Artikel, Geschichten, Fakten – zu Themen aus Gesundheit und Pharma

Adipositas ist eine komplexe Erkrankung. Oft brauchen die Betroffenen eine multimodale Therapie. Doch häufig verhindert Stigmatisierung, dass sie die Versorgung bekommen, die ihnen zusteht. Foto: Screenshot / Pharma Fakten

Adipositas ganzheitlich denken: Das ist „wirklich notwendig“

Bei einer chronischen Erkrankung wie Rheuma oder Asthma ist allen klar: Die Patient:innen brauchen eine gute, umfassende Behandlung. Warum ist das bei Adipositas anders? Vorurteile, fragwürdige Ratschläge und Stigmatisierung verhindern bis heute, dass Betroffene die medizinische Versorgung erhalten, die sie brauchen. Dabei ist die Vorstellung von Adipositas als reines Lifestyle-Problem wissenschaftlich gesehen längst überholt. Darüber sprachen mehrere Fachleute auf der F.A.Z. Konferenz Gesundheit & Ernährung 2026.

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ADCs sind einer der Innovationsmotoren in der Onkologie. Die Medikamente verändern das Leben von Menschen mit Krebs schon heute nachhaltig. Die Pipelines sind gut gefüllt. Foto: ©iStock.com/Love Employee

Intelligentes Trio: Antikörper-Wirkstoff-Konjugate gegen Krebs

Wer heute über die wichtigsten Innovationsmotoren in der Onkologie nachdenkt, kommt an ihnen nicht vorbei: Antikörper-Wirkstoff-Konjugate; kurz: ADCs. Sie verändern spürbar, wie Krebs behandelt wird, denn sie verbinden die Zielgenauigkeit von Antikörpern mit der Kraft hochpotenter Chemotherapien. Im bayerischen Pfaffenhofen entsteht zurzeit ein Zentrum zu Entwicklung und Herstellung dieser Präparate. Das Ziel: Das Leben von Menschen mit Krebserkrankungen nachhaltig zu verändern.

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Der medizinische Fortschritt wächst exponentiell. Die Bewertungssysteme für Innovationen wie das AMNOG sind darauf nicht vorbereitet. Das soll sich ändern. Foto: ©iStock.com/ipopba

Auf Innovationen verzichten? „Das können wir uns nicht leisten.“

Seit 15 Jahren regelt das Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (AMNOG) die Bewertung des Zusatznutzens von neuen Arzneimitteln im Vergleich zu bestehenden Therapien und deren Erstattung durch die Gesetzlichen Krankenkassen (GKV). Es soll sicherstellen, dass den Kosten für ein Präparat ein adäquater medizinischer Nutzen gegenübersteht. Über 500 Arzneimittel wurden seitdem bewertet. Nun muss das AMNOG aufs Trockendock. Es wurde für „klassische“ Arzneimittel mit breiter Indikation und klarer Studienlage konzipiert. Diese Zeiten sind vorbei.

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70.000 Frauen erhalten in Deutschland die Diagnose Brustkrebs. Zu viele von ihnen werden nicht nach den neuesten wissenschaftlichen Standards behandelt. Foto: ©iStock.com/EvgeniyShkolenko

Brustkrebs: Bei der Versorgung ist Luft nach oben

70.000 Frauen erhalten in Deutschland die Diagnose Brustkrebs. Das ist eine Neudiagnose alle sieben bis acht Minuten. Während die Versorgung in Deutschland im internationalen Vergleich als gut gilt, gibt es doch einige Hürden, die dafür sorgen, dass die Betroffenen nicht nach den neuesten wissenschaftlichen Standards behandelt werden. Sie und ihre Angehörigen bezahlen das mit unnötigem Leid und frühzeitigem Tod. Um diese Hürden ging es bei dem Politikfrühstück des Tagesspiegels „Früherkennung, metastasierter Brustkrebs und der Weg zu innovativen Therapien“.

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Die unternehmensübergreifende Initiative colourUp4RARE weist auf die anhaltenden Herausforderungen in der Versorgung von Menschen mit seltenen Erkrankungen in Deutschland hin. Foto: ©istock.com/CollageM

colourUp4RARE: Initiative fordert konkrete Verbesserungen für Menschen mit seltenen Erkrankungen

Lange Diagnosewege, begrenzte Behandlungsoptionen und eine medizinische Versorgung, die allzu oft unkoordiniert ist: Das ist noch immer die Realität vieler Menschen in Deutschland, die mit seltenen Erkrankungen leben. Mehrere Gesundheitsunternehmen sowie Partner aus Medien und Zivilgesellschaft haben sich in der Initiative colourUp4RARE zusammengeschlossen, um das Thema bekannter zu machen und die Situation der Betroffenen zu verbessern. Zum internationalen „Rare Disease Day“ richten sie sich nun per „Appell“ an die Politik.

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Eine neue virtuelle Praxis von Boehringer Ingelheim bietet leicht verständliche Informationen rund um das Thema klinische Studien. Foto: BI

Klinische Studien entdecken – einfach virtuell

Innovative Arzneimittel gegen schwere Krankheiten wie Krebs oder Alzheimer? Die gibt es nicht ohne klinische Studien. Denn hier arbeiten Forschende und Mediziner:innen an den Behandlungsmöglichkeiten von Morgen. Doch in Deutschland nehmen vergleichsweise wenige Menschen an solchen Studien teil. Ein Grund: Vorurteile, fehlende Aufklärung, begrenztes Wissen. Das biopharmazeutische Unternehmen Boehringer Ingelheim will das ändern und hat eine virtuelle Praxis eröffnet. Für ein paar Minuten durch ein Studienzentrum laufen und sich umfassend informieren? Das ist hier möglich.

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Daiichi Sankyo ist ein globales Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in Tokio. Der größte Produktionsstandort außerhalb Japans liegt im deutschen Pfaffenhofen. Foto: Daiichi Sankyo

Arzneimittel-Innovationen made in Pfaffenhofen

Daiichi Sankyo ist ein globales Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in Tokio. Doch der größte Produktionsstandort außerhalb Japans liegt in Deutschland: Ausgehend von Pfaffenhofen werden 55 Länder weltweit mit Arzneimitteln gegen Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen beliefert. Künftig soll der Standort weiter an Bedeutung gewinnen. Wir waren vor Ort und haben mit Dr. Nora Urbanetz, Leiterin der Tech Unit in Europa, gesprochen.

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Deutschland ist als Standort für klinische Studien wieder etwas attraktiver geworden; allerdings bremsen Personalmangel und unzureichende Digitalisierung die Entwicklung aus. Foto: ©iStock.com/Jacob Wackerhausen

Mehr Arzneimittelstudien für die Menschen in Deutschland

Innovationen made in Germany: Das war einmal. Oder nicht? Im Bereich der pharmazeutischen Forschung könnte sich dank politischer Maßnahmen wie dem Medizinforschungsgesetz das Blatt wieder wenden. Laut einer aktuellen Veröffentlichung ist Deutschland als Standort für Industrie veranlasste klinische Studien wieder attraktiver geworden. Doch das reicht noch nicht.

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Zwar gab es 2025 deutlich weniger Masernfälle in Europa als noch 2024. Aber ein Grund zur Beruhigung ist das nicht, wie aus aktuellen Daten der WHO hervorgeht. Foto: ©iStock.com/Bilanol

Masern: Darum wird sich das hoch ansteckende Virus weiter ausbreiten

Um fast 75 Prozent: So deutlich sind die Masernerkrankungen in Europa und Zentralasien von 2024 auf 2025 zurückgegangen. Statt 127.412 Fällen waren es im vergangenen Jahr 33.998 Fälle. Das geht aus vorläufigen Daten hervor, welche die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und UNICEF veröffentlicht haben. Grund zur Beruhigung liefern die aktuellen Zahlen nicht.

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Die WHO und die Internationale Agentur für Krebsforschung haben eine neue Analyse veröffentlicht: Bis zu 40 Prozent aller Tumorfälle weltweit wären demnach vermeidbar. Foto: ©iStock.com/Bulgnn

Weltweit vermeidbar: 40 Prozent aller Krebsfälle

7,1 Millionen Diagnosen pro Jahr müsste es nicht geben: Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehen fast 40 Prozent aller Tumorerkrankungen weltweit auf Ursachen zurück, die sich verhindern ließen. Zahlreiche Menschen könnten vor der belastenden Diagnose „Sie haben Krebs“ bewahrt werden – vorausgesetzt, die Prävention wird gestärkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie.

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Adipositas ist eine komplexe Erkrankung. Oft brauchen die Betroffenen eine multimodale Therapie. Doch häufig verhindert Stigmatisierung, dass sie die Versorgung bekommen, die ihnen zusteht. Foto: Screenshot / Pharma Fakten

Adipositas ganzheitlich denken: Das ist „wirklich notwendig“

Bei einer chronischen Erkrankung wie Rheuma oder Asthma ist allen klar: Die Patient:innen brauchen eine gute, umfassende Behandlung. Warum ist das bei Adipositas anders? Vorurteile, fragwürdige Ratschläge und Stigmatisierung verhindern bis heute, dass Betroffene die medizinische Versorgung erhalten, die sie brauchen. Dabei ist die Vorstellung von Adipositas als reines Lifestyle-Problem wissenschaftlich gesehen längst überholt. Darüber sprachen mehrere Fachleute auf der F.A.Z. Konferenz Gesundheit & Ernährung 2026.

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ADCs sind einer der Innovationsmotoren in der Onkologie. Die Medikamente verändern das Leben von Menschen mit Krebs schon heute nachhaltig. Die Pipelines sind gut gefüllt. Foto: ©iStock.com/Love Employee

Intelligentes Trio: Antikörper-Wirkstoff-Konjugate gegen Krebs

Wer heute über die wichtigsten Innovationsmotoren in der Onkologie nachdenkt, kommt an ihnen nicht vorbei: Antikörper-Wirkstoff-Konjugate; kurz: ADCs. Sie verändern spürbar, wie Krebs behandelt wird, denn sie verbinden die Zielgenauigkeit von Antikörpern mit der Kraft hochpotenter Chemotherapien. Im bayerischen Pfaffenhofen entsteht zurzeit ein Zentrum zu Entwicklung und Herstellung dieser Präparate. Das Ziel: Das Leben von Menschen mit Krebserkrankungen nachhaltig zu verändern.

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Der medizinische Fortschritt wächst exponentiell. Die Bewertungssysteme für Innovationen wie das AMNOG sind darauf nicht vorbereitet. Das soll sich ändern. Foto: ©iStock.com/ipopba

Auf Innovationen verzichten? „Das können wir uns nicht leisten.“

Seit 15 Jahren regelt das Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (AMNOG) die Bewertung des Zusatznutzens von neuen Arzneimitteln im Vergleich zu bestehenden Therapien und deren Erstattung durch die Gesetzlichen Krankenkassen (GKV). Es soll sicherstellen, dass den Kosten für ein Präparat ein adäquater medizinischer Nutzen gegenübersteht. Über 500 Arzneimittel wurden seitdem bewertet. Nun muss das AMNOG aufs Trockendock. Es wurde für „klassische“ Arzneimittel mit breiter Indikation und klarer Studienlage konzipiert. Diese Zeiten sind vorbei.

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70.000 Frauen erhalten in Deutschland die Diagnose Brustkrebs. Zu viele von ihnen werden nicht nach den neuesten wissenschaftlichen Standards behandelt. Foto: ©iStock.com/EvgeniyShkolenko

Brustkrebs: Bei der Versorgung ist Luft nach oben

70.000 Frauen erhalten in Deutschland die Diagnose Brustkrebs. Das ist eine Neudiagnose alle sieben bis acht Minuten. Während die Versorgung in Deutschland im internationalen Vergleich als gut gilt, gibt es doch einige Hürden, die dafür sorgen, dass die Betroffenen nicht nach den neuesten wissenschaftlichen Standards behandelt werden. Sie und ihre Angehörigen bezahlen das mit unnötigem Leid und frühzeitigem Tod. Um diese Hürden ging es bei dem Politikfrühstück des Tagesspiegels „Früherkennung, metastasierter Brustkrebs und der Weg zu innovativen Therapien“.

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Die unternehmensübergreifende Initiative colourUp4RARE weist auf die anhaltenden Herausforderungen in der Versorgung von Menschen mit seltenen Erkrankungen in Deutschland hin. Foto: ©istock.com/CollageM

colourUp4RARE: Initiative fordert konkrete Verbesserungen für Menschen mit seltenen Erkrankungen

Lange Diagnosewege, begrenzte Behandlungsoptionen und eine medizinische Versorgung, die allzu oft unkoordiniert ist: Das ist noch immer die Realität vieler Menschen in Deutschland, die mit seltenen Erkrankungen leben. Mehrere Gesundheitsunternehmen sowie Partner aus Medien und Zivilgesellschaft haben sich in der Initiative colourUp4RARE zusammengeschlossen, um das Thema bekannter zu machen und die Situation der Betroffenen zu verbessern. Zum internationalen „Rare Disease Day“ richten sie sich nun per „Appell“ an die Politik.

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Eine neue virtuelle Praxis von Boehringer Ingelheim bietet leicht verständliche Informationen rund um das Thema klinische Studien. Foto: BI

Klinische Studien entdecken – einfach virtuell

Innovative Arzneimittel gegen schwere Krankheiten wie Krebs oder Alzheimer? Die gibt es nicht ohne klinische Studien. Denn hier arbeiten Forschende und Mediziner:innen an den Behandlungsmöglichkeiten von Morgen. Doch in Deutschland nehmen vergleichsweise wenige Menschen an solchen Studien teil. Ein Grund: Vorurteile, fehlende Aufklärung, begrenztes Wissen. Das biopharmazeutische Unternehmen Boehringer Ingelheim will das ändern und hat eine virtuelle Praxis eröffnet. Für ein paar Minuten durch ein Studienzentrum laufen und sich umfassend informieren? Das ist hier möglich.

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Daiichi Sankyo ist ein globales Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in Tokio. Der größte Produktionsstandort außerhalb Japans liegt im deutschen Pfaffenhofen. Foto: Daiichi Sankyo

Arzneimittel-Innovationen made in Pfaffenhofen

Daiichi Sankyo ist ein globales Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in Tokio. Doch der größte Produktionsstandort außerhalb Japans liegt in Deutschland: Ausgehend von Pfaffenhofen werden 55 Länder weltweit mit Arzneimitteln gegen Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen beliefert. Künftig soll der Standort weiter an Bedeutung gewinnen. Wir waren vor Ort und haben mit Dr. Nora Urbanetz, Leiterin der Tech Unit in Europa, gesprochen.

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Deutschland ist als Standort für klinische Studien wieder etwas attraktiver geworden; allerdings bremsen Personalmangel und unzureichende Digitalisierung die Entwicklung aus. Foto: ©iStock.com/Jacob Wackerhausen

Mehr Arzneimittelstudien für die Menschen in Deutschland

Innovationen made in Germany: Das war einmal. Oder nicht? Im Bereich der pharmazeutischen Forschung könnte sich dank politischer Maßnahmen wie dem Medizinforschungsgesetz das Blatt wieder wenden. Laut einer aktuellen Veröffentlichung ist Deutschland als Standort für Industrie veranlasste klinische Studien wieder attraktiver geworden. Doch das reicht noch nicht.

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Zwar gab es 2025 deutlich weniger Masernfälle in Europa als noch 2024. Aber ein Grund zur Beruhigung ist das nicht, wie aus aktuellen Daten der WHO hervorgeht. Foto: ©iStock.com/Bilanol

Masern: Darum wird sich das hoch ansteckende Virus weiter ausbreiten

Um fast 75 Prozent: So deutlich sind die Masernerkrankungen in Europa und Zentralasien von 2024 auf 2025 zurückgegangen. Statt 127.412 Fällen waren es im vergangenen Jahr 33.998 Fälle. Das geht aus vorläufigen Daten hervor, welche die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und UNICEF veröffentlicht haben. Grund zur Beruhigung liefern die aktuellen Zahlen nicht.

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Die WHO und die Internationale Agentur für Krebsforschung haben eine neue Analyse veröffentlicht: Bis zu 40 Prozent aller Tumorfälle weltweit wären demnach vermeidbar. Foto: ©iStock.com/Bulgnn

Weltweit vermeidbar: 40 Prozent aller Krebsfälle

7,1 Millionen Diagnosen pro Jahr müsste es nicht geben: Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehen fast 40 Prozent aller Tumorerkrankungen weltweit auf Ursachen zurück, die sich verhindern ließen. Zahlreiche Menschen könnten vor der belastenden Diagnose „Sie haben Krebs“ bewahrt werden – vorausgesetzt, die Prävention wird gestärkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie.

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Kommentar

GKV-Spargesetz: Das Narrativ stimmt nicht

Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem vorgelegten Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) „allen Beteiligten – von der Pharmaindustrie über die Ärztinnen und Ärzte bis hin zu den Krankenhäusern – etwas abverlangt, um dieses System zukunftsfähig zu machen.“ Das aber ist nicht nur der falsche Weg – es stimmt auch einfach nicht. Ein Kommentar von Florian Martius.

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