine Debatte, die sich zwar einfach emotionalisieren lässt, aber zu einer faktenbasierten Diskussion wenig beizutragen vermag. Zugrunde liegt ein Unverständnis, wie das Geschäftsmodell der Pharmaindustrie funktioniert.

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Bei der vfa-Debattentour ging es kurz vor der Bundestagswahl in Stuttgart um die digitale Zukunft der Gesundheitsforschung und -versorgung. Foto: ©iStock.com/ipopba

Wege in die digitale Zukunft der Gesundheitsforschung

Dem Forschungsstandort Deutschland stehen nach der Bundestagswahl bessere Zeiten bevor – zumindest, wenn wahr wird, was Bundestagsabgeordnete von CDU, SPD, Grünen und FDP bei einer Podiumsdiskussion im Mozart-Saal der Liederhalle Stuttgart angekündigt haben. Thema der Veranstaltung im Rahmen der Debattentour des Verbands der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) war die digitale Zukunft der Gesundheitsforschung und -versorgung. Einigkeit herrschte darüber, dass es Verbesserungspotenzial gibt – aber wie genau die digitale Zukunft der Gesundheitsbranche gestaltet werden sollte, darüber gingen die Meinungen dann doch auseinander.

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Der Frage sind Wissenschaftler:innen vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) nachgegangen. Aber das war gar nicht so einfach. Foto: ©iStock.com/SeventyFour

Debatte: Was kostet die Entwicklung eines Arzneimittels?

Wie viel kostet die Entwicklung eines neuen Arzneimittels? Der Frage sind Wissenschaftler:innen vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) nachgegangen und kamen dabei zu einem sehr heterogenen Ergebnis.

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Auf dem hybriden „Gesundheitskongress des Westens“ ging es u.a. um die Frage  wie Deutschland als Pharmastandort attraktiver werden kann. Foto: WISO/Schmidt-Dominé

Pharmastandort Deutschland? Es braucht mehr Pragmatismus

„Wie kann Deutschland als Pharmastandort attraktiver und damit unabhängiger von der Weltpolitik werden?“ Mit dieser Frage beschäftigten sich mehrere Expert:innen beim „Gesundheitskongress des Westens“. Die Antworten fielen zum Teil überraschend aus.

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Eine Welt nach der Pandemie wird es nur mit Impfstoffen und Arzneimitteln geben. Deshalb ist es gut  dass es eine erfolgreich operierende forschende Pharmaindustrie gibt. Foto: ©iStock.com/industryview

Pharmabranche: Zur Innovation verdammt

COVID-19 lehrt uns: Eine Welt nach der Pandemie wird es nur mit Impfstoffen und Arzneimitteln geben. Deshalb ist es gut, dass es eine erfolgreich operierende forschende Pharmaindustrie gibt. Aber „wissenschaftlich erfolgreich“ geht nur Hand in Hand mit „wirtschaftlich erfolgreich“. Wenn wir das nicht erkennen, werden wir von dem, was an wissenschaftlichem Fortschritt möglich ist, nur bedingt – oder erst sehr viel später – profitieren. Wetten? Ein Kommentar von Florian Martius.

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Patentschutz aufweichen  Zwangslizenzen vergeben  um die Produktion von Corona-Impfstoffen zu beschleunigen? Das ist keine Lösung. Foto: ©iStock.com/RossHelen

Pharma-Patente: Forschungsanreiz, Innovationsmotor

Man weiche den Patentschutz auf, vergebe zumindest Zwangslizenzen – und schon könnten mehr Firmen in die Produktion sowie Verteilung der Corona-Impfstoffe einsteigen und das Ganze beschleunigen. Klingt nach einer einfachen Lösung – oder nicht?

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Die Pandemie ist auch eine der Rekorde: Noch nie standen so schnell Impfstoffe und Arzneimittel zur Verfügung. Doch einiges können wir beim nächsten Mal besser machen  findet Dierk Neugebauer von Bristol Myers Squibb. Foto: ©iStock.com/Gorodenkoff Productions

Pharma: Der ewige Buhmann?

Ein Jahr geht zu Ende – geprägt von einem Virus. Ziemlich genau einhundert Jahre nach der so genannten Spanischen Grippe wirft SARS-CoV-2 unser Leben durcheinander. Doch diese Pandemie ist auch eine der Rekorde. Noch nie gab es so schnell erste Diagnostika und Arzneimittel und die Impfstoffentwicklung übertrifft alle Erwartungen. Ohne die forschende Pharmaindustrie wäre das nicht möglich gewesen. Trotzdem hält sich in Deutschland wacker eine ausgeprägte Pharma-Phobie. Dahinter versteckt sich ein eklatantes Missverständnis, findet Florian Martius.

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Hinter jeder Arzneimittelzulassung steht eine Vielzahl an gescheiterten Forschungsprojekten  aus denen die Wissenschaftler gelernt haben. Foto: ©iStock.com/Julia Garan

Ein zugelassenes Medikament, zahlreiche Rückschläge

„Hinter jedem Arzneimittel, das es zu den Patienten schafft, stehen viele Wirkstoffkandidaten, die scheitern“, schreibt der amerikanische Pharmaverband PhRMA in einem Bericht. Misserfolge gehören zu der pharmazeutischen Forschung dazu: Gerade in Bereichen, in denen Wissenschaftler neues Terrain betreten, oder bei besonders komplexen Erkrankungen wie Krebs sind sie unvermeidbar. Statt vom „Scheitern“ möchte PhRMA allerdings lieber von „Rückschlägen“ sprechen. Denn die Erkenntnisse, die aus ihnen gezogen werden können, machen den Erfolg künftiger Forschungsprojekte wahrscheinlicher.

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Kommentar

Deutschland fördert Braunkohle, aber keine Spitzenforschung

Scheibchenweise kommt es ans Licht: Der Beitrag der Pharmaunternehmen zum geplanten GKV-Spargesetz des Bundesgesundheitsministeriums hat sich gegenüber der ersten Ankündigung mehr als verdoppelt. Damit werden einer Hightech-Branche, die wie kaum eine andere für Spitzenforschung steht, massiv Investitionsgelder entzogen. Vor diesem Hintergrund klingt das im Koalitionsvertrag versprochene „Mehr Fortschritt wagen“ wie eine Drohung. Ein Kommentar von Florian Martius.

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