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Prof. Dr. Watzl gibt im Corona-Gespräch einen Ausblick auf den kommenden Herbst. Dabei wartet er auch mit erfreulichen Nachrichten auf und deutet an, wann das Ende der Pandemie gekommen sein könnte. Foto: ©iStock.com/Mongkolchon Akesin

Corona im Herbst: Weshalb es Hoffnung gibt

Droht uns im Herbst ein böses Corona-Erwachen? Wie können wir uns optimal vorbereiten? Und wann ist ein Ende der Pandemie in Sicht? Darüber haben wir mit Prof. Dr. Carsten Watzl gesprochen, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie. Dabei zeigte sich: Es gibt auch gute Corona-Nachrichten.

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Trotz aller Erfolge: Bei der Forschung und Entwicklung von Medikamenten gegen seltene Erkrankungen gibt es noch viel zu tun. Foto: ©iStock.com/Vladimir Agapov

Seltene Erkrankungen: 98 Prozent nicht kausal behandelbar

Mit der „EG-Verordnung über Arzneimittel für seltene Leiden“ im Jahr 2000 wurde bei der Entwicklung so genannter Orphan Drugs ein neues Kapitel aufgeschlagen. Vor der Jahrtausendwende gab es so gut wie keine Neuentwicklungen in diesem Bereich. Heute gibt es über 200 zugelassene Arzneimittel. Und volle Pipelines.

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Affenpocken: Die WHO hat eine „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ ausgerufen. Foto: ©iStock.com/Halfpoint

Affenpocken: Ein „Ausbruch, der gestoppt werden kann“

Im Kampf gegen die Affenpocken geht es nicht nur darum, weitere Erkrankungen in der aktuellen Situation zu vermeiden. Es gilt auch, zu verhindern, dass sie sich als Infektionskrankheit in Deutschland etablieren. „Sollte dies passieren, wäre mittelfristig auch mit Fällen in besonders gefährdeten Gruppen […] zu rechnen“, meint das Robert Koch-Institut. Dazu zählen Schwangere, Kinder, Immunsupprimierte oder Senior:innen.

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Es braucht kreative und unbürokratische Lösungen im Kampf gegen Hepatitis C und andere sexuell übertragbare Krankheiten – es bleibt viel zu tun. Foto: ©iStock.com/Rowr

Wie Hepatitis eliminiert werden könnte

Mehr Prävention, bessere Früherkennung, schnelle, wirksame Therapie für möglichst alle Infizierten: Die Bundesregierung verfolgt seit 2016 die „BIS 2030“-Strategie zur Eindämmung von Hepatitis B und C sowie von HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten. Insbesondere bei Hepatitis C ist noch viel zu tun, um die hochgesteckten Ziele zu erreichen – obwohl es schon heute wirksame Therapien gibt.

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Auf einer Veranstaltung gab Mediziner PD Dr. C. Spinner einen Überblick über aktuelle Entwicklungen in Sachen COVID-19: „Impfungen sind der beste Schutz.“ Foto: ©iStock.com/insta_photos

COVID-19: „Das Virus ist gekommen, um zu bleiben“

„Impfungen sind der beste Schutz“. Das betont der Infektiologe PD Dr. Christoph Spinner. Gleichzeitig gilt: „Jeder Kontakt mit dem Virus – sei es über Infektion oder Impfung – […] trägt zur Verbesserung des Immungedächtnisses bei.“ Auf einer virtuellen Veranstaltung des Health Care Bayern e.V. gab der Experte einen Überblick über aktuelle Entwicklungen. „Die Dramatik von COVID-19 hat sich im Laufe der Pandemie verändert“. Was bedeutet das für den Herbst?

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Bei Herzschwäche erhalten Frauen nicht dieselbe Qualität bei Diagnose, Therapie und Nachbehandlung wie Männer. Medizinisch begründbar ist das nicht. Foto: ©iStock.com/Tharakorn

Herzinsuffizienz: Frauen werden schlechter versorgt

Die chronische Herzinsuffizienz ist eine Krankheit, die bei Männern wie Frauen in etwa gleichen Anteilen vorkommt. Das ist aber dann schon fast die einzige Gemeinsamkeit. Frauen erhalten nicht dieselbe Qualität bei Diagnose, Therapie und Nachbehandlung wie Männer. Medizinisch begründbar ist das nicht.

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Die intelligente Nutzung von Gesundheitsdaten hat das Potenzial, die Medizin besser zu machen. Das zeigt ein Projekt, das AstraZeneca gestartet hat. Foto: ©iStock.com/ipopba

Aus Gesundheitsdaten medizinischen Fortschritt machen

Die intelligente Nutzung von Gesundheitsdaten hat das Potenzial, die Medizin besser zu machen. Doch solche Daten werden in Deutschland zu wenig genutzt. AstraZeneca Deutschland hat deshalb zusammen mit der GWQ ServicePlus AG ein Projekt gestartet, um zu beweisen, dass gemeinsam entwickelte Analyse- und KI-Modelle eine bessere Versorgung von Menschen mit Asthma oder Leukämie möglich machen können.

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Biopharmazeutische Medikamente: Eine „Erfolgsgeschichte“

Biopharmazeutische Medikamente werden immer wichtiger für die Patient:innen und den Standort Deutschland. Das zeigt der „Biotech-Report 2022“ der Managementberatung Boston Consulting Group (BCG) und des Pharmaverbands vfa bio. Demnach hat sich die Zahl der zugelassenen Präparate seit 2011 fast verdoppelt – auf 362. Darunter sind zum Beispiel COVID-19-Impfstoffe oder „Orphan Drugs“ gegen seltene Erkrankungen.

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Prof. Dr. Watzl gibt im Corona-Gespräch einen Ausblick auf den kommenden Herbst. Dabei wartet er auch mit erfreulichen Nachrichten auf und deutet an, wann das Ende der Pandemie gekommen sein könnte. Foto: ©iStock.com/Mongkolchon Akesin

Corona im Herbst: Weshalb es Hoffnung gibt

Droht uns im Herbst ein böses Corona-Erwachen? Wie können wir uns optimal vorbereiten? Und wann ist ein Ende der Pandemie in Sicht? Darüber haben wir mit Prof. Dr. Carsten Watzl gesprochen, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie. Dabei zeigte sich: Es gibt auch gute Corona-Nachrichten.

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Trotz aller Erfolge: Bei der Forschung und Entwicklung von Medikamenten gegen seltene Erkrankungen gibt es noch viel zu tun. Foto: ©iStock.com/Vladimir Agapov

Seltene Erkrankungen: 98 Prozent nicht kausal behandelbar

Mit der „EG-Verordnung über Arzneimittel für seltene Leiden“ im Jahr 2000 wurde bei der Entwicklung so genannter Orphan Drugs ein neues Kapitel aufgeschlagen. Vor der Jahrtausendwende gab es so gut wie keine Neuentwicklungen in diesem Bereich. Heute gibt es über 200 zugelassene Arzneimittel. Und volle Pipelines.

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Affenpocken: Die WHO hat eine „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ ausgerufen. Foto: ©iStock.com/Halfpoint

Affenpocken: Ein „Ausbruch, der gestoppt werden kann“

Im Kampf gegen die Affenpocken geht es nicht nur darum, weitere Erkrankungen in der aktuellen Situation zu vermeiden. Es gilt auch, zu verhindern, dass sie sich als Infektionskrankheit in Deutschland etablieren. „Sollte dies passieren, wäre mittelfristig auch mit Fällen in besonders gefährdeten Gruppen […] zu rechnen“, meint das Robert Koch-Institut. Dazu zählen Schwangere, Kinder, Immunsupprimierte oder Senior:innen.

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Es braucht kreative und unbürokratische Lösungen im Kampf gegen Hepatitis C und andere sexuell übertragbare Krankheiten – es bleibt viel zu tun. Foto: ©iStock.com/Rowr

Wie Hepatitis eliminiert werden könnte

Mehr Prävention, bessere Früherkennung, schnelle, wirksame Therapie für möglichst alle Infizierten: Die Bundesregierung verfolgt seit 2016 die „BIS 2030“-Strategie zur Eindämmung von Hepatitis B und C sowie von HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten. Insbesondere bei Hepatitis C ist noch viel zu tun, um die hochgesteckten Ziele zu erreichen – obwohl es schon heute wirksame Therapien gibt.

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Kommentar

Deutschland fördert Braunkohle, aber keine Spitzenforschung

Scheibchenweise kommt es ans Licht: Der Beitrag der Pharmaunternehmen zum geplanten GKV-Spargesetz des Bundesgesundheitsministeriums hat sich gegenüber der ersten Ankündigung mehr als verdoppelt. Damit werden einer Hightech-Branche, die wie kaum eine andere für Spitzenforschung steht, massiv Investitionsgelder entzogen. Vor diesem Hintergrund klingt das im Koalitionsvertrag versprochene „Mehr Fortschritt wagen“ wie eine Drohung. Ein Kommentar von Florian Martius.

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