Schlagwort: Pharmaforschung

Gesundheit in Deutschland: Falsch organisiert

Die Gesundheitswirtschaft ist ein wichtiges Standbein für Innovation und Wohlstand in Deutschland. Umso befremdlicher ist es, dass das keine Rolle spielt, wenn zugunsten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) Spargesetze beschlossen werden. Was in der einen Tasche gespart wird, reißt Löcher in der anderen: Auf Bundesebene organisiert Deutschland die Gesundheit falsch.

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Ende der AIDS-Pandemie bis 2030 – Vision oder Realität? Dieser Frage gingen zum Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember Expert:innen beim Tagesspiegel Fachforum Gesundheit nach. Foto: ©iStock.com/Gam1983

Ist das Ende der AIDS-Pandemie in Sicht?

Eine Expert:innenrunde machte sich anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember Gedanken darüber, wie ein „Ende der AIDS-Pandemie bis 2030“ erreicht werden könnte. Dabei zeigte sich: Trotz ambitionierter Ziele ist der Kampf gegen AIDS noch längst nicht gewonnen. Auch deshalb, weil Corona-Pandemie und restriktive LGBTQ-Gesetze zuletzt für weltweite Rückschläge sorgten. Aber es gibt auch gute Nachrichten.

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Die globale Wirtschaft muss sich neu erfinden: Klimakrise, alternde Gesellschaft, Digitalisierung – das sind nur einige der Entwicklungen, auf die sich Deutschland einstellen muss. Foto: ©istock.com/gorodenkoff

Mehr Pharma wagen

Die globale Wirtschaft muss sich neu erfinden: Die Klimakrise, die alternde Gesellschaft, die Herausforderungen der Digitalisierung – das sind nur einige der Entwicklungen, die unsere Art zu Wirtschaften verändern werden, verändern müssen. Die Politik ist gefordert, in den nächsten Jahren die Weichen neu zu stellen. Forschende Pharmaunternehmen könnten da eine wichtige Rolle spielen.

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Auf einer Pressekonferenz betonte Dr. Hans-Georg Feldmeier vom Pharmaverband BPI: Eine gute Gesundheitsversorgung „hat sicherheitspolitische Relevanz“. Foto: ©iStock.com/ipopba

„Wenn wir nicht handeln, gefährden wir eine sichere Arzneimittelversorgung“

Steigende Preise bei Rohstoffen und Energie, fragile Lieferketten in Folge von Pandemie und Krieg, immer höher werdende bürokratische Anforderungen an die forschende Pharmaindustrie und gleichzeitig eine Politik, die einen zunehmenden Preisdruck auf Arzneimittel ausübt: Dass das auf Dauer für Unternehmen nicht funktionieren kann, machte Dr. Hans-Georg Feldmeier, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI), auf einer Pressekonferenz deutlich.

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Kommt es in diesem Jahr zu einer gefürchteten Twindemie – also zu einem gleichzeitigen Auftreten einer Influenza- und einer COVID-19-Welle? Das haben wir selbst in der Hand. Fotos: ©iStock.com/Athiyada (links), ©iStock.com/vchal (rechts)

Twindemie? Impfen ist der beste Schutz

Kommt es in diesem Jahr zu einer gefürchteten Twindemie – also zu einem gleichzeitigen Auftreten einer Influenza– und einer COVID-19-Welle? Das haben wir teilweise in der Hand, denn der beste Schutz sind hohe Impfquoten. Auf jeden Fall gilt: Es sind noch Impfstoffe da. Allerdings können sie im Kühlschrank von Arztpraxen und Apotheken ihre Wirkung nicht entfalten. Ein Gespräch mit Dr. Alexander Heiseke, Senior Medical Adviser beim forschenden Pharmaunternehmen und Impfstoffspezialisten GlaxoSmithKline.

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Trotz immer besserer Behandlungsmöglichkeiten: Arzneimittelausgaben entwickeln sich „auffällig ‚unauffällig’“

Zahlreiche schwere Erkrankungen wie Krebs lassen sich mithilfe neuer Arzneimittel besser denn je in ihre Schranken weisen. Für zunehmend mehr Menschen mit seltenen Leiden stehen erstmals Medikamente zur Verfügung. Das Coronavirus hat dank pharmazeutischer Innovationen einen Großteil seines Schreckens verloren. All dieser Fortschritte zum Trotz ist der Anteil der Arzneimittelausgaben in der GKV seit vielen Jahren stabil. Doch Krankenkassen verbreiten ein anderes Narrativ – das geht letztlich zu Lasten der Patient:innen in Deutschland.

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Gesundheitsdaten bergen ein großes Potenzial, um Medizin besser zu machen. Die Mehrheit der Deutschen ist bereit, ihre Daten für Forschungszwecke zur Verfügung stellen. Foto: ©iStock.com/Prostock-Studio

Datenspenden für eine bessere Medizin

Gesundheitsdaten insbesondere aus dem Versorgungsalltag bergen ein großes Potenzial, um Medizin besser zu machen. Doch leben kann dieses System nur, wenn sich die Menschen bereiterklären, ihre Daten zu teilen und zu spenden. Auf einer Veranstaltung des forschenden Unternehmens Pfizer diskutierten Expert:innen darüber, wie das Potenzial einer individuellen Datenspende als Beitrag zum medizinischen Fortschritt vermittelt werden kann.

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Krebs ist eine Pandemie

Die Fortschritte im Kampf gegen Krebs sind groß. Durch neue Arzneimitteltherapien gelingt es immer besser, Tumorerkrankungen wirksam zu bekämpfen. Doch die Herausforderungen bleiben: Mehr als eine halbe Millionen Menschen werden in Deutschland jedes Jahr neu diagnostiziert. Deshalb muss der Kampf gegen Krebs neu gedacht werden, findet das Biopharmaunternehmen Bristol Myers Squibb.

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Innovationsmaschine Pharma

Mehr als 9.000 Wirkstoffe gegen die verschiedensten Erkrankungen befinden sich zurzeit weltweit in der Entwicklung. Das geht aus einer Publikation der IFPMA hervor, dem Weltverband der Pharmaunternehmen und ihrer Verbände.

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PF-Grafik: Fast 800 Medikamente gegen häufige chronische Erkrankungen in Entwicklung

Pharmaforschung: Fast 800 Medikamente für chronische Krankheiten in Entwicklung

Als chronisch „werden weitestgehend Leiden definiert, die ein Jahr oder länger andauern, fortlaufend ärztliche Behandlung notwendig machen und/oder das alltägliche Leben einschränken“, schreibt der US-amerikanische Pharmaverband PhRMA in einem Bericht. Für die Betroffenen, die Angehörigen sowie die Gesundheitssysteme sind Erkrankungen wie Krebs und Diabetes eine große Herausforderung. Die Pharmaforschung läuft auf Hochtouren.

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Gesundheit in Deutschland: Falsch organisiert

Die Gesundheitswirtschaft ist ein wichtiges Standbein für Innovation und Wohlstand in Deutschland. Umso befremdlicher ist es, dass das keine Rolle spielt, wenn zugunsten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) Spargesetze beschlossen werden. Was in der einen Tasche gespart wird, reißt Löcher in der anderen: Auf Bundesebene organisiert Deutschland die Gesundheit falsch.

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Ende der AIDS-Pandemie bis 2030 – Vision oder Realität? Dieser Frage gingen zum Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember Expert:innen beim Tagesspiegel Fachforum Gesundheit nach. Foto: ©iStock.com/Gam1983

Ist das Ende der AIDS-Pandemie in Sicht?

Eine Expert:innenrunde machte sich anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember Gedanken darüber, wie ein „Ende der AIDS-Pandemie bis 2030“ erreicht werden könnte. Dabei zeigte sich: Trotz ambitionierter Ziele ist der Kampf gegen AIDS noch längst nicht gewonnen. Auch deshalb, weil Corona-Pandemie und restriktive LGBTQ-Gesetze zuletzt für weltweite Rückschläge sorgten. Aber es gibt auch gute Nachrichten.

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Die globale Wirtschaft muss sich neu erfinden: Klimakrise, alternde Gesellschaft, Digitalisierung – das sind nur einige der Entwicklungen, auf die sich Deutschland einstellen muss. Foto: ©istock.com/gorodenkoff

Mehr Pharma wagen

Die globale Wirtschaft muss sich neu erfinden: Die Klimakrise, die alternde Gesellschaft, die Herausforderungen der Digitalisierung – das sind nur einige der Entwicklungen, die unsere Art zu Wirtschaften verändern werden, verändern müssen. Die Politik ist gefordert, in den nächsten Jahren die Weichen neu zu stellen. Forschende Pharmaunternehmen könnten da eine wichtige Rolle spielen.

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Auf einer Pressekonferenz betonte Dr. Hans-Georg Feldmeier vom Pharmaverband BPI: Eine gute Gesundheitsversorgung „hat sicherheitspolitische Relevanz“. Foto: ©iStock.com/ipopba

„Wenn wir nicht handeln, gefährden wir eine sichere Arzneimittelversorgung“

Steigende Preise bei Rohstoffen und Energie, fragile Lieferketten in Folge von Pandemie und Krieg, immer höher werdende bürokratische Anforderungen an die forschende Pharmaindustrie und gleichzeitig eine Politik, die einen zunehmenden Preisdruck auf Arzneimittel ausübt: Dass das auf Dauer für Unternehmen nicht funktionieren kann, machte Dr. Hans-Georg Feldmeier, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI), auf einer Pressekonferenz deutlich.

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Kommt es in diesem Jahr zu einer gefürchteten Twindemie – also zu einem gleichzeitigen Auftreten einer Influenza- und einer COVID-19-Welle? Das haben wir selbst in der Hand. Fotos: ©iStock.com/Athiyada (links), ©iStock.com/vchal (rechts)

Twindemie? Impfen ist der beste Schutz

Kommt es in diesem Jahr zu einer gefürchteten Twindemie – also zu einem gleichzeitigen Auftreten einer Influenza– und einer COVID-19-Welle? Das haben wir teilweise in der Hand, denn der beste Schutz sind hohe Impfquoten. Auf jeden Fall gilt: Es sind noch Impfstoffe da. Allerdings können sie im Kühlschrank von Arztpraxen und Apotheken ihre Wirkung nicht entfalten. Ein Gespräch mit Dr. Alexander Heiseke, Senior Medical Adviser beim forschenden Pharmaunternehmen und Impfstoffspezialisten GlaxoSmithKline.

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Trotz immer besserer Behandlungsmöglichkeiten: Arzneimittelausgaben entwickeln sich „auffällig ‚unauffällig’“

Zahlreiche schwere Erkrankungen wie Krebs lassen sich mithilfe neuer Arzneimittel besser denn je in ihre Schranken weisen. Für zunehmend mehr Menschen mit seltenen Leiden stehen erstmals Medikamente zur Verfügung. Das Coronavirus hat dank pharmazeutischer Innovationen einen Großteil seines Schreckens verloren. All dieser Fortschritte zum Trotz ist der Anteil der Arzneimittelausgaben in der GKV seit vielen Jahren stabil. Doch Krankenkassen verbreiten ein anderes Narrativ – das geht letztlich zu Lasten der Patient:innen in Deutschland.

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Gesundheitsdaten bergen ein großes Potenzial, um Medizin besser zu machen. Die Mehrheit der Deutschen ist bereit, ihre Daten für Forschungszwecke zur Verfügung stellen. Foto: ©iStock.com/Prostock-Studio

Datenspenden für eine bessere Medizin

Gesundheitsdaten insbesondere aus dem Versorgungsalltag bergen ein großes Potenzial, um Medizin besser zu machen. Doch leben kann dieses System nur, wenn sich die Menschen bereiterklären, ihre Daten zu teilen und zu spenden. Auf einer Veranstaltung des forschenden Unternehmens Pfizer diskutierten Expert:innen darüber, wie das Potenzial einer individuellen Datenspende als Beitrag zum medizinischen Fortschritt vermittelt werden kann.

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Krebs ist eine Pandemie

Die Fortschritte im Kampf gegen Krebs sind groß. Durch neue Arzneimitteltherapien gelingt es immer besser, Tumorerkrankungen wirksam zu bekämpfen. Doch die Herausforderungen bleiben: Mehr als eine halbe Millionen Menschen werden in Deutschland jedes Jahr neu diagnostiziert. Deshalb muss der Kampf gegen Krebs neu gedacht werden, findet das Biopharmaunternehmen Bristol Myers Squibb.

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Innovationsmaschine Pharma

Mehr als 9.000 Wirkstoffe gegen die verschiedensten Erkrankungen befinden sich zurzeit weltweit in der Entwicklung. Das geht aus einer Publikation der IFPMA hervor, dem Weltverband der Pharmaunternehmen und ihrer Verbände.

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PF-Grafik: Fast 800 Medikamente gegen häufige chronische Erkrankungen in Entwicklung

Pharmaforschung: Fast 800 Medikamente für chronische Krankheiten in Entwicklung

Als chronisch „werden weitestgehend Leiden definiert, die ein Jahr oder länger andauern, fortlaufend ärztliche Behandlung notwendig machen und/oder das alltägliche Leben einschränken“, schreibt der US-amerikanische Pharmaverband PhRMA in einem Bericht. Für die Betroffenen, die Angehörigen sowie die Gesundheitssysteme sind Erkrankungen wie Krebs und Diabetes eine große Herausforderung. Die Pharmaforschung läuft auf Hochtouren.

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Kommentar

Gentherapien sprengen die Grenzen der Medizin

Gentherapien haben das Potenzial die Medizin grundlegend zu verändern – und damit das Leben von Millionen von Menschen, deren Krankheiten gar nicht oder nur unzureichend behandelt werden können. Bisher sind in Deutschland 15 solcher Arzneimittel zugelassen, doch die Forschung boomt. Nun ist die Sorge groß, dass die Ausgaben für die Königsdisziplin der Arzneimittelforschung das Gesundheitssystem sprengen könnten. Das ist eher unwahrscheinlich. Ein Kommentar von Florian Martius.

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